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Immer wieder kommt es vor, daß gerade
Welpen aus Unwissenheit zu viel bewegt werden. Für großwachsende
Hunde, wie die Leonberger, kann das besonders fatale Folgen haben,
gerade was den Bewegungsapparat betrifft.
Leonberger
wachsen sehr schnell, deshalb ist es besonders wichtig, daß
die noch weichen Knochen schonend behandelt und nicht durch lange
Spaziergänge überstrapaziert werden.
Eine einfache Regel ist:
Pro Lebensmonat 5 zusätzliche Minuten kann man mit dem Welpen
am Stück laufen.
D. h. mit 8 Wochen, wo die meisten ihren neuen Mitbewohner in
sein neues Zuhause holen, darf er 10 Minuten am Stück laufen,
mit 3 Monaten 15 Minuten, mit 4 Monaten 20 Minuten, usw.
Wichtig ist es, dabei den Rückweg einzukalkulieren.
Der kleine Hund signalisiert, wenn er nicht mehr kann, indem er
sich hinsetzt und sollte dann ein Stück getragen werden.
Wenn er sich erholt hat, kann man ihn wieder absetzen und weiterlaufen
lassen.
Man
erlebt immer wieder, daß Welpenbesitzer im Überschwang
der Begeisterung für den Neuzugang Ihre kleinen Lieblinge
aus Unwissenheit hoffnungslos überstrapazieren, indem sie
stundenlange Spaziergänge mit ihnen machen.
Das Ergebnis ist dann entweder ein hyperaktiver Hund, der dieses
Pensum beibehalten möchte und auch einfordert oder einer
mit massiven Gelenkproblemen, die so weit gehen können, daß
das arme Tier wochenlang überhaupt nicht mehr laufen darf
und nur noch mit Spritzen behandelt werden kann. Das ist natürlich
bei dem Bewegungsdrang, den ein Junghund hat, eine Katastrophe
für den Hund und auch für den Besitzer.
Deshalb
ist es wichtig, im ersten Jahr mit den Spaziergängen eher
sparsam zu sein.
Später, wenn er ausgewachsen ist, kann der Leonberger dann
in der Regel ohne Probleme lange Wanderungen machen
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