Pflege
der Leonberger Hunde |
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FELL-,
OHREN- UND PFOTENPFLEGE BEIM LEONBERGER |
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Da
Leonberger recht langes und dichtes Fell haben, muss man
für die FELLPFLEGE einige Zeit aufwenden und sie regelmässig
bürsten. Bei mangelnder Pflege neigen die Leonberger
Hunde besonders an Fahnen, Hosen, Ohren und Brust zu Verfilzungen.
Diese Neigung wird verstärkt, wenn die Hunde häufig
Gelegenheit zum Schwimmen haben oder wie die meisten wasserverrückten
Leos kein Gewässer auslassen, egal wie groß oder
klein es ist.
Im Frühjahr verlieren sie ihr dichtes Winterfell, zu
dieser Zeit ist tägliches Bürsten notwendig.
Ein weiterer Fellwechsel findet im Herbst, bzw. frühen
Winter statt.
Da
unsere Leos mit im Haus leben, dort der Heizungsluft ausgesetzt
sind und da auch umweltbedingte Temperaturschwankungen an
den Hunden nicht spurlos vorübergehen, |
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es zusätzlich zwischendurch phasenweise vermehrt zum Abwurf
von Unterwolle kommen.
Bewährt haben sich zur Fellpflege des Leonbergers langzinkige
Kämme, Striegel und Bürsten.
Zur Unterstützung kann man z.B. Mähnenpflegemittel aus
der Pferdepflege zu Hilfe nehmen - dies ist aber kein Muß.
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Die
OHREN sollte man in regelmäßigen Abständen nachsehen
und diese, wenn nötig, mit einem entsprechenden Ohrreiniger
- beim Tierarzt erhältlich - oder Calendula-Tinktur aus der
Apotheke oder z.B. Olivenöl - mittels eines Wattepads reinigen.
ACHTUNG: Wattestäbchen haben nichts in Hundeohren verloren!
Ein Schräghalten des Kopfes oder gehäuftes Schütteln
der Ohren weist in der Regel auf eine bestehende Ohrenentzündung
hin.
Diese kann verschiedene Ursachen haben und sollte vom Tierarzt
in Augenschein genommen werden. |
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Die PFOTENPFLEGE kann von Leonberger zu
Leonberger unterschiedlich aufwendig sein.
Bei manchen Leos ist es nötig, die Haare unter den
Pfoten auf Ballenlänge zu kürzen, weil sie darauf
schlecht laufen können oder verstärkt rutschen
auf Fliesen oder Holzböden oder weil die Haare ständig
verklumpt oder verklebt sind mit verhärtetem Schlamm,
Harz oder im Winter mit Schnee- und Eisklumpen.
Das Kürzen der Haare auf den Pfoten ist eine rein optische
Angelegenheit.
Bei
einigen Leonbergern muß zeitlebens an den Krallen
nie etwas gemacht werden, bei anderen laufen sich diese
nicht von alleine ab, weil sie entweder zu hart sind oder
weil die Hunde meist auf weichem und zu wenig auf hartem
Untergrund (z.B. Stein oder Asphalt) laufen.
Das Krallenschneiden beim Leo ist nicht einfach, weil die
Krallen dunkel sind und deshalb das darin befindliche Blutgefäß
nicht zu sehen ist.
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So
kann es leicht passieren, daß man versehentlich in dieses
hineinschneidet.
Deshalb sollte, wer sich hier nicht sicher ist, die Krallen, wenn
nötig, vom Tierarzt schneiden lassen. |
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Auch
wenn Leonberger richtige "Winterhunde" sind und oft
lieber im Schnee liegen als im Sommer in der Sonne, haben sie
- genau wie andere Hunde - im Winter Probleme mit Eisklumpen zwischen
den Ballen oder mit Streusalz, das an den Pfoten brennt und schmerzende
Risse erzeugt.
Um hier Abhilfe oder zumindest Linderung zu schaffen, kann man
vor dem Spaziergang auf die Unterseite der Pfoten bis in die Ballenzwischenräume
dick Melkfett (neutral) oder Vaseline auftragen.
Auf diese Weise bilden sich oft keine Eisklumpen dort, das Salz
kann nicht bis in die Poren eindringen und die Ballen werden nicht
rauh und bekommen keine Risse.
Ebenfalls hilfreich ist es, nach der Heimkehr vom Spaziergang
die Pfoten mit lauwarmem Wasser abzuwaschen und so eventuelle
Rückstände des Salzes zu entfernen.
Sollten die Ballen trotz all dieser Maßnahmen einmal rauh
und rissig sein, hilft es, diese mit Calendumed-Salbe (Ringelblumensalbe,
erhältlich in der Apotheke) einzureiben.
Auf diese Weise heilen die Risse relativ schnell und die Pfotenunterseite
wird wieder glatt. |
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