Was
kostet eigentlich ein Leonberger? |
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Oft
bekommen wir die Frage gestellt: "Wie hoch sind die
Kosten für einen so großen Hund wie den Leonberger?"
Im Wesentlichen sind die laufenenden Aufwendungen nicht
höher als bei einem mittelgroßen Hund. Die ersten
beiden Jahre ist zum Erwachsenwerden ein wenig mehr Futter
notwendig.
Erste
Kosten laufen bei der Suche nach einem passenden Leonbergerwelpen
an - Telefonate, Fahrtkosten usw.
Hat man einen passenden Welpen gefunden, kommt der Kaufpreis.
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Die
Anschaffungskosten für einen Leonberger belaufen sich
von 0 (z.B. bei einem Notleonberger) - 1200 Euro.
Manch ein Züchter geht sogar bis über 1600 Euro.
Mit Sicherheit hat der verlangte Kaufpreis kaum etwas mit der
Qualität und einer Gesundheitsgarantie des zukünftigen
vierbeinigen Begleiters zu tun.
Teure Welpen von sogenannten Champions sind nicht besser als ein
Leonbergerwelpe aus einer vernünftigen Hobbyzucht, egal aus
welchem Zuchtverband.
Zuchtpotential und Zuchtauswahl der Leonberger sind in der Regel
gleich.
Nicht
zu vergessen sind die Aufwendungen für die Erstausstattung.
Von Halsband, Geschirr, Napf u.ä. angefangen bis hin zu den
ersten Impfungen sind 100 - 200 Euro schnell ausgegeben.
Folgekosten
begründen sich mit der täglichen Nahrung, Impfungen,
Wurmkuren usw.
Dann sollte man den Verlust von einigen Paar Schuhen, Vorlegern,
einigen Teppichecken und vielleicht auch etwas Tapete u.ä.
einplanen. ;)
Nach
18 Monaten sollte der Leonberger auf HD geröngt werden, auch
wenn der Halter selbst gar nicht züchten möchte. Für
den Züchter und den Bestand der Rasse selbst ist dies eigentlich
eine der notwendigen Untersuchungen. Sicher wird der Züchter
gerne für die Kosten aufkommen, da er diese Informationen
eigentlich dringend für seinen weiteren Zuchtverlauf braucht.
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Nun
weil wir gerade bei den Aufwendungen für tierärztliche
Untersuchungen sind:
Leonberger neigen aus mehreren Gründen zu verschiedenen
Krankheiten.
Treten diese auf, können sie erhebliche Kosten für
Operationen und/oder dauerhaft anzuwendende Medikamente
verursachen.
Hören Sie sich um, viele Leonbergerfreunde haben mehr
als einen Kleinwagen an Medikamenten und Behandlungen in
ihren Leonberger investiert und ihn dann leider trotzdem
sehr früh verloren. Meist lassen die Zuchtstätten
in solchen Fällen die neuen Leofreunde auf diesen recht
hohen Kosten sitzen.
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Weitere
Kosten sind eventuell für die Ausbildung des Leonbergers
einzuplanen.
Wie bei anderen Hunden sind auch die Leonberger ganz verschieden
in ihrem Wesen.
Man kann an einen ganz unproblematischen, einen aggressiveren
oder ängstlichen Hund geraden. Wobei leider der letztere
Typ immer häufiger zu finden ist.
Je nachdem ist dann kompetente Hilfe notwendig.
Es gibt ja unzählige Hundeschulen und Trainer, aber
nicht alle sind fähig, sich eines solchen Hundetyps
und seines Führers anzunehmen. Einige verweigern sogar
die Hilfe.
Auch hier können schnell recht hohe Kosten zusammenkommen,
denn tun muss man mit dieser Hundegewichtsklasse etwas.
Bis man die richtigen Stelle gefunden hat, kann schnell
ein Monatsgehalt verbraucht sein. |
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Um
unnötige Kosten zu minimieren, schauen Sie sich beim Welpenkauf
die Zuchtstätten genau an. Wieviel Hunde leben dort, vor
allen wieviele Würfe hat der Züchter jährlich?
Kann man sich dort überhaupt ausreichend um die Welpen kümmern?
Sind die Kleinen gut sozialisiert und kennen die allgemeinen Geräusche
und Vorkommnisse in Haus, Garten, auf der Straße und in
der Umwelt.
Leben die erwachsenen Leos und die Welpen in Zwingern oder mit
im Haushalt usw.?
Sind die Daten der Elterntiere und Ahnen einschaubar und gibt
der Züchter bereitwillig Auskunft über die bekannten
Probleme in den Linien seiner Hunde und der jeweiligen Deckpartner?
Solche gibt es in jeder Zuchtlinie der Leonberger. |
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Nicht die Papiere sind das, was
interessant ist, sondern wie der Züchter als Mensch
hinter seinen Hunden steht. Natürlich kann man trotzdem
Pech haben, aber eine gute Auswahl minimiert sicher so manchen
Aufwand.
Da Leonberger recht langes und dichtes Fell haben, das Wasser
lieben und auch um Schlammpfützen keinen Bogen machen,
ist für die regelmäßige Fellpflege die Anschaffung
von Kämmen, Bürsten und/oder Striegeln erforderlich,
gegebenenfalls auch das ein oder andere Pflegemittel.
Auch die Anschaffung dieser Sachen stellt einen Kostenfaktor
dar.
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Wenn
man all diese Sachen weiß und sich ausreichend informiert,
ist man vor späteren Enttäuschungen gefeit.
Wer sich trotzdem zum Kauf eines Leonberger entschließt,
bekommt einen Hund mit einem wunderbaren Wesenspotential, dem
es gilt, die Chance zu geben, sich zu entfalten und einen
4-beinigen Gefährten, dessen Sensibilität und Herzensqualität
seinesgleichen sucht.
Denn trotz der schlechten gesundheitlichen Entwicklung der Rasse
und den Kosten, die so ein Hund verursachen kann, ist er eines
nach wie vor:
Ein
Herz auf 4 Pfoten. |
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