Leonberger
Krankheiten |
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So wunderbar die Rasse des Leonberger Hundes
auch ist, so sehr hat sie mit vielen Krankheiten zu kämpfen.
Nach Auswertungen der gesammelten Leonbergerdaten erreicht leider
kaum die Hälfte der geborenen Leonberger die 7-Jahresgrenze.
Die
häufigste Totesursache ist der Krebs, besonders das Osteosarkom
(Knochenkrebs, Knochentumor) verkürzt vielen Leonbergern
ihr Leben. Auch Nierenprobleme, Herzfehler, Kreislauferkrankungen,
Magendrehung, Arthrose, Polyneuropathie, Larynxparalyse (Kehlkopflähmung),
Kryptorchismus (Hodenhochstand), Panostitis (schmerzhafte Knochenerkrankung),
Fehlstellungen der Zähne und Gliedmaßen sind allgegenwärtig.
Auch die recht hohe Sterblichkeitrate bzw., Totgeburten, bei den
Würfen, sowie das Leerbleiben der Hündinnen ist mehr
als bedenklich.
Im
offiziellen Verein (DCLH) ist die bisher einzige zuchtausschließende
Krankheit die Hüftdysplasie. Untersuchungen von Herz, Augen,
Ellenbogen, Blut, Schilddrüse etc. sind für eine Zucht
nicht notwenig.
Leider
hält man viele Informationen bezüglich kranker Leonberger
Hunde sehr flach. Es ist zu vermuten, dass somit eventuelle Verluste
beim "Zuchtgeschäft" vermieden werden sollen.
Schauen
Sie also nicht auf Ausstellungstitel sondern nach der Gesundheit
und wie die Welpen aufwachsen. Aus Hundeproduktionsstätten
(auch die der offiziell Organisierten) sollte man sich, nach unserer
Meinung, keinen Leonbergerwelpen holen. In einer Zeit des Strebens/der
Gier nach größeren, schöneren und "einmaligen"
Dingen leiden auch die Leonberger Hunde. Welpen von sogenannten
Ausstellungschampions werden den teilweisen Produzenten geradezu
aus den Armen gerissen.
Nur wenig interessiert da Gesundheit, Wesen und das Aufwachsen
der Leonbergerwelpen. Pokale und Titel prägen das Bild des
Leonberger-Hundemarktes. Darunter leidet natürlich diese
wunderbare Rasse.
Selbst wenn Krankheiten bei Würfen auftreten, wird teilweise
weiterhin mit den "gekörten" Elterntieren weitergezüchtet
- Vieles abgesegnet ("übersehen") von den Verbänden.
Schauen Sie sich so manche Leonbergerzüchter-Seite im Internet
an. Einige haben nicht mal alle ihre Hunde veröffentlicht,
nur selten findet man einen Gedanken an die eigenen verstorben
Leos - bringen ja nichts mehr ein.
Findet man schon mal ein Memoriam, dann kaum mit einer Angabe
über das Alter und noch weniger warum das Hundeleben so zeitig
enden musste. |
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Einige
interessante Artikel bezüglich der Krankheiten beim Leonberger
findet man unter nachfolgenden aufgeführten Links:
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| Krankheiten
des Bewegungsapparates beim Leonberger |
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| Organische
Erkrankungen vom Leonberger |
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| Neurologische
Krankheiten beim Leonberger |
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Weiter
Links zum Thema Leonberger und seine Krankheiten |
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Ein
weiterer Link, bezüglich Vereinsmeierei, Krankheiten, Club,
Union uvm. |
Kritische
Anmerkung einer Leonbergerzuchtstätte
(leider hat diese die Zucht inzwischen aufgelöst) |
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Einige Gedanken von wirklichen Leonberger - Liebhabern |
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Auszug
aus der Zuchtordnung der Deutschen Clubs für Leonberger
Hunde ( DCLH e.V. )
| §
1 Vorbemerkungen
Die wichtigste und erste
Voraussetzung für ordnungsgemäßes Züchten
im " Deutschen Club für Leonberger Hunde e.V.
"
( nachfolgend DCLH genannt ) ist die Reinzucht des Leonberger
Hundes hinsichtlich
seines äußeren Erscheinungsbildes und rassetypischen
Wesens sowie die Erhaltung und Förderung seiner Leistungseigenschaften
nach dem bei der FCI niedergelegten Standard Nr. 145 .
Erbliche Defekte und Krankheiten werden vom DCLH erfasst
, bewertet , veröffentlicht und planmäßig
züchterisch bekämpft .
Als erbgesund gilt ein Zuchthund der Rasse Leonberger
dann , wenn er Standardmerkmale , Rassetyp und rassetypisches
Wesen vererbt ,
nicht aber abweichend davon erhebliche erbliche Defekte
, die die funktionale Gesundheit seiner Nachkommen beeinträchtigen
würden .
Die Zuchtordnung des DCLH , das internationale Zuchtreglement
der FCI und die Zuchtordnung des VDH sind für alle
Mitglieder des DCLH
verbindlich und dulden grundsätzlich keine Ausnahme
.
Quelle: DCLH e.V.
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Zitat aus o.g. Zuchtordnung:
" Erbliche Defekte und Krankheiten werden vom DCLH erfasst
, bewertet , veröffentlicht und planmäßig züchterisch
bekämpft "
Wo
werden diese denn veröffentlicht?¿? Wo kann der uneingeweihte
Welpeninteressent sich dementsprechend informieren?
Ob
man diesen § 1 wirklich praktiziert, zweifeln wir an, denn
uns sind Nachzuchten bekannt, wo gleiche Zuchttiere weiter belegt
worden sind, obwohl bekannt ist, dass Nachkommen stark HD-belastet
sind ?¿?
Widerspruch?
Vielleicht sehen wir es auch nur zu eng?
Eine
Frage hätten wir dann doch noch an die Verantwortlichen
im DCLH bzw. VDH. Wieso werden bei einer so HD-gefährdeten
Rasse wie dem Leonberger Hund die HD-Ergebnisse nicht öffentlich
zugänglich gemacht. Bisher werden die Rückmeldungen
der HD-positiven Hunde nur in der recht dünn beauflagten
Vereinszeitschrift veröffentlicht. Diese ist natürlich
auch nur Clubmitgliedern zugänglich. Was hilft das aber
den Welpeninteressenten? Sollen sie mit ihren Leo's eine Art
Lotto spielen um nach 18 Monaten festzustellen, das sie vielleicht
auch eine "Niete" gezogen haben, welche sie aus Liebe
zum Tier die nächsten Jahre zusätzlich ein
Mehrfaches des Welpenpreise kosten wird.
Man
könnte doch ganz einfach bei den recht hohen empfohlenen
"Endverbraucherpreis der Ware" Leonberger, die HD-Untersuchung
zum vertraglichen Bestandteil mit den zukünftigen Welpenbesitzern
machen. Natürlich sollte dann auch der Züchter die
Kosten für die Untersuchung tragen, was bei einem EVP von
1100 oder mehr Euro mehr als gerechtfertigt ist.
Mache sich ein Jeder selbst sein Bild über die organisierte
und "überwachte" Leonbergerzucht im DCLH e.V. und
somit auch des VDH.
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Umfragen bezüglich
des erreichten Lebensalters der Leonberger in Großbritannien
und den USA / Kanada haben eine durchschnittliche Lebensdauer
von etwa 7 Jahren ergeben. Das sind ca. 4 Jahre weniger als der
Durchschnitt reinrassiger Hunde vergleichbarer Rassen und Größe.
In
einer Umfrage im Jahr 2004 des Britischen Leonberger Clubs waren
die häufigsten Todesursachen Krebs (45%), Herz- (11%), und
"unbekannt" (8,5%).
Laut Umfragen des USA/Canada Leonberger Clubs aus dem aus dem
Jahr 2000 waren die häufigsten Todesursachen Krebs (37%),
Alter (12%), Herz- (9%), und "plötzlichen" Tod
(8%).
Gesundheitsumfrage
des SLC aus dem Jahre 1982
Für den Deutschen Club für Leonberger Hunde ist leider
keine offizielle Statistik bekannt :(
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Unsere
Statistik aus unserer Datensammlung findet man HIER |
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Einen
kleinen Einblick in die Ahnen/Zuchtlinie der Leonberger kann sich
jeder bei Leonberger
Database verschaffen. |
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Sie
hatten einen (mehrere) Leonberger, welche (r) vorzeitig auf Grund
von einer (oder mehreren) Krankheiten aus dem Leben scheiden mussten.
Hierzu nehmen wir gerne ihre Informationen zur Kenntnis. Bei Leonbergern
mit Papieren interessiert uns der Name des Hundes (auch bei "Schwarzzuchten"
und Hobbyzuchten), weiterhin geben Sie bitte das Alter und die
Diagnose/Name der Krankheit an.
Natürlich interessieren uns auch die Daten von Leonbergern,
welche aus Altersgründen verstorben sind.
Wir freuen uns dann über eine kurze Nachricht.
Mail: animal-familie@yahoo.de |
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