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Leonberger Geschichten und Schicksale

Im Laufe der Jahre ist die durchschnittliche Lebenserwartung des Leonbergers auf ca. 7 Jahre gesunken. Hinzu kommt, daß die Hunde anfälliger sind als früher, öfter krank werden und daß PN,
Herzerkrankungen und Krebserkrankungen – vorneweg Knochenkrebs – auf dem Vormarsch sind.
Mittlerweile scheint es für den Leonbergerbesitzer nicht mehr nur darum zu gehen, ob man sich damit abfindet, daß ein Leonberger im Schnitt nur 7 Jahre alt wird und dieses 7-jährige Leben von Krankheiten durchzogen ist.
Man liest auch von Leos, die im Alter von nicht einmal 1 Jahr plötzlich tot umfallen – anscheinend kein Einzelfall.
Leonbergerhündin
Ebenso gibt es inzwischen viele Leos, die mit 2, 3 oder 4 Jahren sterben oder gerade mal
5 Jahre alt werden. Auch das scheint bei Weitem nicht die Ausnahme zu sein.
Nicht wenige von ihnen waren vor ihrem Tod aktiv am Zuchtgeschehen beteiligt
und haben so die Disposition zu lebensbedrohlichen Krankheiten eventuell bereits weitervererbt.

Über die vielen, vielen Leos, die nahezu von Beginn an behandelt werden müssen, weil sie ständig krank sind, gelangt meist nichts an die Öffentlichkeit.
Vielleicht ist es Vielen nicht klar, daß eigentlich in erster Linie die betroffenen Welpenkäufer und Leonbergerbesitzer die Möglichkeit haben, etwas dafür zu tun, daß hier eine Wende eintritt, indem sie offen und ehrlich darüber berichten, was mit ihren Leos los ist, indem sie Krankheiten, frühen Tod und Leidensweg öffentlich schildern, damit für jeden nachvollziehbar wird, wo die Schwachstellen liegen, wo die Ursachen – für weitere Welpenkäufer und auch für Züchter.
Weggucken und totschweigen hilft da nicht – das sieht man ja.
An den Fakten ändert sich nichts, nur, weil man nicht darüber redet.
Jeder, der den Mund hält und schweigt, ist mitverantwortlich dafür, daß das Elend weitergeht.
Es geht hier nicht darum, etwas oder jemanden schlechtzureden, sondern es geht darum, Tatsachen – also tatsächlich Vorhandenes – auf den Tisch zu bringen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Es geht auch nicht darum, Züchter an den Pranger zu stellen, sondern es geht darum, die vorhandenen Krankheiten und Leidensgeschichten der einzelnen Leonbergerhunde öffentlich zu machen und über diesen Weg eine Änderung und Verbesserung zu erreichen – aufmerksam zu machen auf die Mißstände und ein Bewußtwerden und Umdenken zu erreichen.

Deshalb bieten wir hier Menschen die Möglichkeit, die Krankheitsgeschichte und Todesursache ihres Leonbergers öffentlich zu schildern.

Also helft mit – PRO LEONBERGER

Chronik der Unvergessenen

mit freundlicher Genehmigung von Uwe Herrmann
www.leonberger-online.de

Lange habe ich überlegt in welcher Form so eine Chronik umgesetzt werden könnte –
entweder unterlegt mit sehr ruhiger Musik, wohlmeinenden Texten, oder aber ehrlich/kritisch mit entsprechenden Akzenten.
Ich entschied mich letztendlich für die zweite Variante, auch auf die Gefahr hin, missverstanden zu werden, mir keine Freunde damit zu machen.

Ehrlich, das ist mir mittlerweile völlig egal. Aktuell bemerke ich durch Zuschriften, dass diese von mir favorisierte Darstellung der Vierbeiner erstaunlich der Realität nahe kommt.

In dieser Collage von Bildern, Videos, Musik und Texten lasse ich eigentlich gar nichts aus, ob nun Angriffe gegen das Zuchtwesen, wie auch Angriffe gegen vermeintlichen Tierschutz –

Angriffe, die aussagen sollen, dass viel zu viel Emotionalität, viel zu wenig Sachverstand dem Lebewesen Hund entgegengebracht wird.

In dreißig Jahren Hundehaltung – mit nicht verbundenen Augen – habe ich, mehr als mir Recht sein kann, erkennen müssen, dass wir Menschen extreme Probleme damit haben offen und ehrlich mit dem Hund umzugehen.

Viel Ideologie, viel Gefühlsduselei, viele Annahmen, wenig Kenntnisse.

Wir wurden alle aufgezogen in einer Welt, die immer noch geprägt ist vom „cartesianischen Bild“ –

wir da oben, der Rest da unten. Nur wir können denken, fühlen, Schlüsse ziehen aus unserem Tun. Nur wir Menschen sind befähigt zu Allem,

versperren uns mit Inbrunst Jeglichem, das besagt, dass diese Denkweise zwar vierhundert Jahre alt, doch insgesamt falsch ist.

Warnen möchte ich allerdings auch davor, den Umkehrschluss zu ziehen. Ein Hund ist kein Übermensch, es ist ein Hund.
Doch! Er ist mit Sicherheit keine instinktgesteuerte Maschine, ohne Weiteres befähigt zu dem, was uns Menschen angeblich allein vorbehalten ist.

Hunde denken und fühlen!

Anzuraten deshalb eine differenzierte und auch ehrliche Betrachtung.

Unsere aufgesetzte „Krone“ wird dabei nicht gleich zu Bruch gehen. Risse hat sie ohnehin, wenn man gewillt und befähigt ist, den Anspruch und die Realität abzuwägen.

Der Film ist eine Provokation, doch keine Ansammlung von populären Statements. Alle kritischen Anmerkungen sind von meiner Seite her nachweisbar.
Mir persönlich wäre eine platte Darstellung zuwider.

Man achtet und man hasst mich regelrecht, da ich wahrheitsgemäß darstelle, kein Blatt vor den Mund nehme.
Doch soll ich mir Wohlgefallen erkaufen, nur damit mich ein jeder anlächelt?? Definitiv: Nein!!

Ich trage Verantwortung dem Hund, den Hunden gegenüber, mit denen ich, wie auch meine Frau, leben bzw. gelebt haben.

Die Vierbeiner sind abgrundtief ehrlich, vertrauen, ohne sich Türen offen zu halten. Gleiches erwarten sie von mir bzw. uns.

Und ich bzw. wir haben die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, diesem Genüge zu tun, dabei ohne Rücksichtnahme, ob jemandem bei Ansicht des Filmes der Kragen platzt –

was eigentlich verwunderlich sein müsste. Somit = Nicht aufheulen, sondern erst überlegen.
Das müsste mittels der intellektuellen Fähigkeiten möglich sein.
Falls nicht…. also Descartes meint, dass der Mensch allein dazu befähigt sei. Da lasse ich mich gerne überraschen, ob dem nun wirklich so ist.

Uwe Hermann
März 2006

30 Jahre Hundehaltung?
Nein! 30 Jahre Leben mit einem Lebewesen, das mir noch heute Rätsel aufgibt.
Rätsel, die bedingt sind durch eine Erziehung, die darauf abzielte, dass der Hund, das Tier, eine untergeordnete Spezies darzustellen hat –
dies, weil unsere Art, aus welchen Gründen auch immer, eine für sich exponierte Stellung beansprucht.
Ob sie diesen Anspruch, realistisch betrachtet, auch wirklich inne hat, mag ich bezweifeln. Vom Intellekt her befähigt, zeigen wir uns im Umgang archaisch mit uns und unseren Mitlebewesen.

Wir bauen Kathedralen, gleichsam suhlen wir uns darin, Systeme zu entwickeln, welche die Ausrottung unserer Spezies zur Folge haben kann.

Diese Chronik ist böse. Einerseits zeigt sie die Liebe und Achtung vor dem Hund. Andererseits prangert sie Mißstände an, die bis dato vorhanden sind,
ohne Rücksicht ob das jemandem passt.

Zu lieben bedeutet nicht nur mit Tränchen in den Augen zu betrachten, sondern auch Stellung zu beziehen, ohne Rücksicht darauf, ob das Lächeln beim Betrachter erstirbt.

Es tut ihm nicht weh – ganz im Gegensatz zu den Vierbeinern, welche die Schmerzen ertragen müssen.

Mir ist egal was jemand von mir/uns denkt. Ich/wir lieben unsere vierbeinigen Familienmitglieder –
als vollwertige Lebewesen, nicht als schmückendes Beiwerk.

Uwe Hermann / März 2006
Videos – “Chronik der Unvergessenen 1976 – 2006” von Uwe Hermann
(Spieldauer je ca. 1 Stunde)
Ein winziger Auszug von Leonbergerschicksalen

Traurig, aber wahr!

Gordon v. xxxxxxx – 5 Jahre – Knochenkrebs
Hallo,
ja wir sind sehr traurig, dass wir unseren Gordon verloren haben. Weihnachten wird schwer, besonders für unseren großen Sohn, der ihn (damals 4 Jahre/heute 9 Jahre) mit mir ausgesucht hat. Wir haben unseren Hund von Frau xxxxxx gekauft. Gordons Oma Rxxx ist alt geworden und seine Mama ist auch schon 10 Jahre alt. Wir waren davon überzeugt eine gesunde Rasse aus langlebigem Hause zu kaufen.

Ich habe Gordon immer gefüllte Markknochen gebacken, die mochte er sehr gerne. Ich war mir nicht sicher, ob er sich nicht an einem solchen den Gaumen verbrannt hat, als ich die dicke Blase gesehen habe. Ich habe ihn dem Tierarzt vorgestellt, weil es nicht besser wurde. Freitags wurde er untersucht, bekam abschwellende Medikamente gespritzt und ich sollte es beobachten und ansonsten montags wieder kommen. Der Arzt sagte aber, daß sich diese Blase körnig anfühlt und daher keine Brandblase sein könnte. Es hatte sich nichts verändert, also ging ich Montags wieder zum Arzt. Dieser gab mir einen Op-Termin für den nächsten Tag.

Gordon wurde operiert. Leider konnte der Tumor nicht vollständig entfernt werden. Man versuchte zu kauterisieren, doch der Tumor lies sich nicht komplett entfernen. Das Gewebe drum herum war bereits entzündet. Der Arzt hat mir sofort gesagt, daß es bösartig ist, aber wir warteten auf die Pathologie. Täglich fuhren wir zum Arzt zur Wundnachkontrolle, Spritzen gegen Entzündung und Schmerzen. Gxxxx verhielt sich ganz normal wie immer. Der Befund kam und schlimmer konnte es nicht sein. Knochenkrebs, der auch das Bindegewebe angreift und über die Blutbahn streut. Da der Tumor nicht komplett entfernt werden konnte, war mit seinem wiederkehren zu rechnen. Im Laufe der zeit würden Sekundärtumore an Herz/Lunge dazu kommen. Prognosen konnte der Arzt nicht machen. Nach 3 Wochen sagte er mir, die Wundheilung sei sehr gut, wenn der Tumor langsam wachsen würde, könnte ich den Hund vielleicht sogar noch 1-1,5 Jahre haben. Nur 1 Woche später war eine leichte Schwellung zu sehen. Wieder 1 Woche später war die Schwellung fast so groß wie vor der OP und wieder 1 Woche später hat sich unser Hund gequält. Von einem auf den anderen Tag hat er nichts mehr gefressen. Der Tumor hatte zwischendurch immer mal wieder leicht getröpfelt, was mit Speichel verschmiert ein rosa Pfützchen war. Jetzt hat der Tumor geblutet-dauerhaft, Gewebestücke lösten sich ab, geronnenes Blut in Klumpen. Es war furchtbar ! Wir haben ihn einschläfern lassen. Ich bin dankbar, daß ich ihn von seinen Leiden erlösen durfte, aber wir vermissen ihn schrecklich. Über die Gesundheit der Hunde habe ich mich vorher nicht so intensiv informiert, vom Verband aber auch nur wage Auskunft bekommen, ebenso wie vom Züchter/Besitzer von Gxxxxx Vater.

Von Frau Xxxxx als Mensch sind wir sehr überzeugt. Einen Hund werden wir aber nicht mehr dort kaufen, denn sie züchtet mit zwei von Gordons Schwestern. Natürlich muss das nichts heißen, es bekommt ja nicht jeder Hund Krebs, aber trotzdem bleibt ein schlechtes Gefühl. Es ist schade, daß der Verband nicht mehr tut, bzw. dass sogar noch mit akut erkrankten Zuchtrüden weitergezüchtet wird. Mir ist jetzt bekannt, daß Xxxxx vom Xxxxx Xxxxxx früher auf fast jeder Ausstellung zu finden war und dann plötzlich nicht mehr gezeigt wurde, weil angeblich der Sohn keine Zeit mehr hätte und dann wird der Hund nicht wirklich alt und hat den altbekannten Magendreher. Angeblich ist Herrn Xxxxx noch nie zu Ohren gekommen, daß einer seiner Nachkommen Krebs hatte. Nun denn! Lassen wir das einfach mal so stehen. Ich finde es ebenso bedenklich, dass man sich auf die Körprotolle nicht verlassen kann, so dass man sich übers Internet nicht wirklich einen Eindruck machen kann. Meiner Meinung nach wird das nicht wirklich einheitlich geprüft, lassen wir das auch so dahin gestellt sein. In Hünxe auf der Ausstellung fiel mir ein recht aggressiver Leorüde auf, mit dem gezüchtet wird und der auch eine gute Bewertung bekam, was nach meiner Meinung im kompletten Gegensatz zu den Zuchtzielen steht.

Im Internet habe ich gelesen, dass das Futter eine nicht zu unterschätzenden Aspekt bei der Krebserkrankung des Hundes sein soll. Soll man jetzt also Barfen oder Trockenfutter füttern? Ist alles genauestens kontrolliert oder ist alles nur Geldschneiderei ? Man weiß es nicht ! ich sende ihnen gerne noch ein Foto unseres Gxxxx´s mit. Er war ein sehr schöner, wesensfester, kinderfreundlicher Leo. Wir vermissen ihn sehr und sind sehr sehr traurig. Gerne würde ich mich wieder für einen Leo entscheiden, bin aber mit der Auswahl des Züchters sehr unentschlossen.

Bis bald und frohe Weihnachten I.N.
Larry

Larry v. Kleinen Dörfchen –
6 Jahre –
Nierenkrebs, Metastasen in Lunge und Knochen

Hallo zusammen,
ja, Baloo ist letztes Jahr im Mai leider von uns gegangen.

Er hatte schon immer Probleme mit dem Nacken (er war auf Rückenprobleme etc untersucht, alles war okay) also dachten wir es würde davon kommen, wenn er vor der Haustüre gelegen hat oder auf kalten Steinen, weshalb wir extra alles abgedeckt haben (Teppiche, die Türen zugfrei gemacht9 aber es hat alles nichts geholfen, aber es war „nur“ für einen Tag oder für 2 Tage so, er konnte den Kopf nur auf halbe Höhe heben.

Als Baloo Anfang Mai zu seinem 6. Geburtstag dieses Verhalten verstärkt gezeigt hat, gingen wir wieder zum Tierarzt – ohne Befund!

Ende Mai hatte er von einem auf den anderen Tag das selbe Problem damit verbunden, das er nicht mehr aufstehen konnte am 2. Tag, woraufhin wir sofort zj Tierarzt gefahren sind und ein großes Blutbild machen lassen haben (auf kleineren der Vergangenheit wurde nie etwas festgestellt) nur war es leider zu spät, er hat nichtsmehr gefressen und ist auch nicht mehr aufgestanden, am nächsten Morgen ist er von alleineaufgestanden und ist rausgegangen in den Garten, was aber seine letzte Kraft gekostet haben muss, nach 5 Minuten draußen hat er sich hingelegt und ist in meinen Armen gestorben.

Das Blutbild hat ergeben, das Nierenkrebs zu dem schnellen Tod geführt hat, außerdem waren auch die Leber und Gelenke betroffen. Er hatte als Welpe auch eine blase im auge, die operiert werden musste, aber wir haben uns wirklich gefragt, ob das alles richtig war, wie es verlaufen ist?

Baloo war der letzte verbliebende Welpe aus dem Wurf, wir haben uns keine Gedanken drüber gemacht, da wir uns sofort in Ihn verliebt haben.

Aber im nachinein ist uns aufgefallen, das Baloo schon als Welpe ziemlich müde, um nicht zu sagen faul war. Er hat zwar gespielt, aber auch sehr selten und nicht lange, Spaziergänge gingen nie länger als über eine halbe Stunde hinaus.

Mit freundlichen Grüßen,

M. P.
Enne-Pauline v. Bergischen Löwen
9,5 Jahre

Milztumor, vergrößerte Leber, Metastasen in Lunge und ein vergrößtertes Herz
Enne-Pauline v. Bergischen Löwen
Im Oktober 2009 fiel mir auf, daß Pauline für ihre Verhältnisse ziemlich viel trank – genau wie ein paar Tage vor der OP wegen der Gebärmuttervereiterung im März 2009.
Ansonsten kannte ich das Zeit ihres Lebens überhaupt nicht von ihr
– sie hatte immer eher zu wenig getrunken – für mein Empfinden.
Wir ließen beim Tierarzt eine Urinprobe testen – Diabetes konnte man so gut wie ausschließen.
Also ließ ich auf Empfehlung des Tierarztes ein großes Blutbild machen.
Die Werte waren eher unauffällig.
Erythrozyten, Hämatokrit und Hämoglobin waren an der unteren Grenze des Normbereiches,
was zunächstmal den Schluß auf eine Anämie zuließ, die Leberwerte waren bis auf den GLDH-Wert in Ordnung,
alle anderen Werte auch.
Ich habe mir zu diesem Befundbericht des Labors 3 Tierarztmeinungen angehört
– 2 aus der hiesigen Praxis und eine aus einer anderen Praxis von dem Arzt, der Pauline im März operiert hatte.
Ihm hatte ich den Befund zugefaxt und um seine Meinung dazu gebeten.
Eine Tierärztin – die, die Pauline auch erlöst hat – stimmte mit mir überein darin,
daß der doppelt so hohe GLDH-Wert
einen Abbau von gesundem Gewebe aufgrund degenerativer Prozesse bedeutete.
Ich sah eigentlich das bestätigt, was ich von der Bioresonanztestung im Juni bereits wußte:
Entartete Zellen in der Leber.
Die anderen beiden Tierärzte sahen das nicht so, da die anderen Leberwerte in Ordnung waren.
Das war am 20.10.2009.

Zum Thema Krebs und Laborwerte werde ich noch etwas separat schreiben unter “Krankheiten beim Leonberger”,
deshalb hier nur das, was unmittelbar zum Verlauf von Paulines Krankheit gehört.

Ich war ziemlich fertig, zumal ich meinen alten Hund wegen eines Lebertumors einschläfern lassen mußte und weiß,
was Leberkrebs bedeutet.
Durch diesen Laborbefund war es nach meinem Empfinden nun “amtlich”.
Obwohl die Leber sich gut wieder aufbaut, ist eine OP beim Hund recht kompliziert und risikoreich
wegen der Lage der Leber und weil sie stark durchblutet ist.
Eine weitere OP wäre in Paulines Fall sowieso nicht in Frage gekommen, da sie ja im März erst eine überstanden hatte.
Außerdem hätte eine solche OP in einer Klinik gemacht werden müssen, wo sie auch hätte bleiben müssen – ohne mich – undenkbar – ist sie doch im März nach der OP frischoperiert fast von der Trage gesprungen, als sie mich beim Hinaustragen aus dem OP nicht gleich sah. Sie war eine halbe Minute früher aufgewacht als geplant.
Ich bin mir sicher, daß sie eingegangen wäre, wenn sie ohne mich irgendwo hätte bleiben müssen.

Das Abhorchen des Herzens bei Pauline ergab keine Auffälligkeiten
– keine Herzrhythmusstörungen, keine Klappengeräusche – nur ein altersgemäß etwas verlangsamter Puls.

Auf Vorschlag der Tierärzte gab ich ihr zunächstmal ein pflanzliches leberstärkendes und – unterstützendes Präparat und Eisensaft, um die Anämie zu substituieren und zu gucken, ob Erythrozyten & Co. dann wieder im Normbereich wären.
Es wäre möglich gewesen, daß der Wert im unteren Normbereich zurückzuführen war auf die OP im März bei der sie sehr viel Blut verloren hatte.
Es sollte dann in 4-6 Wochen eine Kontrolluntersuchung der Blutwerte stattfinden.
Die Präparate vertrug sie leider nicht.
Sie begann schlecht zu fressen – Trockenfutter – sodaß ich begann, Rindfleisch zuzufüttern
– das Einzige, was sie vertrug und natürlich klasse fand.
Auf alles Andere, was ich bisher bei ihr und ihrer Schwester ausprobiert hatte,
haben die beiden nach 14 Tagen mit Durchfall reagiert – Rindermix, Pansen, Hühnchen – alles dasselbe.
Also gab es feinstes rohes Rindergullasch.

Am 12.11.2009 ist Pauline auf einem kurzen Gang zum Nachbardorf beinahe zusammengebrochen
und hat sich mit letzter Kraft nach Hause geschleppt.
Ich habe gesehen, wie sie gekämpft hat, es war furchtbar.
Ich bin sofort mit ihr zum Tierarzt.
Röntgen und Ultraschalluntersuchungen ergaben einen riesigen Milztumor, der ca. ein Viertel oder ein Drittel der Milz einnahm, eine Lunge voller Metastasen, eine vergrößerte Leber und ein vergrößertes Herz,
das nicht mehr in der Lage war, den Körper ausreichend zu versorgen – Therapie ausgeschlossen.

Wie schon in der Regenbogenbrücke geschrieben, nahm ich Pauline auf ihren ausdrücklichen und klar zum Ausdruck gebrachten Wunsch mit nach Hause und sah sie dort 4 Wochen lang immer ein Stückchen mehr sterben.
In diesen 4 Wochen stand ich unter Daueranspannung und habe oft die Grenzen meiner Belastbarkeit überschritten.

Zunächsteinmal erholte sie sich in der nächsten Woche wieder etwas und signalisierte, daß sie spazierengehen wollte.
Ich tat ihr den Gefallen und machte jeden Tag ganz langsam in ihrem Tempo einen winzigen Gang mit ihr, bei dem ich versuchte, ihre Konstitution einzuschätzen, sodaß wir es auch noch wieder nach Hause schaffen würden.
Mit Molly machte ich separate längere Runden.

Die bereits in einem früheren Beitrag in diesem Thread beschriebene Anfälligkeit der Beiden ist Pauline in der darauffolgenden Woche fast zum Verhängnis geworden, denn Molly fing sich bei einem ihrer Spaziergänge wieder durchfallauslösende pathogene Keime ein und steckte Pauline damit an, die dadurch so geschwächt war,
daß ich das Ende erwartete, denn sie stellte kurzfristig das Fressen ganz ein und Molly hatte Angst,
mit ihr in einem Raum zu sein.
Aber Pauline war eine Kämpferin und erholte sich sogar davon wieder.
Die Spaziergänge strich ich für beide – für Pauline, weil sie sie nicht mehr schaffte
und für Molly, damit sie uns nicht wieder etwas Neues einschleppen konnte.
Ich war der Meinung, daß sie sich für eine Zeitlang auch mit 2000 qm Garten begnügen konnte in so einer Krisensituation.

Pauline erholte sich zumindest soweit, daß ich sie nicht mehr auf ihren Pinkelgängen in den Garten begleiten mußte,
weil ich Angst haben mußte, daß sie sich dort hinlegt, weil sie nicht mehr konnte.
Sie war zwar schlapp und alles andere als leistungsfähig, aber sie nahm teil an allem,
half Molly, die Leute zu verbellen – wenn nicht draußen, dann halt von drinnen aus –
und zeigte sich nach wie vor an allem interessiert – nur viel rumlaufen wollte sie nicht mehr.

In den 4 Wochen nach dieser schrecklichen Diagnose ging es ständig auf und ab
– phasenweise schwebte der Tod ständig über unseren Köpfen,
aber wir erreichten nie den Punkt, wo es an der Zeit gewesen wäre, dem ein Ende zu bereiten.
Ich hatte immer den Eindruck, sie hat keine Schmerzen und möchte weiter an allem teilhaben.
Sie wurde – in Wellenlinien abwärtsgehend – immer ein bißchen schwächer.
Pauline hatte eine unheimliche Gabe, das Beste aus dem zu machen, was möglich war und sie konnte gut abschätzen,
was sie sich zutrauen konnte und bestand darauf, es zu tun.
Sie wollte weder Hilfe noch Mitleid, das war unter ihrer Würde – bis zum Schluß.
Gott sei Dank war es mir möglich, zu Hause zu bleiben, sodaß ich mit wenigen Ausnahmen
4 Wochen lang zu Hause bei ihr und Molly war.

Sie stellte das Fressen von Trockenfutter völlig ein, also ernährte ich sie ausschließlich von Rindfleisch und Kartoffeln, Äpfeln, Bananen und Möhren.
Nach Äpfeln, Möhren und Bananen war sie schon immer verrückt.
Oft fraß sie etwas mehr, weil ich sie teilweise mit der Hand fütterte,
die Stückchen mußte ich zunehmend kleiner schneiden.
Mehr als 2 Hände voll pro Tag fraß sie sowieso nicht mehr und nahm natürlich entsprechend ab.
Kartoffeln mochte sie irgendwann nicht mehr und ca. 1 Woche lang fraß sie nur das Fleisch und Obst.

3 Tage vor ihrem Tod fraß sie kein Fleisch mehr und begann wieder ein wenig Trockenfutter zu fressen
– weiterhin auch Obst.

2 Tage vor ihrem Tod mochte sie ihren heißgeliebten Apfel auch nicht mehr so gerne – bei ihr Alarmstufe Rot.

In den letzten 3 Tagen vor ihrem Tod stand sie manchmal da, als ob sie die Orientierung verloren hätte.
Wenn ich sie rief und sie mich sah, folgte sie mir.

Zwei Tage vor ihrem Tod hatte ich den Eindruck, daß sie Wasser im Bauch hatte
und daß es ihr auf Grund dessen zunehmend schwerer fiel, sich hinzulegen und daß sie begann, sich zu quälen.
Deshalb rief ich in der Tierarztpraxis an und bat darum, daß die Tierärztin sie sich ansehen kommt.
Man sagte mir einen Besuch für den nächsten Morgen zu.

In der Nacht vor ihrem Tod habe ich noch lange neben Pauline auf ihrer Decke gesessen.
Sie lag auf dem Bauch, und hob immer wieder den Kopf von den Pfoten,
blickte sich zu mir um, war unruhig und schien Angst zu haben
– ich nehme an, vom Herzen her – sie hatte Herzrasen und ihr Pulsschlag war die letzte Zeit recht schnell und stark.
Ich streichelte sie und sagte ihr “ich bin hier, bei Dir”, woraufhin sie den Kopf beruhigt wieder auf die Pfoten legte.
Dieser Vorgang wiederholte sich einige Male bis sie schließlich zur Ruhe kam
und ich war wieder einmal tief beeindruckt und erschüttert zugleich, wieviel Vertrauen sie zu mir hatte,
daß sie sich beruhigen ließ, weil ich da war und daß sie das Vertrauen hatte, daß dann alles in Ordnung ist.
Während dieses ganzen Vorgangs war es mir, als ob sie zu mir sagen würde: “Du mußt mich gehen lassen.”

Ich hoffe, daß ich dieses große Vertrauen, daß sie in mich hatte, verdient und es richtig gemacht habe.
Ich habe mir die größte Mühe gegeben, den Zeitpunkt herauszufinden, an dem sie begann,
sich zu quälen und es Zeit wird, Abschied zu nehmen – aus ihrer Sicht.
Das war nicht so einfach, denn Pauline war eine, die sich nichts anmerken ließ und die Zähne zusammenbiß.

Sie ist hier zu Hause geblieben bis zu ihrem Tod, so wie sie es wollte
und als wir sie erlösen mußten, ist sie ganz friedlich eingeschlafen
– mit demselben Vertrauen – den Kopf zu mir gewandt und in meine Arme gelegt.

Leonberger Pauline von Bergischen Löwen

Enne-Pauline vom Bergischen Löwen
geb.: 17.04.2000
gest.: 10.12.2009 – im Alter von 9 Jahren und fast 8 Monaten.

Weiter Infos im Leonberger-Forum
Gxxxxxx a.d. Sxxxxxx – 2,5 Jahre Hirntumor ?

Leonbergerrüde
Leonberger
Hallo

Der Hund war immer sehr freundlich und liebevoll und wurde im Altersheim als Besuchshund eingesetzt, vermutlich war ein schnellwachsender Hirntumor Auslöser für das Agressionsverhalten.
Haben wir nach 2 Angriffen auf den Hundeführer und eines völlig unauffälligen Passanten aber nicht mehr abschließend untersuchen lassen.

Wir werden keinen Leonberger mehr adoptieren!

Der erste ist 1988 eingezogen und 7 Jahre alt geworden.

Der zweite wurde mit 1 ½ Jahren adopitert und verstarb nach langer Krankheit mit 5 Jahren im Mai 1999.

Nach langer Pause dann Geronimo der nur 2 Jahre 8 Monate da sein durfte.

Unsere persönliche Statistik sieht noch schlechter aus als Ihre ermittelten Werte.

Gruß an die Leoranch
Cxxxx v. ….. nicht ganz ein Jahr – Herzversagen

auch wir hatten vorher schon eine Leohündin, unsere Lea, aber nur sehr kurz.
Sie hieß eigentlich Cxxxx v. … , wurde geboren am xx.xx. 2005 und starb am xx.xx.2006.
Ihr Herz blieb plötzlich stehen, sie fiel mitten im Spiel auf unserer Wiese tot um.
Der Tierarzt hatte vorher nie etwas bemerkt.
Eltern waren Vxxx v. …. und Fxxxx. v. …….. Der Vater lebt übrigens auch schon nicht mehr, starb an Knochenkrebs, aber das wäre ja Sache seiner Besitzer.
Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg bei der Recherche.

S.

Axxxx v. … 8,5 Jahre

Größe: 63 cm
Gewicht: 40 kg
kleine Hündin, sehr freundlich und selbstsicher, mit Mensch und Tier verträglich
Gesundheitsprobleme: Parvoviroseinfektion im Welpenalter, wäre fast gestorben und blieb daher in ihrer Entwicklung zurück, sonst bis auf eine leicht Athrose im Alter gesund, starb an einer Magendrehung, HD-A
Fxxx v. …(Rufname Grizzly) 8,5 Jahre

Größe: 76 cm
Gewicht: 53 kg
sehr hochbeiniger schlanker Rüde, äußerst freundlicher Charakter, sehr kinderfreundlich und verträglich mit allen Zwei- und Vierbeinern
Gesundheitsprobleme: Kryptorchismus und Spondylose, HD-frei

Exxxxx v. ….

Größe: 75 cm
Gewicht: 65 kg
kompakter, starkknochiger Rüde, extrem wesensschwach, sehr scheu in allen Alltagssituationen, trotzdem verträglich und nicht aggressiv
Gesunheitsprobleme: Osteosarkom im Alter von 6 Jahren, bis dahin gesund

Finde es sehr gut, dass sich jemand die Mühe macht die Daten der Hund zu sammeln und wünsche Ihnen noch viel Beteiligung.

Mit freundlichen Grüßen
K.

Kalaika v. Welland
Lyssa

Kalaika vom Welland

gerade mal 7 Jahre geworden
– perianale Fisteln
Dass sie schön und trotzdem nicht doof war bewies sie auf diversen Ausstellungen. Hervorzuheben der Jugendsiegertitel in Cloppenburg 1996, und der Titel: Landesgruppensiegerin der LG Nord im Jahr 1998.

Im Oktober 2001 erkrankte Lyssa an den, so wurde zuerst vermutet, Analdrüsen. Eine erste OP schlug fehl. In der Tierklinik in Greven wurde letztendlich festgestellt das Lyssa an “perianalen Fisteln” litt.

Danach begann das Leiden, die Eingaben von diversen Medikamenten usw,usw,usw. Zwischenzeitlich schien Besserung einzutreten, um jedoch nach einiger Zeit in eine massive Verschlechterung umzuschlagen. Ob althergebrachte Schulmedizin (Ciclosporine/Sandimmun), ob Homöopathie, es wurde nicht besser.

Es war unglaublich traurig mit anzusehen, wie bei Lyssa unterhalb der Rute das Gewebe immer mehr in Auflösung begriffen war. Beim Kotabsatz (6-8x täglich) hatte sie höllische Schmerzen. Ihr Wehklagen war laut und eindringlich.

Es musste eine Entscheidung getroffen werden. So starb Lyssa am 25.11.2002. Nein, Lyssa wollte nicht gehen und hätte es eine reelle Chance gegeben hätte ich sie liebend gern weiterhin um mich gehabt.

Anmerkung: Ihren Gesichtsausdruck, ihren Blick, als sie starb werde ich nie, niemals vergessen.

Erst jetzt. Im Rahmen der kognitiven Ethologie beginne ich zu verstehen.

Bxxxx v. …. nicht ganz 8 Jahre – Streukrebs

Carlos war aus dem Tierschutz. Er war mit 2 1/2 Jahren in einer Pension abgegeben und nicht mehr abgeholt worden. Im Alter von 6 Jahren kam er zu uns und war nahezu blind. Wir haben beide Augen mit Erfolg operieren lassen. Carlos konnte wieder sehend. Das dankte er uns täglich. Eines Tages wollte er nicht mehr fressen. Auch sonst ließ die Kondition nach. In der Tierklinik wurde eine Röntgenaufnahme des Bauches gemacht. Sie zeigte, daß die Lunge voller Methastasen war. Wo der eigentliche Krebsherd saß, wissen wir nicht. Wir vermuten Magen / Darm, da Carlos regelmäßig geradezu anfallsweise Gras fraß in Mengen, die weit über das übliche Maß hinausgingen. Der Tierarzt maß dem jedoch keine besondere Bedeutung bei. Parallel zu den Krebssymphtomen zeigte Carlos auch grosse Schwierigkeiten beim Absetzen von Kot. Die Röntgenaufnahme hatte ihn so geschwächt und aufgeregt, dass der Kreislauf zusammenbrach. Noch während wir das weitere Vorgehen mit dem TA besprochen, versagte das Herz. Es setzte eine Schnappatmung ein und Carlos musste an Ort und Stelle eingeschläfert werden.

Axxxx v. ….. 8 Jahre Krebs Milz – Mammatumore

Axxxxx hatte Krebs an der Milz. Bei einer erfolgreichen Operation wurde die Milz entfernt. Der Krebs hatte aber anscheinend schon andere Organe befallen so das August knapp drei Monate nach der OP eingeschläfert werden musste.

Bella v. …. 7,5 Jahre Osteosarkom (Knochenkrebs) Mammatumore
Bella
Der Zuchtverband hat kein Interesse an statistischen Erhebungen zu Tumorerkrankungen. Es steht jedoch fest, daß besonders bei Mammatumoren ein sehr großes Vererbungsrisiko besteht.
Wenn nicht so sehr auf Kassemachen gesehen würde, könnte den Hunden und den Besitzern viel Elend und Kummer erspart werden!

– Beim Verband wollte ich wissen, ob über Häufigkeit von Tumoren in einzelnen Blutlinien Statistiken geführt werden. Eisiges Schweigen! Sture Funktionäre, die evtl. einer Züchterin Deckung geben wollen. A propos Züchterin: nicht ein Wort des Bedauerns hatte sie für uns übrig!

Gruß E.

Ghana v. Löwengarten
Tscheska

Ghana v. Löwengarten

nicht ganz 8 Jahre geworden
– Dilatative Kardiomyopathie (DCM)
…zog sie sich immer mehr zurück. Ihre Atmung wurde schwer, sie fraß nicht mehr, wurde sehr ruhig.

Es ging ihr nicht gut. Tsches litt gleichsam Aljoscha und Maik an der dilatativen Kardiomyopathie. Eine Herzerkrankung welche für diesen merkwürdigen, sogenannten, Club der Leonberger wohl reichlich fremdländisch erscheint. Erscheint, denn natürlich wissen sie von den mannigfaltigen Problemen beim Leonberger.

Alles nur Einzelfälle, oder Modeerkrankungen aus den Vereinigten Staaten v. Amerika. Müssen sie natürlich in dieser Art darlegen denn der Verkauf, welcher steuerfrei viel Geld einbringt, darf nicht gestört werden.

Zu leiden haben die Hunde. Natürlich völlig egal, denn um so eher sie verbuddelt werden, um so eher lässt sich Nachwuchs verkaufen. Genau das weckt das Interesse, nichts Anderes. Selbstredend problemlos nachweisbar.

Die Erkrankung bei Tsches war weit fortgeschritten, ihr Allgemeinbefinden sehr schlecht. Am 15.02.02 ist sie dann zu Ronja, und alle die vor ihr starben, in den Hundehimmel gegangen. Ich hoffe sehr dass sie Ronja trifft.

Zurück bleiben Erinnerungen und Gedanken an eine sehr freundliche Hündin, eingepackt in dichtem Hundefell
Exxxx v.d. ….. 8,5 Jahre – Herzversagen

Unser Familienmittelpunkt ist leider viel zu früh von uns gegangen. Er durfte in den Armen seines Herrchens friedlich die Augen schließen.

Exxxx. v.d. …. 8 Jahre Magendrehung – Osteosarkom (Knochenkrebs)

Unser Rüde war stets gesund , brauchte in seinem Leben nie ein Antibiotikum und lediglich 1 x jährlich die Impfung. Alle Gelenke waren bis zum Tod einwandfrei. ( Hüfte, Schulter, Ellbogen, Knie, etc. ) Er erkrankte leider an einem Tumor an der Halswirbelsäule der auf das Rückenmark drückte und dadurch massive Schmerzen verursachte, ebenso wie Ausfallerscheinungen der vorderen und hinteren Extremitäten.Tumor war inoperabel. 3 Monate nach Diagnosestellung wurde er wegen einer Magendrehung dann erlöst ( OP wäre möglich gewesen, wir wollten ihm aber weitere Schmerzen ersparen ) , wobei er 4x am Tag gefüttert wurde, nie spielte( nach dem Fressen ), immer langsam frass und stets sehr schlank war…

Nizza v. Kleinen Dörfchen 4,5 Jahre Osteosarkom (Knochenkrebs)

Die ersten Symptome traten Anfang Januar auf. Krebs-Diagnose war Mitte Januar. Das Geschwür entwickelte sich so rasant, dass Nizza 4 Wochen später eingeschläfert werden musste. Schade!!!
MfG
J.

Grizzly v. Löwengarten
Maik

Grizzly v. Löwengarten

3 Jahre geworden
– Dilatative Kardiomyopathie (DCM)

Das Ende seines Lebens..

Aljoscha hatte zu diesem Zeitpunkt – Juli 97 – schon Probleme mit seiner Herzerkrankung. Nun baute auch Maik ab. Hierbei im Gegensatz zu Aljoscha recht dramatisch. Maik entwickelte Fieber, Apathie. Er fraß nicht mehr, war regelrecht abwesend, kaum ansprechbar. In der Tierklinik Greven wurde er intensiv untersucht. Trotz entsprechender Medikamente stellte sich keine Besserung ein. Am 8. Juli 1997 musste ich ihn einschläfern lassen. Er litt gleichfalls wie Aljoscha unter einer Herzerkrankung mit Namen “dilatative Kardiomyopathie”. Des Weiteren unter einer Nierenfunktionsstörung, Wasser in der Lunge, vergrößerte Milz.

Maik hatten wir von seiner Halterin in Stuttgart übernommen. Ein sensibles Kerlchen.

Joschel

Aljoscha v. Löwengarten

nicht ganz 8 Jahre geworden

– Dilatative Kardiomyopathie (DCM)

Aljoscha war bis zu seinem Tode gesund. Es gab keine dauernden Sprechstunden beim Tierarzt. Das änderte sich im Sommer 1997. Er entwickelte eine sogenannte Bauchhöhlenwassersucht. Nach intensiven Untersuchungen wurde letztendlich eine Herzerkrankung mit Namen “dilatative Kardiomyopathie” diagnostiziert. Trotz Medikamentation wurde es letztendlich nicht besser. Joschel zeigte “Gott sei Dank” nicht so dramatische Symptome wie Maik. Es ging ihm den Umständen entsprechend noch gut. Bedingt dadurch, dass letztendlich Punktionen im Zeitraum von jeweils 3 Tagen notwendig geworden wären, ließ ich den Rüden in Ruhe einschlafen. Die Punktionen wären zur Quälerei geworden. Mit ihm verlor ich einen wundervollen Freund. Er liegt nun neben Maik.
Wxxxx v. …. 6,5 Jahre Krebs

… auf dem Weg in die Tierklinik ist ein Tumor aufgegangen oder so etwas ähnliches. Jedenfalls kamen noch im Auto liegend ca. 2 – 3 Liter Blut hinten raus und unsere Wendi war tot. Mit 6 Jahren und 5 Monaten viel zu zeitig. Das war schon unser zweiter Leo der mit 6 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen mußte.

Bxxx v. ….- 7 Jahre Epilepsie, Wasser im Gehirn

Nach 2 3/4 Jahren schwerer Anfällen haben wir ihn dann erlöst …

Buddy ….

nicht ganz 8 Jahre – Osteosarkom (Knochenkrebs)

Nach dem „Schade…“ hatte ich die letzten Monate des Hundes (Krankengeschichte) beschrieben, dieses aber erstmal wieder rausgenommen, da es mir doch recht viel und vllt nicht ganz passend für ein Gästebuch schien. Hätte ich zu Beginn der Symptome gewusst, dass Leonberger häufig an Knochenkrebs und Kreislaufbeschwerden vor Ablauf der normalen Lebensfrist sterben, wäre die Behandlung möglicherweise anders gelaufen. Da ich mich vor Anschaffung und auch während seines Lebens immer wieder durch Bücher und auch Webseiten über Leonberger informierte, dort aber nirgends etwas davon stand, war ich doch überrascht über die Häufigkeit der Todesart Knochenkrebs. Meines Wissens nach stand dort meist nur was von Problemen mit dem Bewegungsapperat. Desweiteren Probleme mit Ohren und Augen. Von häufigen Nerven-Genschäden und Knochenkrebs war keine Rede.
Der Knochenkrebs bei meinem Hund begann mit einem leichten Humpeln dieses Frühjahr. Eine leichte Schwellung am linken Vorderlauf war zu sehen. Das Humpeln war am nächsten Tag weg und die Schwellung ging innerhalb weniger Tage zurück. Nach ca. 3 Monaten trat das nochmal auf. Da der Hund bis dahin noch nie irgendeine Krankheit hatte, ging man davon aus, dass er halt alt wurde. Und da er, so er wollte, nachts draussen blieb, um das Grundstück zu bewachen, er möglicherweise gestolpert wäre. Wie gesagt, die Beschwerden gingen innerhalb von 2-3 Tagen ohne weitere Behandlung zurück. Zurück blieb nur eine kleine Schwellung, so dass man davon ausging, dass es jetzt wohl chronisch werden würde. Nach ein paar weiteren Monaten ohne sichtbare Beschwerden ging es recht schnell. Die Schwellung wurde fast über Nacht recht gross und die Pfote schwoll an. Nach der Diagnose Knochenkrebs mit Metastasen in der Lunge waren es noch knapp 8 Wochen bis sein Leiden zu stark wurde und ich ihn einschläfern lassen musste. Hätte ich damals das mit dem Knochenkrebs gewusst, hätte ich sicherlich anders auf die Schwellung reagiert. Ob der Krankheitsverlauf anders gewesen wäre, kann ich natürlich nicht sagen.

H.K.

Dxxxx v. ….- 9 Jahre Anämie, Herzinsuffizienz

Dxxxx war unser bisher tollster und nettester Hund, aber auch der, der die meisten Tierarztbesuche und Operationen erforderte. Seit Mitte März verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand stetig, so dass wir sie am o.g. Datum einschläfern lassen mussten. Diese Rasse wird es leider für uns nicht mehr geben, so sehr ich das auch bedauere.

Liza v. ….- 1 Jahr schwerste Ellenbogen Dysplasie

(Liza) hat sehr schweren ED (Ellenbogen Dysplasie)der Tierartz konnen nicht mehr für Liza tun, wir haben so lange als moglicht war ein gute leben für Liza gemacht, aber sie hat mit 1 Jahre soviel Schmerz, das wir habe mussen entscheiden um Liza zu lassen schlafen. Auch Liza stehen al in Ihre database aber nicht die Todesursache. Sorry für mein schlechte Deutsch, aber ich hoffe dus sie es verstanden was ich geschreiben hast.
Herzliche grusse A.
Axxxx v. ….. – 6,5 Jahre – DCM

SCHADE um diese tolle Rasse!!
Er war ein SPUPER Hund!!!!!
Wir bekommen keinen Leonberger mehr !!
An die Züchter: Tut etwas !!!!!!!!!!!!

P. S.

Axxxx v. …..- 8 Jahre Spondyliose, Arthrosw, DCM …

Axxxx, von uns liebevoll Möpschen genannt, stammte aus einer Hobbyzucht und kam im Alter von 8 Wochen zu uns. Von da an war unsere Familie komplett. Seine Mutter musste mit 11 Jahren eingeschläfert werden. Sie hatte ein Hüftleiden?! Und starke Schmerzen. Konnte am Ende nicht mehr aufstehen.
Die Schwester seiner Mutter ist nur 9 Jahre alt geworden. Vom Vater haben wir leider keine Informationen außer dass er ein angeblich bekannter und mehrfach angekörter Deckrüde war.

Mehrere Tage nach der Geburt sind schon zwei Geschwister von Axxxx gestorben. Zwei noch lebende Geschwister haben Zahnfehler.

Im Alter von ca. 2,5 Jahren fing Möpschen an auf der rechten Hinterhand zu lahmen und hatte starke Schmerzen beim Aufstehen, die aber mit zunehmender Bewegung nachließen. Unsere Tierärztin diagnostizierte: Kreuzbandriss! Er wurde operiert. Kurze Zeit später noch einmal. Die Kniescheibe musste befestigt werden. Ganz zufällig erfuhren wir aber danach: das Kreuzband war gar nicht gerissen, es war angeblich der Länge nach aufgesplissen????? Nach einem Hautdefekt kurze Zeit später, haben wir dann den Tierarzt gewechselt. Wir wollten nicht mehr hinnehmen, dass sie ihre vielen, teuren Apparate an unserem Axxxx alle ausprobieren musste.

Der neue Tierarzt, eine Homöopathin, hat den Hautdefekt geheilt, festgestellt, dass Axxx unter Spondylosis leidet und Arthrose hat. Die Spondylosisschübe wurden immer heftiger. Axxxx hat manchmal im stehen geschlafen aus Angst sich zu bewegen. Ich habe manche Nacht bei ihm gesessen. Wir haben dann manchmal schon prophylaktisch Schmerzmittel verabreicht, um ihm großes Leiden zu ersparen, wir kannten ja die Vorzeichen.

Vor ca. 1,5 bis 2 Jahren fing Axxx an lauter zu atmen. Ein vergrößertes Herz wurde diagnostiziert. Das laute Hecheln war nun sein ständiger Begleiter.

Am 10. August ging es Axxx ausgesprochen gut. Er konnte sogar mal wieder seinen Kopf schütteln (war lange wegen der Spondylosis nicht möglich). Er hat sogar unsere Schäferhündin zum Spielen animiert. Wir sind die Hunderunde gelaufen. Axxxx hat unterwegs getrunken. Unmittelbar nach dem letzten Schluck fing er an keine Luft zu bekommen und zu husten. Er wurde ganz unruhig, fast panisch (so sehen manchmal Menschen aus mit einer beginnenden Lingenembolie). Mein Mann hat uns mit dem Auto abgeholt und zum Tierarzt gefahren. Wir haben nacheinander zwei Tierärzte nicht angetroffen. Axxxx war, als wir dann endlich den dritten Tierarzt (nach ca. 2 Stunden) angetroffen hatten, schon komatös und total überhitzt. Seine Körpertemperatur war nicht mehr messbar. Sie konnte auch trotz aller Bemühungen nur langsam gesenkt werden. Für Arko war es allerdings schon zu spät. Die Tierärztin (leider die mit den teuren Apparaten) hat von Anfang an nur die Überhitzung behandelt. Das Herz wurde erstmals nach über 3 Stunden abgehört. Ich war die ganze Zeit über bei ihm, obwohl man mich nach Hause schicken wollte. Es war ganz, ganz schlimm. Aber ich bin froh, dass ich da war. Arko wäre sonst ganz allein gewesen.

Als wir dann drei Stunden später uns zur Einschläferung entscheiden sollten, hat uns Axxx die Entscheidung abgenommen und ist eingeschlafen.

Sicher haben wir in unserer Panik alles falsch gemacht, was falsch zu machen ging. Mein Mann und ich haben uns zwei lange Tage mit Vorwürfen gequält. Wir haben dann im Internet nachgeforscht und sind dabei auf Ihre Seiten gestoßen. Das hat uns sehr geholfen. Wir hören ihn zwar immer noch hecheln und denken ganz oft, er müsste jeden Augenblick um die Ecke kommen. Unsere Hündin hat nach einer gewissen Trauerzeit sogar einige Marotten von Arko angenommen, fast so als seien gewisse Seelenanteile auf sie übergegangen.

Wir können noch nicht alle Wege gehen, die wir mit im gegangen sind. Aber wir können schon wieder zwar mit viel Traurigkeit aber auch mit viel Freude und Dankbarkeit über ihn reden und seine Bilder ansehen. In meinem Mann (er ist 60 Jahre) reift auch schon der Wunsch, noch einmal ein Möpschen aufzuziehen.

Sollte es uns noch einmal vergönnt sein mit einem Leonberger das Leben zu teilen, werden wir auf alle Fälle kritischer, unbequemer und zänkischer gegenüber Tierärzten sein und uns vor allem vorher die Züchter genauer ansehen, möglicher Weise uns fachlichen Rat von Ihnen erbitten.

Herzliche Grüße und danke für Ihre hilfreichen Internet Seiten

R. und I.

Jandra Löwe v. Osning
nur 6,5 Jahre geworden

Osteosarkom (Knochenkrebs)
Janni starb am 9.11.93. Vierzehn Tage vor ihrem Tode begann sie auf der rechten Vorhand zu “lahmen”. Solche “Erscheinungen” sind beim Leonberger gar nicht einmal selten. Wahrscheinlich eine Geschichte mit den Bändern. Ab zum Tierarzt. Spritze, Tabletten….. es schien besser zu werden. Eine Woche lang war ihr nichts mehr anzumerken.

Dann begann es erneut. Am 9.11. gegen 18.00Uhr fuhr ich mit ihr nochmals zum Tierarzt. Versprach ihr, nach Rückkehr, ein paar Leckerchen. Janni wurde während der nun anstehenden Behandlung narkotisiert. Sie sollte geröntgt werden. Zwei Aufnahmen wurden gemacht. Der Arzt wurde unruhig. Er meinte, dass es Sinn machen würde, eine dritte Aufnahme anzufertigen. Originalton:”…..wir wollen hier keinen Fehler machen”.

Ich wurde nervös, als er mit der dritten Aufnahme zurückkam. Diagnose: “Knochenkrebs im Endstadium”. Keine Chance mehr. Jandra ließ ich daraufhin einschläfern. Wer mit seinen Hunden lebt, diese als Familienmitglieder ansieht, wird wissen, dass danach viele Tränen flossen.
Alizee-Floreal des Neiges de Chantelouve nicht ganz 4,5 Jahre – Embolie nach Kastration

Liebe Alizee, Du wurdest das Opfer vieler – leider – viel zu spät gestellter Fragen. Hätte ich gewusst, welche Schwierigkeiten schon Deine Mutter und Großmutter mit Babies hatten, ich hätte nie versucht mit Dir zu züchten und Du wärst noch unter uns.

mehr dazu…

Betty v. xxxxxx – nicht ganz 8 Jahre jung – Perianale Fisteln

Zwei Jahre hat der Kampf um Betty gedauert. Wir konnten sie lange schmerzfrei halten da sie 2-3 mal pro Woche mit einem Laser behandelt wurde.
Die letzten Wochen sahen ähnlich aus wie bei Kalinka v Welland, 6-8 mal tägl. Kotabsatz unter Schmerzen. Nachdem am letzten Tag auch noch frisches Blut aus dem After lief haben wir dem ein Ende bereitet. Betty fehlt uns sehr, wir hatten sie erst 2008 übernommen und hätten ihr noch viele schöne Jahre gewünscht.

J.B.
Bella v. Schraps
nicht ganz 6 Jahre geworden

Osteosarkom (Knochenkrebs)

Sie hiess Bella von Schraps. Mutter war aus der Frankfurter Gegend und Vater kam aus Thüringen. Er hatte einen Bernhardinerartigen Kopf und war sehr gross. Ein dt. Ehepaar, Schneider, hatte sie mit nach Chile gebracht. Sie haben 2 mal gekreuzt, insgesammt 11 Welpen, die leider alle schon verstorben sind. Bella hatte einen sehr aggressiven Krebs. Sie fing leicht an zu hinken und 3 Monate später stellten wir bei Röntgenaufnahmen fest, das der linke Oberschenkelknochen komplett weggefressen war. Musste sie erlösen, da sie nicht mehr laufen konnte und mir über Essverweigerung klar machte, das sie nicht mehr wollte.
Interessant fand ich, das sie am Anfang nur ab und zu humpelte, aber dann immer im Garten, zum Grab unseres Rottweilers ging und sich dort niederlegte. Das hatte sie vorher nicht getan und dadurch wurden wir stutzig. Tierarztversorgung ist hier schlecht und bin dann immer 520 km in die Haupstadt gefahren. Hat leider nicht geholfen.
Am Anfang war sie auch ängstlich, was sich aber mit 3 Jahren gelegt hat. Sie hatte sich vorher unseren Rüden untergeordnet und sich später, zu einer sehr wachsamen, ruhigen Rudelführerin (6 Hunde) entwickelt.
Ich hatte 6 Rottweiler, die meine Vorzugsrasse sind, einen Bernhardiner und jetzt eine Mastino Hündin, sowie etliche Strassenhunde.
In der Summe ihrer Gesamteigenschaften und des heutigen Kampfhundewahns, kann ich nur bestätigen, das der Leonberger, bei mir eine besondere Stellung einnimmt und ich gerne wieder einen hätte.
Leider sind fast alle Rassehunde heute krankgezüchtet, schön das sie einen Anfang machen und das umkehren wollen. Wünsche ihnen viel Erfolg.
Gruss
Jörg

(Emma)
Esther v. Hambacher Schloß
8,5 Jahre
Osteosarkom (Knochenkrebs)
Vor ziemlich genau drei Monaten musste ich von meinem Seelenhund Emma Abschied nehmen. Selbst jetzt, wo ich diese Worte schwarz auf weiß lese ist es immer noch unvorstellbar.

Mein Mädchen kam im Alter von 10 Wochen zu mir und war von Anfang an sehr anfällig für alle möglichen Krankheiten. Sie hatte Darmprobleme, keine guten Hüften, Probleme mit dem Rücken, dem Knie, den Ellenbögen. Aber was auch kam, alles bekamen wir gemeinsam in den Griff und machten das beste aus jeder Situation. Emma war eine richtige Kämpferin, sie war einfach immer gut drauf und brachte ihr Frauchen zum lachen, selbst in den schlimmsten Stunden. Sie war für mich der beste und tollste Hund den man sich wünschen konnte. Sie liebte ihre Menschen und Ihre Hundefreunde. Wen sie einmal ins Herz geschlossen hatte, den behielt sie dort für ewig. Sie war freundlich und genoss ihr Leben, auch wenn es nicht immer einfach war.

Dann kam der November 2009. Von jetzt auf gleich zeigte Emma eine starke Lahmheit hinten rechts. Sie bekam erstmal Schmerzmittel und ich machte einen Termin bei unserem Knochenspezialist. Als die Schmerzmittel aber nach drei Tagen plötzlich nicht mehr wirkten war mir klar, diesmal ist es etwas schlimmes. Haltet mich für verrückt, aber ich wusste irgendwie das es Knochenkrebs ist, warum auch immer. Der Tierarzt bestätigte meine Diagnose und für mich brach eine Welt zusammen. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen, von jetzt auf gleich war alles unwichtig, nur die verbleibenden Tage mit Emma zählten. Die ersten drei Wochen nach der Diagnose ging es ganz gut, dann wurde es schlechter. Zwei Tage vor Weihnachten kam die Bestätigung, der Krebs schritt leider sehr schnell voran. Ich wusste die Tage sind gezählt und wir würden bald eine Entscheidung treffen müssen. Also genossen mein Seelenhund und ich unser letztes Weihnachten und Silvester, verbrachten jede Minute miteinander. Am 5. Januar war dann der Tag wo ich merkte jetzt ist es wirklich bald soweit, ich muss den Tierarzt anrufen. Dieser Moment war der Horror pur, ich musste festlegen wann Emma gehen sollte. Am 9. Januar war dann der schlimmste Tag meines Lebens. Der Tierarzt kam, Emma lag friedlich in meinem Arm und bekam erstmal eine Beruhigungsspritze. Sie entspannte sich sofort, gab einen letzten tiefen Seufzer von sich und wurde sehr, sehr müde. In diesem Moment wusste ich, meine Entscheidung war die richtige, sie war bereit über die Regenbogenbrücke zu gehen. Die alles entscheidende Spritze bekam sie schon nicht mehr wirklich mit. Ihr Herzchen hörte sehr schnell auf zu schlagen.

Ich habe entschieden das Emma verbrannt wird. Eine Woche nach ihrem Gang über die Regenbogenbrücke war sie wieder zu Hause. Der Schmerz wurde dadurch nicht weniger, aber etwas erträglicher.
Auch heute noch tut es jeden Tag unendlich weh an Emma zu denken und manchmal fließen auch noch Tränen, denn mein Emmchen fehlt einfach an allen Ecken und Enden. Keine nasse Hundenase morgens im Gesicht, keine gemeinsamen Spaziergänge mehr, kein Schmusen, kein quietschen mehr wenn sie ihr Spieli „quälte“, keine gemeinsamen Urlaube, kein Lachen über sie wenn sie mal wieder irgendeinen Quatsch machte, einfach nichts ist mehr wie früher…

Für mich ist der Leonberger immer noch mein Traumhund, ABER ich werde in naher Zukunft keinen Vertreter dieser Rasse mehr als Begleiter wählen. Die Krankheiten die diese Rasse in sich trägt schrecken mich einfach zu sehr ab und solange die Zucht sich nicht ändert, sehe ich auch keine Zukunft für diese traumhafte Rasse. Denn wer einmal seinen Hund an den Knochenkrebs verloren hat, der braucht das sicher kein zweites Mal!!!
Emma Du fehlst mir, ich hoffe Du bist glücklich wo immer Du jetzt auch bist. Dein Frauchen wird Dich niemals vergessen!!!!

Caspar von der Leyen
ca. 7,5 Jahre
Darmkrebs
Hallo.

Caspar, von uns zeitlebends “Ben” genannt war ein ganz außergewöhnlicher Hund. Er war unglaublich sanftmütig und sensibel und sehr auf uns bezogen. Im nachhinein habe ich oft gedacht , dass Casper eigentlich besser zu ihm passt. Er war ein Schelm und konnte richtig lachen – und uns zum lachen bringen.
Bis letztes Jahr im Frühjahr hatte er auch keine gesundheitlichen Probleme. Ab da fing er an morgens manchmal zu erbrechen, was den Tierarzt auf eine Gastritis schließen ließ. Mit Tabletten für den Magen und einer Futterumstellung konnten wir das Problem auch beheben und Ben ging es wieder richtig gut. Im Januar 2010 ließen wir noch einmal einen großen Laborcheck ( geriatrisches Profil) machen und auch hier waren alle Werte im Normbereich. Ben war nach Aussage der Tierärzte völlig gesund.
Im Februar fing Ben wieder damit an morgens zeitweise nüchtern gallig zu erbrechen, was mir zu diesem Zeitpunkt noch keinen Anlass zu allzugroßer Sorge gab, da er sonst nicht beeinträchtigt war und auch guten Appetit hatte. Er erhielt wieder seine Magentabletten, nur diesmal wirkten sie nicht und das Erbrechen setzte sich weiter fort. Wir stellten uns erneut beim Tierarzt vor, wo Ben intensiv untersucht wurde. Im Röntgen und im Ultraschall fiel auf, dass er sehr viel Luft im Magen und im Darm hatte. Wir behandelten ihn mit einem anderen Magenmedikament und Antibiotika wegen des Verdachts auf Helicobakter. Durch die Antibiotika verstärkte sich sein Erbrechen dermaßen, dass er 7-8 mal am Tag erbrach. Auch kam nun Appetitlosigkeit dazu, er stellte das Fressen vollkommen ein. Wir fuhren sofort wieder in die Tierklinik und es wurde eine Gastroskopie (Magenspiegelung) gemacht und Gewebeproben entnommen, die beim Pathologen untersucht wurden. Die Spiegelung ergab kein Anhalt auf ein tumoröses Geschehen, es war nur auffällig, dass der Mageneingang nicht schließt, er eine sogenannte Refluxösophagitis hat. Da Ben nichts mehr zu sich nahm, stellten wir die Medikamente auf intravenös um, er erhielt eine Braunüle und ich versorgte ihn zu Hause mit Infusionen. Er bekam nun Cortison, MCP, Pantozol und diverse andere Medikamente mehrmals am Tag gespritzt. Wir waren rund um die Uhr mit seiner Versorgung beschäftigt, doch er erbrach weiter und nahm immer weiter ab. Zum Glück erbrach er nicht mehr so häufig, meist nur noch ein oder zweimal am Tag, aber dafür war jetzt auch Blut im Erbrochenen. Er wollte gerne fressen, doch die ständige Übelkeit hielt ihn immer wieder davon ab. Oft speichelte er sehr stark und er wurde immer schwächer. Wir kochten ihm seine Lieblingsspeisen (Hühnchen und Rindfleisch) und freuten uns, wenn er ein paar Bissen zu sich nahm. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt erhielt er nun ein neues Antiemetikum ( Cerenia) was auch gut anschlug. Er hörte auf zu Brechen und fing wieder an Appetit zu bekommen. Wir dachten, wir wären auf einem guten Weg und würden nun seine Krankheit in den Griff bekommen. Die Freude hielt jedoch nur wenige Tage an, nach einer Woche erbrach er erneut und diesmal massiv mit Blut. Dies war am Ostermontag, den 05.04.2010, der auch sein letzter Tag werden sollte. Wir fuhren sofort wieder in die Tierklinik mit ihm, dort war man sehr erschrocken, wie er die letzten Tage abgebaut hatte. Er blutete innerlich, und wir waren machtlos, dagegen etwas zu tun. Eine erneute Gastroskopie, verbunden mit einer Vollnarkose, hätte er nicht überlebt. Sein Zustand war schon zu schlecht dafür. Uns wurde klar, dass wir ihn verloren hatten. Wir konnten ihn nur noch von seinem Leiden erlösen – er schlief ruhig in meinen Armen ein, im Wissen, dass wir ihn nie vergessen werden, und er uns hoffentlich auch nicht.
Ben war ein Kämpfer, er wollte leben, bis zu seinem letzten Tag. Als er am Ostermontag erneut erbrach, gab er sich auf – er wollte nicht mehr, er zeigte uns dies ganz deutlich und es blieb uns keine andere Wahl als ihn gehen zu lassen.
Ben wog an seinem letzten Tag nur noch 43,6 kg, er hatte in den letzten vier Wochen 9 kg abgenommen, insgesamt seit ca 1 Jahr 19 kg.. Es war erschreckend, er war solch ein wunderschöner stattlicher Leo.
Die letzten Wochen haben uns sehr viel Kraft gekostet, der Kampf um sein Leben und die Ängste ihn zu verlieren ließen uns durch die Hölle gehen. Wir haben den Kampf verloren und hoffen, dass er am anderen Ende der Regenbogenbrücke glücklich ist und seine Freunde wiedertrifft, die vor ihm gehen mussten.
Seine letzte Ruhestätte nach seiner Einäscherung findet Ben hier bei uns, in seinem geliebten Garten.

Wir können immer noch nicht begreifen, dass er nicht mehr hier ist, er reisst solch eine Lücke in unser Leben. Es wird lange dauern, bis wir unsere Trauer verarbeitet haben. Trotz allem möchte ich mich für die schöne Zeit, die wir mit ihm auf der Erde verbringen durften, bedanken – in meinem Herzen bleibt er für immer.

Leonberger Sammy
Omar v. Weinstock
ca. 8 Jahre
Krebs

Unser erster Leo hieß Omar v. Weinstock genannt “Sammy”
geb. 30.07.1994
gest. Sept. 2002
Todesursache: innerlich verblutet, wahrscheinlich durch einen geplatzten Milz-oder Lebertumor

Sammy war ebenfalls von seiner Art ein typischer Leo, aber viel selbstbewusster als Ben. Er war immer “Hans Dampf in allen Gassen” , unglaublich verspielt und sehr temperamentvoll.
Sein Tod kam sehr plötzlich, am Nachmittag tobte er noch mit seiner Freundin auf der Wiese, danach lag er im Garten und hechelte sehr stark. Nachdem es mit dem Hecheln nicht besser wurde rief ich beim Tierarzt an, der meinte, er könnte sich vielleicht etwas übernommen haben und wir sollten ihm etwas Honig geben( evtl. Unterzuckerung). Nachdem alles nichts nutzte und er auch schlecht aufstehen konnte, luden wir ihn ins Auto um zur Tierklinik zu fahren. Sein Zustand verschlechterte sich zusehends und er starb noch im Auto. Beim Tierarzt angekommen, meinte er, dass die Schleimhäute ganz blass sind und er punktierte den Bauchraum. Es kam Blut. Deswegen wird angenommen, dass Sammy an einem gerissenen Milz- oder Lebertumor verstorben ist.

Beide meine Leo’s haben leider keine sehr lange Zeit auf dieser Erde verbringen dürfen, und ich möchte an dieser Stelle an alle Züchter appelieren, endlich Konsequenzen zu ziehen und mehr wert auf die Gesundheit dieser Tiere zulegen.
Nico v. Kleinen Dörfchen
Balou

Nico v. Kleinen Dörfchen
ca. 5 Jahre
Pachymeningitis Ossificans/ degenerative Myelopathie
Im März 2008 fiel uns auf daß unser Hund Balou ( Nico vom kleinen Dörfchen ) auf Fliesen und glatten Böden unsicher und schlecht lief. Da wir aber in unserer Wohnung haupsächlich Auslegware haben, wurde es uns erst später wieder bewußt, als er über seine eigenen Gliedmaßen stolperte , und oft wie ein betrunkener wirkte. Das war ein schleichender Prozeß, welcher uns dann aber doch zum Tierarzt führte. Aus heutiger Sicht sicherlich nicht nachvollziehbar -weshalb so spät, aber auch früher hätte es meinem Hund nicht geholfen.

Ich beschrieb die Symptomatik und mein Tierarzt war der Meinung entweder Wobbler oder was neurologisches. Eine Borreliose wurde mittels Laboruntersuchung ausgeschlossen.
Also zum CT nach Düppel.Das Ergebnis war leider niederschmetternd. Es handelte sich um eine Pachymeningitis ossificans, mit Verdacht auf degenerative Myelopathie.
(Verknöcherung der harten Rückenmarkhaut ). Das bedeutet für den Hund daß er seine Gliedmaßen immer weniger spürt,und in absehbarer Zeit nicht mehr aufstehen kann . Diese Diagnose war im August 2008 gesichert, im Mai 2009 mußten wir ihn einschläfern lassen. Diese Zeit war schrecklich, wir versuchten alles ihm das Leben erträglich zu machen. Aber als er dann in der letzten Zeit sich nicht solange auf den Beinen halten,um sein Geschäft zu verrichten, und in seine Haufen reinfiel, dann kurze Zeit später die 2 Stufen zu unserem Haus nicht mehr laufen konnte, baten wir den Tierarzt zu uns. Wir erlösten ihn dann.

Ich glaube sicherlich daß die Veranlagung dazu genetischen Ursprungs sein könnte. Glaube aber nicht daß diese Information der Erkrankung die Züchter, oder die mit der Schwester meines Hundes züchtende Familie von weiteren Nachzüchtungen abgehalten hätte. Diese Schwester starb ebenfalls 6 Monate später ( nach eigenen Angaben – nach einem Unfall ) Meine Gedanken dazu möchte ich nicht weiter äußern. Noch ein Hund dieses Wurfes starb an Knochenkrebs (auch mit ca 5 Jahren ).
Meine Hoffnung ist , daß irgendwann nicht mehr so wichtig ist, wie der Hund die Rute trägt, sondern wie gesund seine Vorfahren bzw Geschwister waren. Es ist sehr schade daß diese Kriterien scheinbar nicht berücksichtigt werden.
Clarence v. d. xxxxxxxx

6 Jahre

Osteosarkom, Gelenk hinten links
Clarence
Hallo liebe Menschen von der Leoranch,

unser Clarence durfte nur gerade mal sechs Jahre werden.Ein Osteosarkom im Gelenk der linken Hinterhand hat ihm sein Leben genommen. Eigentlich lautete die vorläufige Diagnose Bänderriss. Für eine entsprechende Operation hatten wir auch schon einen Termin….
Clarence war von klein auf eher tolpatschig und etwas grobmotorisch. Eine Seele von Hund,von der angeblichen Eleganz dieser Rasse aber weit entfernt. Er war ein sehr geliebter Hund mit einem riesengroßen liebevollen Herzen. Die erschütternde Diagnose bekamen wir am Op-Tag. Das Gelenk des Hundes war angeschwollen.Es sollte aber sowieso wegen der bevorstehenden Operation geröngt werden. Eine gute Stunde nachdem ich Clarence bei unserem Tierarzt, friedlich schlafend, gelassen hatte, bekamen wir die Nachricht: Schlechte Nachrichten-Osetosarkom-. Das Gelenk sah aus wie ein höckeriger Schweizerkäse. Dick, aufgequollen und gleichzeitig porös. Vielleicht hätte er noch ein halbes Jahr. Er bekam starke Medikamente. Da er auf seinen vier Beinen zu relativ gesunden Zeiten schon des Öfteren stolperte und fiel, war es ihm nun fast unmöglich eine vernünftige Koordination hinzubekommen. Er fiel die Treppe zur Strasse hin hinunter und krachte auf seinen Brustkorb, er rutschte mit den Vorderläufen aus, weil er sich nicht mehr halten konnte. Er war sehr schnell erschöpft und wirkliche Besserung brachte das Medikament nicht, zumindest sollte er keine allzu grossen Schmerzen haben. Fünf Tage bevor wir ihn gehen lassen mußten und einem langen Gespräch mit unserem Tierarzt, waren selbst kleinste Spaziergänge eine Qual: Er konnte einfach nicht mehr. Er legte sich einfach hin, stand nicht mehr auf, bleib stehen, weil es einfach nicht mehr ging. Diese Augen, die mich ansahen, was wollten sie mir sagen. Die grausame Gewißheit, Du wirst Deinen Hund gehen lassen müssen. Wirst mutwillig sein schmerzhaftes, viel zu kurzes Leben beenden müssen.
Es waren sicherlich die schlimmsten zwei einhalb Wochen -für uns Alle-.
Das “Beste” war jedoch, dass “unsere” Züchter auf einmal zugaben, dass es in den ersten drei Würfen wohl schon einmal zu diesem Krebs gekommen war. Angeblich hätte man (natürlich) fürchterlich betroffen herausgefunden, das Clarencens Vater und auch Großvater dieses vererbt(?) haben könnten. Ich kenne mich mit diesen Dingen nicht aus. Muß ich auch nicht, denn ich züchte nicht und betrüge wunderbare Lebewesen um die ohnehin viel zu kurze Lebenszeit. Diese Menschen nennen uns ihre Freunde. Ich empfinde für solche Menschen keine guten Gefühle, meine anfängliche hilflose Wut ist umgeschlagen in tiefe Verachtung und Mitleid vor soviel Selbstbeweihräucherung. Sollte ich die Zücher jetzt noch bedauern oder auf die Schulter klopfen? Mich bedanken, dass sie so “ehrlich” waren.
Nicht nur die Schmerzen und den Tod mußte Clarence ertragen. Er kämpfte sich, für mein Gefühl, grausam langsam aus seinem viel zu kurzen Leben.
Er durfte bei uns bleiben, hat ein schönes schattiges Plätzchen in unserer Nähe, wo wir ihn jederzeit besuchen können und auch werden.
Niemand kann ermessen, was man in solchen Momenten erleiden muß. Es zerreißt einem das Herz, am liebsten möchte man mitgehen…
Ich hoffe, dass es Clarence , wo immer er sein mag, gut geht. Und ich hoffe, für alle jetzigen und zukünftigen Leonberger, dass sie irgendwann ein langes und schönes Leben haben werden. Wir werden nie wieder einen dieser wunderbaren Hunde unser Eigen nennen. Sehen wir in jedem Leonberger unseren Clarence und vor allem die Angst bleibt. So etwas übersteht man kein zweites Mal.
Heike R.
Golo Löwe von Thüringen
Golo Löwe von Thüringen

6 Jahre

Dilatative Kardiomyopathie (DCM)
Schicksal unseres Leonbergers Golo, gestorben am 14.06.2010 mit 6 Jahren und 3 Monate für Leonbergerschicksale

Diese Geschichte schreibe ich auf, damit der Tod unseres Leonberger-Rüden Golo nicht ganz umsonst war. Damit Liebhaber und Freunde dieser liebenswerten Hunderasse vorsichtiger handeln beim Kauf eines Welpen. Mein Herz hat seit Kindheit für diese wunderschönen Hunde geschlagen. Es hatte aber ein halbes Leben gedauert, bis die Lebensumstände und Wohnverhältnisse es zuließen, einen solch stattlichen Hund in unsere Familie aufzunehmen. Dann war es 2004 so weit und wir holten Golo beim Züchter in Thüringen ab. Es waren 11 Welpen, die Hundemutter starb schon nach den ersten vier Wochen nach der Geburt. Wir wurden nicht hellhörig. Unser Golochen hat uns nur noch mehr leid getan, noch schneller wollten wir das Hundchen zu uns holen. Das Glück war dann riesengroß, als Golo gesund und munter zu einem prächtigen Rüden heranwuchs. Lieb und klug war er, freundschaftlich zu unseren Katzen, Schafen und Ziegen. Golo hat einmal ein verwaistes Kamerunböckchen geholfen aufzuziehen und sozusagen seine Mutter ersetzt. Golo war ein Freund, ein Kamerad, ein verständnisvolles Familienmitglied, für mich war er mein Traumhund schlechthin. Die gemeinsamen Jahren waren geprägt durch unendlich viel Liebe und Zuneigung zwischen Hund und Mensch. War er im Haus oder Hof strahlte er stets Friede und Ruhe aus. Sein größtes Glück war bis zum letzten Tag der Kontakt mit Menschen und Tiere. Nie wurde er aggressiv, nie launisch oder böse. Er war in all den Jahren nicht einen Tag getrennt von uns. Immer dabei ( Autofahren war sein Hobby ). Sein Leben drehte sich um unser Leben und unser Leben drehte sich um ihn. Leider hat Golo von seinem ersten Lebensjahr sobald die warme Jahreszeit angebrochen ist, an Pfoten und Flanken “Hot spot “bekommen. Große wund geleckte offenen Hautstellen. Vieles haben wir versucht, alle möglichen Fachärzte aufgesucht, es gab anscheinend kein Mittel außer Kortison, das half. Kortison wollten wir nicht geben, da dies den gesamten Hund zu sehr belastete. Bei den Züchtern nachgefragt, wurde nur Verwunderung signalisiert. Das hätten sie noch nie erlebt. Dieses Jahr im April trat also wieder der Hot Spot an den Vorderbeinen auf. Wir gaben auf Rat des Tierarztes zwei geringe Dosen Kortison. Dann bekam Golo plötzlich Husten. Der Tierarzt vermutete sofort Herzprobleme. Da unser Sohn an der Uni Gießen Tiermedizin im letzten Semester studiert, kam Golo sogleich in die Behandlung von Fachärzten in der Uniklinik. Diagnose DCM und starke Herzrythmusstörungen. 22 Tabletten sollte Golo jetzt täglich einnehmen ( sein Gewicht war 75 kg ). Auch dies hat er mit Würde über sich ergehen lassen. Wir gingen noch unsere kleinen Spaziergänge, er fraß noch gut und freute sich seines Lebens, nur etwas gedämpfter, eingeschränkter. Alle unsere Sorgen und Gedanken galten nun unserem liebsten, schwer kranken Freund. Natürlich hofften wir auf ein Wunder ! Am 14.06.2010, ca. zwei Wochen nach Diagnose der Krankheit lag er morgends still eingeschlafen in unserem Hof. Den Abend zuvor hat er noch spät im Büro meines Mannes,ihm Hände und Gesicht abgeschleckt, als wolle er sich von seinem Herrn verabschieden.

Der Tod hat ihn still und leise zu sich geholt, bevor er ein langes Siechtum ertragen hätte müssen. er lag da in Würde und Schönheit ! All unser Hundeglück ist nun mit ihm gegangen. Kein Tag vergeht ohne Trauer und Tränen. Nachts habe ich schon einige Mal geträumt, er würde neben mir sitzen….Gerne würden wir irgendwann einmal wieder einen Leonberger in Haus und Hof holen, aber die Sorge und Angst ist zu groß, dass wieder das Leben unseres Freundes nur wenige Jahrt währt-der Schmerz darüber sitzt sehr tief. Warum muß ausgerechnet diese herrliche, friedfertige Hunderasse unter der Geldgier, der Unwissenheit und Dummheit der Menschen so sehr leiden?

Es sollte doch allen schwer zu denken geben, wenn die durchschnittliche Lebenserwartung quasi jährlich nach unten sinkt. Früher waren es noch 10-12 Jahre, heute 7,4 Jahre. Das ist nicht natürlich. Dies ist von Menschenhand geschaffen, ohne Einsicht und Weitsicht und ohne Verantwortungsgefühl gegenüber Tier und Mensch.

Golo bleibt immer in unseren Herzen als der liebevolle Kamerad in sechs wundervollen Jahren. Spaziergänge mit ihm durch Feld und Flur waren wertvolle Stunden, die nie mehr zurückkommen werden, aber im Herzen nachklingen. Im Frühjahr wenn die ersten zarten Blätter den Wald erhellen, im Sommer wenn die Kornblumen die Feldränder schmücken, im Herbst, wenn die letzten Sonnentage die herrlichen Farben in der Natur glühen lassen. Im Winter, wenn wir die Hasen-und Rehspuren im Schnee betrachtet haben……Vielleicht treffen wir uns im Himmel wieder, ich hoffe dies so sehr, denn seine Seele war und ist mit den unsrigen so sehr verbunden.

***

Mein Freund wurde abgeholt
Zum letzten Spaziergang
Der Tod nahm ihn am Halsband
Und führte ihn ganz leise von uns weg
Früh morgens als die ersten Vögel sangen
Blieb nur eine fellfarbene Hülle zurück im Hof
Seine Seele hat ihren Weg genommen
Weit übers freie Feld
Hoch in den Wolken
Wartet sie auf mich
Zeit gibt es dort nicht mehr denn
Du bist mein Hund für alle Ewigkeit

***

Christiane, Karl und Moritz

Tonga
Tonga

Tary-Tindra v. Schardscha

12 Jahre

Osteosarkom (Knochenkrebs)

Tonga – alles ist endlich…
Am Montag, 16.08.2010 um 13:40 ist meine über alles geliebte Tonga im stolzen Alter von fast 12,5 Jahren in den Hundehimmel umgezogen. Sie ist ruhig, friedlich, ohne Stress oder Angst in meinen Armen eingeschlafen.

Für Dich Tonga, Bohne, Chlini, Meite, Krawallo-Biene, Spinner, Töngu-Möngu:

Nach der Diagnose Knochenkrebs Anfang Juli war klar, dass es sich nur noch um eine kurze Zeit handeln wird, die wir noch zusammen verbringen werden. So gut es ging, haben wir uns gemeinsam auf den Abschied vorbereitet. Du warst so tapfer und hast mich immer wieder getröstet, dafür danke ich Dir von ganzem Herzen!

Die verbleibende Zeit haben wir intensiv genutzt. Wir waren an manchem Deiner Lieblingsplätze, sind schwimmen gegangen und haben noch so einiges schönes zusammen unternommen. Immer im Rahmen Deiner Kräfte und Möglichkeiten. Etliche Leute und Hunde die Du sehr gerne hattest, besuchten wir oder haben sie noch getroffen in dieser Zeit. Angefangen haben wir in der Schwändimatt, Dein zweites Zuhause. Es hat uns zwar übelst verregnet da aber es war trotzdem ein sehr gelungener Nachmittag. Dann der Tanzboden, da warst Du irrsinnig gerne. Klar, wenn man immer mit Blut – Eiswürfeln verwöhnt wurde und das grosse Privileg hatte, als fast einziger Hund dort Einlass zu erhalten. Wir waren auch in der Hundeschule, wo damals vieles begann. Leider war an diesem Tag niemand da aber wir sind trotzdem auf den Übungsplätzen rumgestreunert. Dazu kommen noch einige andere Orte, Plätze und eben Hunde wie zb Ira, Django, Benny und wie sie alle heissen. Die beiden letzten Tage durftest Du Dich noch von Deinen allerwichtigsten Personen verabschieden (gäu Mam u Küsu!), meist ohne deren Wissen wie es wirklich um Dich steht. Ich bin sicher, Du hast dies bewusst getan. Du wusstest lange vor allen anderen was kommt.

Ich weiss noch gut, wie das Schicksal Dich Ende 2001 zu mir geführt hat. Du warst bis dahin in einer Familie, als das dritte Kind kam auf einmal überzählig, unerwünscht oder was auch immer. Ich habe es nie verstanden aber zum Glück ist es so gekommen damals.

Deine Züchter, die M&M‘s, mussten Dich zurück holen. Die beiden sind Freunde von mir, wiederum zum Glück. Da sie etwas weiter weg wohnen, hat Manfred mich damals gefragt, ob er bei mir übernachten könne. Du warst ja bis dahin quasi im Nachbardorf beheimatet. Kein Problem, wir hatten immer genügend Gesprächsstoff. Zusammen mit einer Schwester von Dir seid ihr dann bei uns eingetroffen. Du bist den ganzen Abend um mich herum getänzelt und hast Deinen ganzen Charme spielen lassen. Ich habe es genossen, nach über zwei Jahren endlich wieder Leos um mich zu haben. Manfreds Andeutungen von wegen Du müsstest umplatziert werden etc. habe ich versucht zu überhören.

Tja, am anderen Morgen war es halt doch um mich geschehen. Du warst nicht etwa bei ihm im Gästezimmer, nein! Zufrieden und leise schnarchend lagst Du neben meinem Bett. Da war der Fall dann klar..

Einige Wochen später, am 3. November ‘01 war dann der grosse Tag und ich habe Dich bei den M&M‘s abholen dürfen. Fast den ganzen Tag war ich dort und Du bist nicht mehr von meiner Seite gewichen! Abends dann auf dem Parkplatz vor dem Haus bist Du direkt hinter das richtige Auto gestanden, obwohl noch einige andere dort parkiert waren. Heckklappe auf, Du rein, niedergelegt als wie Du das schon Jahre so kennen würdest. Zufrieden und auch etwas stolz sind wir dann nach Hause gefahren.

Zuhause angekommen hast Du Dich problemlos zurecht gefunden und Dich sofort heimisch gefühlt, so dass Du schon am ersten Abend die Katzen belagern konntest. Die hat das aber nicht sonderlich gestört. Du warst ja ein Leo, die kannten sie von früher und somit aus ihrer Sicht absolut ungefährlich. Deine besondere Beziehung zu Katzen werde ich nie vergessen und immer wieder darüber schmunzeln müssen. Eigentlich hast Du sie ja geliebt, jedoch genau so gerne hast Du sie auch durch oder ums Haus gescheucht.

An jenem Abend im November wussten wir alle, dass Du nun endlich in Deinem eigentlichen Zuhause angekommen bist..

Ja Tonga, Du warst ein ganz spezieller Hund! Grundsätzlich zwar ein typischer Leonberger aber doch mit ein paar ungewöhnlichen Eigenheiten. Dein überaus ausgeprägter Bewachungs- und Schutztrieb beispielsweise, egal was, wann, wer oder wo. Für diese Aufgabe hättest du jedes Futter stehen lassen. Deswegen konnten wir einige tolle Jobs zusammen ausführen. Die Leute haben jeweils nicht schlecht gestaunt und Dich teilweise sogar belächelt. Wenn es dann aber wirklich Ernst galt, hätte sich mancher sogenannte Schutzhund, besser gesagt dessen Besitzer, Deinen Mut und Deine Unerschrockenheit gewünscht. Es war für mich nicht immer einfach damit umzugehen aber das warst einfach Du..

Im Hundesport haben wir auch einiges ausprobiert zusammen. Die Lawinenhunde-Kurse waren eine lustige Sache. Zumindest am Anfang. Als ich mich dann eingraben liess und Du mich befreien solltest, hörte der Spass aber auf,zumindest für die Helfer. Du hast Dich vors Loch gesetzt und wolltest partout niemanden ran lassen! Zum Glück war Thomi dabei, der Dich davon überzeugen konnte nun endlich zu graben und nicht zu verteidigen..

Sanitätshund haben wir noch angefangen, das war auch eine gute Sache. Du hast zwar im Revier nie zu den schnellsten gehört, warst aber sehr zielstrebig und hast jeden Figuranten auf Anhieb gefunden. Leider mussten wir das dann aus beruflichen Gründen aufgeben, das Training fand damals unter der Woche tagsüber statt.

Deine liebsten Liegeplätze waren irgendwo auf dem kalten Steinboden oder im kühlen Gras am Schatten. Wasser und Schnee waren Deine bevorzugten Elemente. Auch bei Minustemperaturen musstest du in die Emme steigen. Stundenlang warst Du im Schnee beschäftigt und hast Dich liebend gerne einschneien lassen. Einmal habe ich Dich nicht mehr gesehen, so bedeckt warst Du vom Schnee. Ein Ruf und da löste sich fast eine Lawine
Der Sommer war weniger nach Deinem Geschmack. Zumindest tagsüber hast Du Dich oft in den Keller verzogen. Im klimatisierten Büro war es Dir auch wohl.

Die letzten Jahre warst Du bis auf ein paar wenige Tage immer mit zur Arbeit. Auto gefahren bist Du auch fürs Leben gern, dort konntest Du sogar stundenlang auf einen warten wenn es sein musste. Nicht mitkommen zu dürfen war für Dich eine absolute Strafe. Zuhause allein zu bleiben ging gar nicht, das hast Du mir auch ein paar Mal eindrücklich bewiesen. Zwei Mal hattest Du eine Katzentüre als Halsschmuck um als ich wieder nach Hause kam. Ein Fenster oder eine Türe waren für Dich kein Hindernis, sie wurden aus dem Weg geräumt, sprich aufgebrochen. Immer und überall dabei sein war Dein Lebensmotto. Du warst halt ein ausgesprochener Papa-Hund

Sehr interessant an Dir zu beobachten war auch deine Art Depots für schlechtere Zeiten anzulegen. Rund ums Haus hattest Du welche, die Du täglich kontrolliert hast. Wehe es hat sich eine Katze dran zu schaffen gemacht, da hörte der Spass auf.. Weniger lustig war, dass Du Deine Notvorräte manchmal erst nach Monaten wieder hervor geholt hast. Dann kamst Du ganz stolz wie mit einer Trophäe damit an, meistens hat es fürchterlich gestunken und war bereits halb verwest. Geschadet hat es Dir nie, im Gegenteil! Ich bin überzeugt, das war auch ein Grund dass wir die Tierarzt – Praxis eigentlich nur zum Impfen sahen.

Du warst ein wirklich starker Hund. Niemals hätte es Dir Dein sturer Kopf zugegeben, Schwäche zu zeigen. Noch eine Stunde bevor Du gegangen bist, hast Du den Mann von der Post verbellt und sein Auto vom Hof gejagt.

Obwohl Dein Körper so stark geschwächt war, dass Deine Atmung nach kurzem, zufriedenen Schnarchen bereits bei der Narkose ausgesetzt hat. Einige Sekunden später hat auch Dein Herz aufgehört zu schlagen. Darüber sind wir doch ziemlich erschrocken und es hat gezeigt, dass es höchste Zeit war Dich zu erlösen.

Liebe Tonga, ich danke Dir für die Zeit die wir miteinander verbringen durften. Ich hoffe, Du hast die vergangenen Jahre genauso genossen wie ich. Vergessen werde ich Dich nie, Du hast einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eines Tages werden wir uns wiedersehen, das weiss ich ganz genau. Vielleicht schaust Du ja bis dahin ab und zu mal hier bei uns vorbei, falls Du Zeit dazu findest. Machs gut, meine Kleine..

Dein Spielverderber

An dieser Stelle möchte ich Marianne und Manfred für das mir entgegengebrachte Vertrauen danken, dass ich von Euch für Tonga auserwählt wurde. Ich bin wirklich froh, mit ihr den grössten Teil ihres Lebens verbracht haben zu dürfen. Danke dafür!

Mein Dank geht auch an Dr. med. vet. Susanne Krähenbühl, für Ihre Rücksicht und Anteilnahme beim schweren Abschied. Aufgrund ihrer ruhigen und besonnenen Art, durfte Tonga ihren letzten Gang in Ruhe und grosser Würde antreten.

Last but not least, Merci Sandra für Deinen beruhigenden Blick ins Regenbogenland und Deine gut getroffenen Worte an jenem Abend.
Linchen

Galina v. Veldensteiner Forst

7,5 Jahre

geplatzter Milztumor + Metastasen
Galina v. Veldensteiner Forst
Eigentlich weis ich gar nicht wie ich das Erlebte und meine Gefühle hier beschreiben soll.

Es sollten ein paar schöne Urlaubstage an einem See werden und unser Linchen konnte es gar nicht mehr abwarten bis es endlich los ging. Beim Packen unserer Angelsachen stand und hüpfte sie uns ständig im Weg herum, sie musste ja alles kontrollieren was wir einpackten. Für Lina war jeder Angeltag das Höchste. Den ganzen Tag rumflitzen, baden gehen, Stöckchen sammeln am schönsten waren die „Stöckchen“ besser gesagt die Baumstämme die schon schön eingewachsen waren, die wurden dann aus ihrem Versteck gezerrt und zernagt. Nachts ging sie dann ganz stolz mit Fraule ins „Mädelszelt“ um in der frühe dann das Herrle stürmisch in seinem Zeltmit feuchten Küssen zu wecken, egal ob sie da mal dabei ein paar Zelthäringe zog oder nicht. Herrle und Fraule hatten ja Zeit das Zelt wieder aufzubauen.

Unsere Vorfreude war riesig. Lina war dann auch die erste die im Auto saß. Am See angekommen hat sie dann erst mal alles gründlich unter die Lupe genommen bis wir alles ausgepackt und aufgebaut hatten. Ich bin dann mit ihr ein Stück gelaufen und habe dann etwas geangelt. Unsere Maus hat meinen Angelplatz weiträumig kontrolliert und sich dann zufrieden hinter mich au fihren Wachposten gelegt. Ihrer Meinung nach musste sie uns am Wasser ja Tag undNacht beschützen. Kurze Zeit später fing Lina an zu fiepen und hüpfte um mich herum. So packte ich meine Sachen zusammen und wir gingen wieder zum Herrle. Aus dem „Schweinsgalopp“ heraus wurde dann das Herrle wieder begrüßt und im Anschluss legte sie sich neben das Zelt um ein paar Minuten später wieder aufzustehen und zwei Schritte zu machen und dann einfach in einen Busch zufallen. Ich hab auf sie eingeredet da wieder heraus zu kommen aber sie war völlig apathisch und blieb liegen. Wir haben sie aus dem Busch tragen müssen. Der Tierarzt hat irgendetwas von Schockzustand und Kreislaufzusammenbruch gefaselt und ihr eine Infusion und nach abtasten des Bauches ein Schmerzmittel gegeben. Während die Infusion lief haben meine Maus und ich uns gegenseitig getröstet. Wenn ich zu sehr weinte hat sie mir ihre Pfote auf den Unterarm und ihr Köpfchen in meine Armbeuge gelegt. Sie wollte anscheinend nicht dass ich so weinte. Wir haben gekuschelt bis die Infusion durch war. Der Tierarzt meinte wir müssen unbedingt in eine Tierklinik, meiner Maus ging es gar nicht gut. In der Klinik hat man Röntgenaufnahmen gemacht und die Blutwerte kontrolliert.

Das Ergebnis war schrecklich. Es war ein Milzriss und sie blutete in ihren Bauchraum. Die Ärztin meinte nach dem Röntgenbild und den Blutwerten zu beurteilen handelt es sich um einen Milztumor und wir hätten zwei Möglichkeiten. Einschläfern oder einen Notoperation sonst würde Lina innerlich verbluten. Wobei sie meinte Lina wäre sonst in einem sehr guten Zustand was sie auf den Röntgenbildern erkennen könne und sie würde sagen Lina hätte eine gute Chance mit der Notoperation wenn die Milz entfernt würde. Also war klar dass wir unsere Süße operieren lassen würden. Sie schlief in meinem Arm für die Operation ein und wurde in den OP gebracht. Wir wurden gebeten noch zu warten bis Lina „offen“war, nicht das sich doch noch ein anderer Befund zeigen würde. Dieser Tag mit seinen Ungewissheiten und den Wartereien waren die Hölle, wir standen mit panischer Angst um unsern Schatz wie betäubt herum und warteten bis dieser Alptraum endlich vorüber war. Aber er begann erst.
Eine Helferin kam zu uns und meinte wir müssten noch einmal zum Arzt ins Behandlungszimmer. Zwei Ärzte redeten wie durch einen Schleier auf uns ein dass unsere Süße keinerlei Chance mehr hat. Milz, Leber, Nieren waren total verkrebst. Ohne irgendeine Chance das wir ihr noch helfen könnten.

Wir ließen unser Linchen nicht mehr aus der Narkoseaufwachen. Sie war erst 7,5 Jahre alt.
Molly – Leonberger Frieda v. Bergischen Löwen

Molly

Frieda vom Bergischen Löwen

9,5 Jahre

Stenose der oberen Atemwege mit ungeklärter Ursache
Gekämpft – gehofft – gerungen – und doch verloren – MOLLY, endlich im Frieden

Gestern, am 01. November 2010 mußte ich Molly erlösen lassen, um sie davor zu bewahren, elendiglich zu ersticken.
Sie hatte eine stark vergrößerte Leber, eine Schrumpfniere, Schatten auf beiden Nieren, Schatten auf der Lunge – schulmedizinisch kein eindeutiger Befund möglich ohne Biopsie. Da diese Molly jedoch keinerlei Vorteile oder Möglichkeiten gebracht hätte, habe ich in Absprache mit dem Tierarzt darauf verzichtet, um ihr diese unnütze Belastung zu ersparen.
Außerdem hatte sie laut Laborbefund grottenschlechte Leber- und Nierenwerte.
Laut Bioresonanztestung hatte sie entartete Zellen in Leber, Milz und Lunge.
Dennoch konnten all diese Dinge keine Erklärung liefern für die Erstickungsanfälle, die sie seit ca. einer Woche immer häufiger hatte und die immer weniger Anstrengung und Aufregung (meist freudige) brauchten, um ausgelöst zu werden und die auch immer schlimmer wurden.
Da keins der möglichen Medikamente anschlug, mußten wir sie gestern erlösen, um ihr einen qualvollen Tod zu ersparen.
Todesursache – Stenose der oberen Atemwege mit ungeklärter Ursache.
Über den Krankheitsverlauf werde ich vielleicht an anderer Stelle berichten.

Wie bei Pauline, möchte ich auch bei Molly diesen Beitrag ihrem Leben widmen – zum Abschied.

Dieses Leonberger-Frettchen, mit zweitem Namen “Satania”, war manchmal eine echte Herausforderung.
Ich habe sie deshalb nicht weniger geliebt – im Gegenteil.
Bereits als sie erst eine Woche alt war, hatte ich meine erste “Unterredung” mit ihr.

Sie hatte klare Vorstellungen und sie machte sie deutlich – bereits bei der Züchterin als kleines dickes Fellbärchen.

Sie hatte beschlossen, sie will zu mir, was sie kundtat, indem sie außer mir niemanden freudig begrüßte.
Wenn ich kam und rief “Hallo Molly”, nahm sie Schwung, setzte ihr dickes Hinterteil in Bewegung, um auf mich zu zu “rennen”.

Mit 8 Wochen zog die kleine Welpenkönigin bei uns ein – zuerst gar nicht begeistert, daß Pauline hier wohnte und sie nicht die Alleinherrschaft hatte.

Das hat sich allerdings schnell gegeben, als sie merkte, wie toll man mit Pauline spielen konnte.

Molly hatte viele Facetten. Einerseits hatte sie ein kindliches Gemüt.
Ewig zu Späßen aufgelegt, war sie mein Gutelaune-Hund.
Wenn ich mich aufregte über irgendetwas (Handwerker oder dergleichen),
stubste sie mich so lange an, schwenkte ihr dickes Hinterteil und
“redete” mir gut zu (“ist doch gar nicht so schlimm”),
bis ich schließlich gar nicht mehr ärgerlich sein konnte
und sie einfach knuddeln mußte.
Molly hatte eine ganz eigene Art – sie konnte mit den Augen lachen
und oft, wenn sie diesen humorvollen Blick hatte, zwinkerte sie mir mit einem Auge zu.
Bis ich es bei Molly sah, war mir nicht klar, daß Hunde das machen.
Vielleicht machen sie es ja auch normalerweise nicht, vielleicht machte es nur Molly.

Andererseits hatte sie auch eine vernünftige, fürsorgliche Art.
Wenn ich mal wieder die Zeit über einem Buch vergaß und es weit nach Mitternacht war,
kam sie zu mir und stubste mich mit der Nase an, um mir mitzuteilen,
daß es Zeit sei, ins Bett zu gehen.

Von klein an erzählte sie mit mir.
Sie war dafür zuständig, mich zu rufen, wenn ich kommen sollte – auch für Pauline.

Wenn wir unterwegs waren, war sie eine phantastische Begleiterin.
Ich mußte kaum etwas sagen, sie machte alles von selbst
und wenn ich mich unterhielt, hörte sie aufmerksam zu
und sah mich mit ihren großen braunen Kinderaugen an.
Sie hielt permanent Blickkontakt zu mir, um zu erfahren, was als Nächstes geschieht.
Wenn ich zum Telefon ging, legte sie sich bereit, um zuzuhören.
Sie nahm an allem Anteil, war immer bei mir.
Als sie klein war, brauchte sie nie eine Leine,
da sie sowieso immer bei mir blieb.
Wenn sie auf den Arm wollte, stubste sie mich mit der Nase an
und wenn sie wieder runter wollte, fing sie an, zu strampeln.

Pauline war ein Hund der leisen Töne. Sie hat gebeten, selten hartnäckig gefordert.
Molly forderte und setzte gnadenlos durch.
Sie arbeitete mit Stimme und Körpereinsatz, stubste mit der Nase und rempelte.
Sie wußte genau, was sie wollte und sorgte dafür, daß man es nicht übersehen konnte
und versuchte, es durchzusetzen.
So weigerte sie sich z.B. als Welpe strikt, im Auto hinten zu bleiben,
kam immer wieder zu mir nach vorne.
Wir haben schließlich einen Kompromiß geschlossen:
Sie durfte während der Fahrt auf der Handbremse liegen,
drückte die Nase an mein Bein, während ich ab und zu die Hand auf ihr Köpfchen legte,
um sie zu streicheln und sie war glücklich.

Als ich im ersten Sommer, wenn ich mal schnell reinlief, um z.B. eine Flasche Wasser zu holen,
ein Holzgitter vor die Hintertreppe stellte, damit sie nicht die Treppe hoch lief,
hing sie garantiert oben auf dem Gitter oder hatte dieses bereits überwunden, um mir zu folgen,
wenn ich wieder raus kam.
Ich hab’s nachher weggelassen, weil ich dachte,
die Treppe schadet ihr weniger als wenn sie zusätzlich noch über das Gitter klettert.

Erst als sie 1 Jahr alt war, konnte ich ihr beibringen “jetzt nicht”,
ohne daß für sie die Welt zusammenbrach.
Vorher nahm sie es sehr persönlich, verstand es nicht.
Im ersten Jahr sagte unser Nachbar manchmal:
“Mit der kriegen sie noch richtig Spaß, ich bin gespannt.”
Auch ich war mir sicher, daß Molly, wenn sie geschlechtsreif würde,
die Führung übernehmen würde, was zu meiner Überraschung nie geschehen ist.
Trotz ihrer Eigenarten hörte sie ausgezeichnet,
wenn auch manchmal leonbergermäßig erst beim dritten Mal.
Ich hab’s meist mit Humor gesehen.

Mit Pauline verstand sie sich wunderbar und spielte viel mit ihr.

Die beiden waren ständig zusammen, verständigten sich durch Blickkontakt und Körpersprache.
Molly war eine starke eigenwillige Hündin.
Leider hat sie das im Laufe der Jahre anscheinend immer mehr vergessen und es so empfunden,
als sei sie nur durch Pauline stark.

Als Pauline im Dezember letztes Jahr starb, war Molly sehr traurig und hat ohne Pauline irgendwie den Boden unter den Füßen verloren.

All die Dinge, die dieses ehemals so freche Tier vorher gemacht hat
– Katzen aus dem Garten jagen, im parkenden Auto die Leute verbellen, daß das Auto wackelte, etc. –
all das hat sie nicht mehr gemacht, als Pauline nicht mehr da war.
Sie hat es sich nicht mehr zugetraut.

Ich habe versucht, ihr ihre Lebensfreude zurückzugeben,
neue Sachen mit ihr gemacht, ihr neue Freiräume geschenkt,
z.B., daß sie mit in die obere Etage durfte, schöne Unternehmungen mit ihr gemacht,
die ihr Spaß gemacht haben.
Kurzfristig hat es geklappt, doch es gab immer wieder Einbrüche.
Sie konnte einfach nicht sehen, daß all das, was sie vorher gemacht hat,
ihre eigenen Wesenszüge, ihre Eigenarten waren, die nicht durch Pauline entstanden sind.
Ich habe es nicht geschafft, ihr das zu vermitteln.
Letztendlich habe ich 1 Jahr lang um ihr Leben gekämpft, welches sie Stück für Stück aufgegeben hat.
Ein anderer Hund wäre keine Lösung gewesen, weil Molly sich beiseite gedrängt gefühlt hätte.
Es hätte Pauline sein müssen.
Es hat mir in der Seele weh getan, das mit ansehen zu müssen und ihr letztendlich doch nicht helfen zu können, obwohl ich alles versucht habe.
Ohne Pauline wollte Molly nicht mehr.

Nun ist sie wieder bei ihrer geliebten Pauline, die sie abgeholt hat zum Gang über die Regenbogenbrücke.

Molly und ich haben unser Zusammenleben beendet, wie wir es begonnen haben:
Sie mit dem Kopf auf meinem Bein, die Nase an mein Bein gedrückt
und ich hatte die Hand auf ihrem Kopf, um sie zu streicheln.

Nun ist sie befreit von ihren Ängsten, Unsicherheiten und körperlichen Leiden.
Sie hat ihren Frieden gefunden und ist glücklich.
Ich hoffe, ihre Seele findet ihren Weg – das wünsche ich ihr von ganzem Herzen.
Traurige Grüße
Elfi, Pauline-Seele und Molly-Seele

Molly – Freida v. Bergischen Löwen

Damon v.d. Kaisereiche

7,0 Jahre

unbekannt

Damon v.d. Kaisereiche

Damon wurde am 11.07.2003 geboren und war unser erster Leonberger. Er wurde von uns in erster Linie als Familienhund und Unterhalter für unsere im Wachkoma liegende Tochter angeschafft.

Durch seine Anwesenheit und sein freundliches Wesen konnten wir durch ihn die täglichen Belastungen besser verkraften und bei den Spaziergängen mit ihm richtig abschalten. Andererseits war unsere Tochter nie mehr alleine, da er sich sehr oft an das Pflegebett unserer Tochter legte und auf sie aufpasste. Nachts schlief er vor ihrer Zimmertür und weckte uns, wenn es Zeit war , das erste Wasser an Kirstens Magensonde anzuschließen oder wenn sie im Bett umgelagert werden musste.

Da von einem Nachfolgewurf des gleichen Vaters mit einer anderen Hündin zwei Hunde im Alter von 10 Monaten tot umgefallen waren, ließen wir das Herz von Damon im Jahr 2004 zum ersten Mal untersuchen. Bei der 3. Herzuntersuchung im Jahr 2007, ließen wir gleichzeitig den Bauchraum untersuchen, da sich Damon in dieser Zeit öfters erbrach. Hierbei wurde ein hühnereigroßes Krebsgeschwür in der Milz entdeckt und die Milz wurde entfernt. Der Arzt der Tierklinik meinte später, wir hätten aber Glück gehabt, denn diese Geschwüre in der Milz würden meistens erst entdeckt wenn es bereits zu spät wäre.

Im gleichen Jahr begann Damon mit den Hinterläufen zu zittern. Es wurde bei keiner Untersuchung eine konkrete Diagnose gestellt bzw., wurden wir auf die Möglichkeit einer genbedingten Erbkrankheit hingewiesen.

Im Jahr 2009 wurde bei unserem Dicken eine leichte Herzvergrößerung festgestellt.

Wegen ständiger Augenprobleme (tränende Augen) wurde unser Bester im März 2010 operiert. Da das Zittern der Hinterläufe weiter zu nahm wurde das Becken erneut, diesmal im CT, untersucht. Auch dieses Mal wurde keine konkrete Diagnose erstellt.

Der 11.07.2010, sein 7. Geburtstag, war der Tag der unser Leben schlagartig veränderte. Die Betonung liegt wirklich auf dem Wort schlagartig.

Bei unserem morgendlichen Spaziergang fing Damon plötzlich an zu husten. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte wollte wir ihm Wasser geben, was er jedoch verweigerte. Im weiteren Verlauf unserer Runde, legte er sich, was für ihn absolut untypisch war, bei jeder sich ergebenden Möglichkeit hin. Als der Husten erneut und schlimmer auftrat brachen wir unseren Gang ab und Susanne holte unser Auto um Damon abzuholen. Bis zur Rückkunft von hier übergab sich Damon mehrfach und es trat ein extremes Hecheln auf, ins Auto wurde er von uns gelegt. Auf der Fahrt nach Hause – ca. 2 Minuten- wurde seine Atmung schwerer und die Zunge wurde bereits blau. Auf Anfrage riet uns eine angehende Tierärztin, da es an diesem Tag auch noch heiß war, Damon zuerst einmal mit kühlen Umschlägen zu behandeln. Nachdem sich sein Zustand nicht gebessert hatte, entschlossen wir uns trotz der hohen Temperaturen in die nächste 45 Minuten entfernte Tierklinik zu fahren. Während der Fahrt dorthin wurde er weiterhin mit kühlen Tüchern bedeckt um seine Temperatur zu senken. Dort angekommen wurde sofort mit seiner Untersuchung begonnen. Unter anderem sollte ein Zugang gelegt und ihm Flüssigkeit zugeführt werden. Aber dazu kam es nicht mehr.

Als der behandelnde Arzt uns die traurige Mitteilung überbrachte sagte er u. a. das Damons Körpertemperatur über 40° lag und er eine genau Todesursache zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen könne.

Unser zweiter Leo (geb. 2006) war nach unser Rückkunft ohne Damon für längere Zeit absolut “durch den Wind”. Nach heftigen Überlegungen entschlossen wir uns einen neuen Leo als Spielkamerad für Cazal zu kaufen.

Da wir im Zusammenhang mit Damons Tod auf Ihre Internetseite gestoßen waren, erfuhren wir von dieser genetischbedingten Erbkrankheit und der Möglichkeit einer Blutuntersuchung von der Uni Bern. Aufgeschreckt durch den viel zu frühen Tod unseres Dicken und unserem jetzigen Wissenstand haben wir diese Untersuchung zwischenzeitlich bei Cazal und Bongo vornehmen lassen. Das beruhigende Ergebnis haben wir in den letzten Tagen erhalten und freuen uns darüber, dass unsere beiden zum jetzigen Zeitpunkt den LPN1 Genotyp N/N haben. Erfreulicherweise haben auch die Besitzer der Elterntiere von Bongo diesen Test machen lassen und Mutter und Vater sind ebenfalls frei.

Nachdem diesem, für uns beruhigenden Testergebnis, hoffen wir, das unseren beiden Leos ein längeres Leben wie Damon vergönnt ist.

Abschließend möchten wir noch anmerken, dass wir es nicht verstehen können, dass der DCLH lediglich bittet nur LPN1 freie Tiere für die Zucht einzusetzen anstatt es verbindlich anordnet. Außerdem verwundert es uns, das wie in der neuen Hundezeitung stolz veröffentlicht, dass bei der großen Ausstellung in Leonberg (bis zu 300 Leos) lediglich bei 48 Tieren von der Möglichkeit der Blutentnahme gebrauch gemacht worden ist. Besonders bemerkenswert scheint es uns das bei den 48 getesteten Leos 25 Tiere aus dem Ausland zur Clubschau angereist waren.

Wir hoffen, dass es in der nahen Zukunft endlich ein umdenken bei der Zucht dieser tollen Tiere geben wird und nicht der Profit sondern die Gesundheit dieser tollen Rasse im Vordergrund stehen wird. Es bleibt nun hoffen, dass sich die neuen Hundehalter vor der Anschaffung ein genaues Bild über die Tiere machen und Leos nur bei Züchtern erwerben die Ihre Leos auf Hüfte, Ellbogen und LPN1 getestet haben.

Alle diese Hoffnungen helfen unserem Damon nicht mehr. Wir werden unseren Dicken nie vergessen und vielleicht trifft man sich an der Regenbogenbrücke wieder.

Es grüßen Stefan und Susanne
Nala
Wisla v. Haus Voigt
Nala

Wisla v. Haus Voigt nicht ganz 4 Jahre – DCM?

Noch immer sind wir so traurig dass wir unsere Nala so früh haben gehen lassen müssen. Morgens ging ich aus dem Haus und habe ihr noch einen Kuß zugeworfen und mittags lag sie tot auf ihrem Platz an dem sie uns immer erwartete. Am Vortag hatte sie noch mit den Kindern gespielt. Im Nachhinein haben wir sicher Symptome einer Herzschwäche übersehen, aber wer denkt schon bei einem 3 jährigen Hund an Abschied. Wir ab jetzt leider jeden Tag. Sie war unser erster Leonberger und wir würden wieder so einen liebevollen, starken und perfekten Familienhund aufnehmen aber die Angst ist groß vor der Trauer. Wir wünschen allen Leo Besitzern viele Jahre Freude mit einem Partner, der sich so vollkommen in eine Familie einfügt wie es wohl nur wenige andere Hunde tun können.

Darcy Leonberger
Darcy

Leslie vom Oldenburger Moor

(non FCI
Kalle v. Roten Schopf + Kathy v. Haus Voigt)

7,5 Jahre
Osteosarkom (Knochenkrebs)
Auch unsere Darcy war eine Leonberger Hündin wie aus dem Bilderbuch, sie war einmalig sie war lustig und sehr schlau und sie wusste genau wie sie uns um den Finger wickeln konnte. Sie fehlt uns sehr.
Auch sie musste in ihren kurzen Leben erfahren was Schmerzen sind.
1.Kreuzbandriss hinten links mit 5,5 Jahren, dann 2.Kreuzbandriss hinten rechts mit 6,5 Jahren.
Beide male OP kam gut damit klar.
Jetzt 7,5 Jahren das Ende, Knochenkrebs hinten rechts.
Warum??
In der Cronik der verstorbenen habe ich viele Verwandte von Darcy gesehnen. Auch ihr Vater Kalle vom Roten Schopf hatte knochenkrebs mit nicht mal 6 Jahren.
Wir vergessen sie nie, aber wir kriegen auch kein Leonberger wieder,
das kann ich nicht nochmal mit ansehen.
LG Helga P.
Leonberger Dana
Leonberger Dana
Dana
(Non FCI, Heros Cavis Leonis + Dama Cavis Leonis)
24.12.06 – 04.02.11
4 Jahre

Ein schlichter Name aber es steckte ein gigantisch liebes Geschöpf dahinter. Sie war ein Freund, ein Seelentröster, ein Licht an traurigen Tagen, ein Sonnenschein auf unseren Wegen, ja sie war ein Hund geboren am 24. 12. 2006 – kein Mensch der oft enttäuscht.
Seelische Probleme meinerseits ließen in mir die Überlegung reifen einen treuen Gefährten zu suchen.
Stefanie meine Frau stimmte zu da sie schon in der Pension war. Nach langen Überlegungen fiel die Wahl auf einen Leo. Wir verliebten uns in einen Welpen aus Polen da Bekannte von uns schon einen Leo-Rüden von diesem Züchter aus Polen hatten und liebten. Bei uns zu Hause angekommen eroberte er sofort unsere Herzen, mir ging es besser hatte ich ja neben meiner Arbeit eine wunderschöne Aufgabe mit unserer Dana.
Dana begleitete uns nach Kroatien, Lüneburger Heide usw.. Drei Jahre sollte die sorgenfreie Zeit dauern. Anfang 2010 fing Danas Leidensweg mit einer sehr starken Allergie an, tägliche Besuche bei der Tierärztin um die Ohren sauber auszuputzen. Nach Umstellung auf totales Allergikerfutter meisterte unsere Perle ihr Schicksal. Doch Dana wurde immer müder und müder. Nach einem Urlaub in Sorge um unser Mäderl in Kroatien sofort den Tierarzt aufgesucht kam dann die Diagnose Toxoplasmose (Katzenkrankheit) in einem nicht mehr messbaren Wert und noch ein anderer Virus mit hohem Wert. Antibiotika musste wochenlang eingenommen werden, diese Krankheit besserte sich auch und war beim Bluttest im Dezember 2010 nicht mehr nachweisbar. Doch parallel zog es ihr auch einmal nach links, einmal nach rechts das Hinterteil weg.
Anfangs hin und wieder aber bis zum Abschied immer mehr bis oft bis auch schließlich die Vorderpfoten nach vorne wegkippten. Dafür verantwortlich war der andere Virus mit hohen Wert, Myasthenia gravis wurde festgestellt, eine schmerzlose Krankheit wo Antikörper die Nerven blockieren die für die Übertragung des Gehirnbefehls auf die Muskulatur verantwortlich sind. Die ganze Behandlung mit Mestinon und Cortison war erfolglos. Diese Zeit war die schlimmste unseres Lebens. Hunderte Seiten im Internet wurden gelesen, eine Energetikerin wurde zu Rate gezogen, wir beteten, bangten, hofften und erlagen einem Wechselbad der Gefühle, der Schmerz riss uns schier das Herz aus dem Laib als wir zusehen musste wie unser bester Freund immer mehr und mehr seiner Krankheit verfiel. Wir begannen uns von ihr zu verabschieden. Bestens vorbereitet, ja man könnte meinen das sie uns dankbar war das wir sie für den Gang über die Regenbogenbrücke losgelassen haben, ging sie am 4. 2. 2011 für immer von uns.
Ja von uns gegangen ist nur der Körper – der Tempel ihrer Seele die uns einmal entgegenkommen wird wenn auch wir einmal diesen Weg gehen müssen. Ihre Urne wird auf unserem Grundstück in einem kleinen Grab ihre letzte Ruhe finden.

Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein…

Frauchen Stefanie und Herrl Johann danken dir für Alles was du uns gegeben hast!
Leonberger Fridel
Fridel vom Wittringer Wald
Fridel vom Wittringer Wald

1,3 Jahre

Akutes Herz.- Lungenversagen
Kpyptorchismus beidseitig, Zahnengstand
Fridel seine Geschichte könnte man in 2 bis 3 Sätzen zusammen fassen:
Er war ein lebenslustiger, super lieber aufgeweckter Rüde und verstarb plötzlich, über Nacht, mit 15…..an akutem Herz.- Lungenversagen.
Er schlief friedlich ein und wachte nie mehr auf.

NUR….es waren leider keine 15 Jahre sondern gerade mal 15 Monate.

Und somit hat Fridel für uns eine ganz besondere Geschicht.

Wie alles begann…

Im Sommer 2008 verstarb nach langer Krankheit unser Altdeutscher Schäferhund. Zu diesem Zeitpunkt sah mein Mann zum erstenmal einen Leonberger. Dieser bärenähnliche Hund beeindruckte meinen Mann durch seine ruhige Souveränität, seine Größe und Schönheit. Es war schnell klar ( für die ganze Familie…Vater, Mutter Kind und Katze)…wenn wieder ein Hund, dann ein Leo.

Wir informierten uns per Internet über die Rasse und Züchter. Stießen bei unseren Recherchen auf die Homepage des DCLH und fanden dann auch schnell einen seriösen Züchter in unserer Nähe.
Wir riefen den Züchter an, machten einen Termin, fuhren am nächsten Nachmittag hin und suchten uns von den 5 Wochen alten Welpen unseren Fridel aus.

Die Freude war riesig.

Da wir ja noch gut 3 Wochen warten mussten, Sommerferien waren, es nur 70km bis zum Züchter entfernt war, fuhren wir Fridel häufig besuchen. Wir hatten viele nette Gespräche mit den Züchtern, nie über Erkrankungen, und sahen unseren Fridel gut behütet wachsen und gedeihen. Freitags sollte dann der Zuchtwart kommen und den Wurf abnehmen und Samstags sollte Fridel dann bei uns einziehen…aber er und weitere Geschwister hatten noch nicht das Abgabegewicht von 8kg ( pro Woche ein Kilo ergeben bei 8 Wochen 8 Kilo ). Übers Wochenende wurden Fridel und die anderen dann gut gefüttert um Montags quer durch Deutschland ( hier hab ich wohl übertrieben ) zu fahren um einmal beim Zuchtwart vorzstellig zu werden.

Dann war es endlich soweit…es war Dienstag…wir konnten unseren Fridel nach Hause holen.

Am Mittwoch fuhren wir mit unserem kleinen Kerl Auto, er lag neben mir, und ich entdeckte komische Tierchen in seinem Fell. wir fuhren gleich zu unserem Tierarzt und stellten dort unseren Fridel vor. Was war das…diese kleinen Tierchen? Unterm Mikroskop stellte sich schnell heraus, das der Kleine voller Läuse war. (Läuse saugen zumeist Blut. Der Befall mit Tierläusen kann daher bei Hunden und Katzen neben Juckreiz auch einen vor allem bei Jungtieren beträchtlichen Blutverlust zur Folge haben.)
Am Abend rief ich gleich den Züchter an und berichtete von den Läusen , damit dieser seine 2 Hündinnen behandeln und die neuen Besitzer über den Läusebefall informieren kann. Der Züchter stritt lange Zeit ab, dass ein Läusebefall vorlag und meinte diese fressen ja auch nur Hautschüppchen. Was für eine Funktion hat eigentlich ein Zuchtwart???

Fridel musste dann irgend wann zum Impfen und Chippen. Ob zu diesem Termin oder zu einem anderen Zeitpunkt stellten wir fest, dass Fridel keine Hoden hatte, Kryptorchismus beidseitig, ein Hoden befand sich in der Leiste und einer im Bauchraum. Unser Tierarzt meinte, wenn wir Glück haben steigen diese noch ab, eine vom Züchter angeratene Hormonbehandlung durch eine ihm bekannte Tierärztin lehnte mein Tierarzt ab. ( die Hoden waren unter anderem bei der Zuchtabnahme durch den Zuchtwart vorhanden?!?!?! Hmmmm…. ). Da wir sowieso nicht züchten wollten, war jetzt trotzdem klar, dass wir mit Fridel nicht hätten züchten dürfen / können…nicht zuchttauglich.

So nun kam dann der Zahnwechsel. Die Milchzähne fielen aus, die bleibenden Zähne kamen und siehe da… Zahnfehlstellung, Zahnengstand bzw. Steilstand der Unterkiefer Fangzähne. Wir besuchten mit Fridel zu diesem Zeitpunkt die Welpenschule in einer Landesgruppe des DCLH ( den Züchter trafen wir auch dort ) und man empfahl uns die Massage des Unterkiefers in der Hoffnung, dass der Zahnsteilstand auf diesem Wege behoben werden kann. Auch hier…nicht zuchttauglich
Da Fidel sich bis dato noch keine Vertiefungen oder Löcher in den Gaumen gebissen hatte, lag hier noch kein Handlungsbedarf vor.

So …inzwischen haben wir Frühjahr, Sommer 2009.
Bei einem Zusammentreffen mit einer Dogge wurde Fridel unglücklich an einem Fangzahn im Oberkiefer verletzt, dieser war gespalten und musste unter Narkose operativ entfernt werden. Alles gut überstanden.
Die nächste Impfung stand an…also auch eine Routineuntersuchung. Alles TOP.

Fridel und uns ging es super. Der ” Kasper ” machte uns und allen die wir kannten, ob Zwei.- oder Vierbeinern nur Freude.

Dann wurde es Herbst, inzwischen war Fridel 15 Monate und 18 Tage alt. Also ein quitschlebendiger Jungspunt. Es war Donnerstag der 15. Oktober 2009. Das Wetter war klasse, wir genossen den schönen Tag, trafen auf unserem abendlichen Spaziergang noch eine nette kleine Hundedame, mit der er ausgiebig spielte, ich machte mal wieder reichlich Foto´s und alles war wie immer …einfach nur TOLL…Ein TRAUMHUND

Leonberger Wittringer Wald

Wir gingen schlafen und am nächsten morgen lag Fridel tot vor unserem Bett.

Schock, Trauer, Wut, Angst…man kann es nicht beschreiben.

Fridel ist in der Nacht einfach von uns geschlichen…ganz ruhig und friedlich.

Was nun????
Es war Freitag, wir telefonierten mit unserem Tierarzt und es war schnell klar, wir wollten wissen woran Fridel gestorben ist.
Wir brachten Fridel ins staatliche Veterinäruntersuchungsamt nach Arnsberg.
Die Sektion ergab, dass Fridel an akutem Herz.- Lungenversagen verstarb, vermutlich durch eine angeborene Herzschwäche ( laut Aussage der Amtstierärztin bzw. später laut Tierarzt) .

Der einzige Trost ist…er musste nicht leiden.

Inzwischen ist über 1 Jahr vergangen, über unseren Entschluss…nie wieder ein Rassehund…sind wir inzwischen weg. ABER…
Wir lieben nach wie vor den LEONBERGER. Fridel hat uns gezeigt was für ein toller Hund ein Leo ist. Nur wenn ich mir das gesammte Club.- Vereinsgeschehen , die Züchter, Zuchtwarte, Ausstellungen und die Zuchtlinien anschaue, frag ich mich wo finde ich heute noch einen gesunden Leo.

Meine Suche wird hoffentlich irgendwann erfolgreich sein.

Fridel…wir vermissen Dich

Unsere Moral von der Geschichte: Augen und Ohren auf beim Welpenkauf.
An Alle die dies lesen…bitte bitte verachtet diese Rasse nicht, kämpf um deren Gesundheit und um den Erhalt diesen tollen Hundes.
Es lohnt sich.

Leider werden wir diese Rubrik weiterführen müssen 🙁