Im
Laufe der Jahre ist die durchschnittliche Lebenserwartung
des Leonbergers auf ca. 7 Jahre gesunken. Hinzu
kommt, daß die Hunde anfälliger sind
als früher, öfter krank werden und daß
PN,
Herzerkrankungen und Krebserkrankungen - vorneweg
Knochenkrebs - auf dem Vormarsch sind.
Mittlerweile
scheint es für den Leonbergerbesitzer nicht
mehr nur darum zu gehen, ob man sich damit abfindet,
daß ein Leonberger im Schnitt nur 7 Jahre
alt wird und dieses 7-jährige Leben von Krankheiten
durchzogen ist.
Man liest auch von Leos, die im Alter von nicht
einmal 1 Jahr plötzlich tot umfallen - anscheinend
kein Einzelfall.
Ebenso
gibt es inzwischen viele Leos, die mit 2, 3 oder 4 Jahren
sterben oder gerade mal
5 Jahre alt werden. Auch das scheint bei Weitem nicht
die Ausnahme zu sein.
Nicht wenige von ihnen waren vor ihrem Tod aktiv am Zuchtgeschehen
beteiligt
und haben so die Disposition zu lebensbedrohlichen Krankheiten
eventuell bereits weitervererbt.
Über
die vielen, vielen Leos, die nahezu von Beginn an behandelt
werden müssen, weil sie ständig krank sind,
gelangt meist nichts an die Öffentlichkeit.
Vielleicht
ist es Vielen nicht klar, daß eigentlich in
erster Linie die betroffenen Welpenkäufer und
Leonbergerbesitzer die Möglichkeit haben, etwas
dafür zu tun, daß hier eine Wende eintritt,
indem sie offen und ehrlich darüber berichten,
was mit ihren Leos los ist, indem sie Krankheiten,
frühen Tod und Leidensweg öffentlich schildern,
damit für jeden nachvollziehbar wird, wo die
Schwachstellen liegen, wo die Ursachen - für
weitere Welpenkäufer und auch für Züchter.
Weggucken
und totschweigen hilft da nicht - das sieht man
ja.
An den Fakten ändert sich nichts, nur, weil
man nicht darüber redet.
Jeder, der den Mund hält und schweigt, ist
mitverantwortlich dafür, daß das Elend
weitergeht.
Es
geht hier nicht darum, etwas oder jemanden schlechtzureden,
sondern es geht darum, Tatsachen - also tatsächlich
Vorhandenes - auf den Tisch zu bringen - nicht mehr,
aber auch nicht weniger.
Es geht auch nicht darum, Züchter an den Pranger
zu stellen, sondern es geht darum, die vorhandenen Krankheiten
und Leidensgeschichten der einzelnen Leonbergerhunde
öffentlich zu machen und über diesen Weg eine
Änderung und Verbesserung zu erreichen - aufmerksam
zu machen auf die Mißstände und ein Bewußtwerden
und Umdenken zu erreichen.
Deshalb
bieten wir hier Menschen die Möglichkeit, die Krankheitsgeschichte
und Todesursache ihres Leonbergers öffentlich zu
schildern.
Lange
habe ich überlegt in welcher Form so eine Chronik
umgesetzt werden könnte -
entweder unterlegt mit sehr ruhiger Musik, wohlmeinenden
Texten, oder aber ehrlich/kritisch mit entsprechenden
Akzenten.
Ich entschied mich letztendlich für die zweite Variante,
auch auf die Gefahr hin, missverstanden zu werden, mir
keine Freunde damit zu machen.
Ehrlich,
das ist mir mittlerweile völlig egal. Aktuell bemerke
ich durch Zuschriften, dass diese von mir favorisierte
Darstellung der Vierbeiner erstaunlich der Realität
nahe kommt.
In
dieser Collage von Bildern, Videos, Musik und Texten lasse
ich eigentlich gar nichts aus, ob nun Angriffe gegen das
Zuchtwesen, wie auch Angriffe gegen vermeintlichen Tierschutz
-
Angriffe,
die aussagen sollen, dass viel zu viel Emotionalität,
viel zu wenig Sachverstand dem Lebewesen Hund entgegengebracht
wird.
In
dreißig Jahren Hundehaltung – mit nicht verbundenen
Augen – habe ich, mehr als mir Recht sein kann,
erkennen müssen, dass wir Menschen extreme Probleme
damit haben offen und ehrlich mit dem Hund umzugehen.
Viel
Ideologie, viel Gefühlsduselei, viele Annahmen, wenig
Kenntnisse.
Wir
wurden alle aufgezogen in einer Welt, die immer noch geprägt
ist vom „cartesianischen Bild“ -
wir
da oben, der Rest da unten. Nur wir können denken,
fühlen, Schlüsse ziehen aus unserem Tun. Nur
wir Menschen sind befähigt zu Allem,
versperren
uns mit Inbrunst Jeglichem, das besagt, dass diese Denkweise
zwar vierhundert Jahre alt, doch insgesamt falsch ist.
Warnen
möchte ich allerdings auch davor, den Umkehrschluss
zu ziehen. Ein Hund ist kein Übermensch, es ist ein
Hund.
Doch! Er ist mit Sicherheit keine instinktgesteuerte Maschine,
ohne Weiteres befähigt zu dem, was uns Menschen angeblich
allein vorbehalten ist.
Hunde
denken und fühlen!
Anzuraten
deshalb eine differenzierte und auch ehrliche Betrachtung.
Unsere
aufgesetzte „Krone“ wird dabei nicht gleich
zu Bruch gehen. Risse hat sie ohnehin, wenn man gewillt
und befähigt ist, den Anspruch und die Realität
abzuwägen.
Der
Film ist eine Provokation, doch keine Ansammlung von populären
Statements. Alle kritischen Anmerkungen sind von meiner
Seite her nachweisbar.
Mir persönlich wäre eine platte Darstellung
zuwider.
Man
achtet und man hasst mich regelrecht, da ich wahrheitsgemäß
darstelle, kein Blatt vor den Mund nehme.
Doch soll ich mir Wohlgefallen erkaufen, nur damit mich
ein jeder anlächelt?? Definitiv: Nein!!
Ich
trage Verantwortung dem Hund, den Hunden gegenüber,
mit denen ich, wie auch meine Frau, leben bzw. gelebt
haben.
Die
Vierbeiner sind abgrundtief ehrlich, vertrauen, ohne sich
Türen offen zu halten. Gleiches erwarten sie von
mir bzw. uns.
Und
ich bzw. wir haben die verdammte Pflicht und Schuldigkeit,
diesem Genüge zu tun, dabei ohne Rücksichtnahme,
ob jemandem bei Ansicht des Filmes der Kragen platzt -
was
eigentlich verwunderlich sein müsste. Somit = Nicht
aufheulen, sondern erst überlegen.
Das müsste mittels der intellektuellen Fähigkeiten
möglich sein.
Falls nicht.... also Descartes meint, dass der Mensch
allein dazu befähigt sei. Da lasse ich mich gerne
überraschen, ob dem nun wirklich so ist.
Uwe
Hermann
März 2006
30
Jahre Hundehaltung?
Nein! 30 Jahre Leben mit einem Lebewesen, das mir
noch heute Rätsel aufgibt.
Rätsel, die bedingt sind durch eine Erziehung,
die darauf abzielte, dass der Hund, das Tier, eine
untergeordnete Spezies darzustellen hat -
dies, weil unsere Art, aus welchen Gründen auch
immer, eine für sich exponierte Stellung beansprucht.
Ob
sie diesen Anspruch, realistisch betrachtet, auch
wirklich inne hat, mag ich bezweifeln. Vom Intellekt
her befähigt, zeigen wir uns im Umgang archaisch
mit uns und unseren Mitlebewesen.
Wir
bauen Kathedralen, gleichsam suhlen wir uns darin,
Systeme zu entwickeln, welche die Ausrottung unserer
Spezies zur Folge haben kann.
Diese
Chronik ist böse. Einerseits zeigt sie die
Liebe und Achtung vor dem Hund. Andererseits prangert
sie Mißstände an, die bis dato vorhanden
sind,
ohne Rücksicht ob das jemandem passt.
Zu
lieben bedeutet nicht nur mit Tränchen in den
Augen zu betrachten, sondern auch Stellung zu beziehen,
ohne Rücksicht darauf, ob das Lächeln
beim Betrachter erstirbt.
Es
tut ihm nicht weh - ganz im Gegensatz zu den Vierbeinern,
welche die Schmerzen ertragen müssen.
Mir
ist egal was jemand von mir/uns denkt. Ich/wir lieben
unsere vierbeinigen Familienmitglieder -
als vollwertige Lebewesen, nicht als schmückendes
Beiwerk.
Uwe
Hermann / März 2006
Videos
- "Chronik der Unvergessenen 1976 - 2006" von
Uwe Hermann
(Spieldauer
je ca. 1 Stunde)
Ein
winziger Auszug von Leonbergerschicksalen
Traurig, aber wahr!
Gordon
v. xxxxxxx - 5 Jahre - Knochenkrebs
Hallo,
ja wir sind sehr traurig, dass wir unseren Gordon
verloren haben. Weihnachten wird schwer, besonders
für unseren großen Sohn, der ihn (damals
4 Jahre/heute 9 Jahre) mit mir ausgesucht hat. Wir
haben unseren Hund von Frau xxxxxx gekauft. Gordons
Oma Rxxx ist alt geworden und seine Mama ist auch
schon 10 Jahre alt. Wir waren davon überzeugt
eine gesunde Rasse aus langlebigem Hause zu kaufen.
Ich
habe Gordon immer gefüllte Markknochen gebacken,
die mochte er sehr gerne. Ich war mir nicht sicher,
ob er sich nicht an einem solchen den Gaumen verbrannt
hat, als ich die dicke Blase gesehen habe. Ich habe
ihn dem Tierarzt vorgestellt, weil es nicht besser
wurde. Freitags wurde er untersucht, bekam abschwellende
Medikamente gespritzt und ich sollte es beobachten
und ansonsten montags wieder kommen. Der Arzt sagte
aber, daß sich diese Blase körnig anfühlt
und daher keine Brandblase sein könnte. Es
hatte sich nichts verändert, also ging ich
Montags wieder zum Arzt. Dieser gab mir einen Op-Termin
für den nächsten Tag.
Gordon
wurde operiert. Leider konnte der Tumor nicht vollständig
entfernt werden. Man versuchte zu kauterisieren,
doch der Tumor lies sich nicht komplett entfernen.
Das Gewebe drum herum war bereits entzündet.
Der Arzt hat mir sofort gesagt, daß es bösartig
ist, aber wir warteten auf die Pathologie. Täglich
fuhren wir zum Arzt zur Wundnachkontrolle, Spritzen
gegen Entzündung und Schmerzen. Gxxxx verhielt
sich ganz normal wie immer. Der Befund kam und schlimmer
konnte es nicht sein. Knochenkrebs, der auch das
Bindegewebe angreift und über die Blutbahn
streut. Da der Tumor nicht komplett entfernt werden
konnte, war mit seinem wiederkehren zu rechnen.
Im Laufe der zeit würden Sekundärtumore
an Herz/Lunge dazu kommen. Prognosen konnte der
Arzt nicht machen. Nach 3 Wochen sagte er mir, die
Wundheilung sei sehr gut, wenn der Tumor langsam
wachsen würde, könnte ich den Hund vielleicht
sogar noch 1-1,5 Jahre haben. Nur 1 Woche später
war eine leichte Schwellung zu sehen. Wieder 1 Woche
später war die Schwellung fast so groß
wie vor der OP und wieder 1 Woche später hat
sich unser Hund gequält. Von einem auf den
anderen Tag hat er nichts mehr gefressen. Der Tumor
hatte zwischendurch immer mal wieder leicht getröpfelt,
was mit Speichel verschmiert ein rosa Pfützchen
war. Jetzt hat der Tumor geblutet-dauerhaft, Gewebestücke
lösten sich ab, geronnenes Blut in Klumpen.
Es war furchtbar ! Wir haben ihn einschläfern
lassen. Ich bin dankbar, daß ich ihn von seinen
Leiden erlösen durfte, aber wir vermissen ihn
schrecklich. Über die Gesundheit der Hunde
habe ich mich vorher nicht so intensiv informiert,
vom Verband aber auch nur wage Auskunft bekommen,
ebenso wie vom Züchter/Besitzer von Gxxxxx
Vater.
Von
Frau Xxxxx als Mensch sind wir sehr überzeugt.
Einen Hund werden wir aber nicht mehr dort kaufen,
denn sie züchtet mit zwei von Gordons Schwestern.
Natürlich muss das nichts heißen, es
bekommt ja nicht jeder Hund Krebs, aber trotzdem
bleibt ein schlechtes Gefühl. Es ist schade,
daß der Verband nicht mehr tut, bzw. dass
sogar noch mit akut erkrankten Zuchtrüden weitergezüchtet
wird. Mir ist jetzt bekannt, daß Xxxxx vom
Xxxxx Xxxxxx früher auf fast jeder Ausstellung
zu finden war und dann plötzlich nicht mehr
gezeigt wurde, weil angeblich der Sohn keine Zeit
mehr hätte und dann wird der Hund nicht wirklich
alt und hat den altbekannten Magendreher. Angeblich
ist Herrn Xxxxx noch nie zu Ohren gekommen, daß
einer seiner Nachkommen Krebs hatte. Nun denn! Lassen
wir das einfach mal so stehen. Ich finde es ebenso
bedenklich, dass man sich auf die Körprotolle
nicht verlassen kann, so dass man sich übers
Internet nicht wirklich einen Eindruck machen kann.
Meiner Meinung nach wird das nicht wirklich einheitlich
geprüft, lassen wir das auch so dahin gestellt
sein. In Hünxe auf der Ausstellung fiel mir
ein recht aggressiver Leorüde auf, mit dem
gezüchtet wird und der auch eine gute Bewertung
bekam, was nach meiner Meinung im kompletten Gegensatz
zu den Zuchtzielen steht.
Im
Internet habe ich gelesen, dass das Futter eine
nicht zu unterschätzenden Aspekt bei der Krebserkrankung
des Hundes sein soll. Soll man jetzt also Barfen
oder Trockenfutter füttern? Ist alles genauestens
kontrolliert oder ist alles nur Geldschneiderei
? Man weiß es nicht ! ich sende ihnen gerne
noch ein Foto unseres Gxxxx´s mit. Er war
ein sehr schöner, wesensfester, kinderfreundlicher
Leo. Wir vermissen ihn sehr und sind sehr sehr traurig.
Gerne würde ich mich wieder für einen
Leo entscheiden, bin aber mit der Auswahl des Züchters
sehr unentschlossen.
Bis
bald und frohe Weihnachten I.N.
Larry v. Kleinen Dörfchen
- 6 Jahre -
Nierenkrebs, Metastasen in Lunge und Knochen
Hallo
zusammen,
ja,
Baloo ist letztes Jahr im Mai leider von uns gegangen.
Er
hatte schon immer Probleme mit dem Nacken (er war
auf Rückenprobleme etc untersucht, alles war
okay) also dachten wir es würde davon kommen,
wenn er vor der Haustüre gelegen hat oder auf
kalten Steinen, weshalb wir extra alles abgedeckt
haben (Teppiche, die Türen zugfrei gemacht9
aber es hat alles nichts geholfen, aber es war „nur“
für einen Tag oder für 2 Tage so, er konnte
den Kopf nur auf halbe Höhe heben.
Als
Baloo Anfang Mai zu seinem 6. Geburtstag dieses
Verhalten verstärkt gezeigt hat, gingen wir
wieder zum Tierarzt – ohne Befund!
Ende
Mai hatte er von einem auf den anderen Tag das selbe
Problem damit verbunden, das er nicht mehr aufstehen
konnte am 2. Tag, woraufhin wir sofort zj Tierarzt
gefahren sind und ein großes Blutbild machen
lassen haben (auf kleineren der Vergangenheit wurde
nie etwas festgestellt) nur war es leider zu spät,
er hat nichtsmehr gefressen und ist auch nicht mehr
aufgestanden, am nächsten Morgen ist er von
alleineaufgestanden und ist rausgegangen in den
Garten, was aber seine letzte Kraft gekostet haben
muss, nach 5 Minuten draußen hat er sich hingelegt
und ist in meinen Armen gestorben.
Das
Blutbild hat ergeben, das Nierenkrebs zu dem schnellen
Tod geführt hat, außerdem waren auch
die Leber und Gelenke betroffen. Er hatte als Welpe
auch eine blase im auge, die operiert werden musste,
aber wir haben uns wirklich gefragt, ob das alles
richtig war, wie es verlaufen ist?
Baloo
war der letzte verbliebende Welpe aus dem Wurf,
wir haben uns keine Gedanken drüber gemacht,
da wir uns sofort in Ihn verliebt haben.
Aber
im nachinein ist uns aufgefallen, das Baloo schon
als Welpe ziemlich müde, um nicht zu sagen
faul war. Er hat zwar gespielt, aber auch sehr selten
und nicht lange, Spaziergänge gingen nie länger
als über eine halbe Stunde hinaus.
Mit freundlichen Grüßen,
M.
P.
Enne-Pauline
v. Bergischen Löwen
9,5 Jahre
Milztumor, vergrößerte Leber, Metastasen
in Lunge und ein vergrößtertes
Herz
Im
Oktober 2009 fiel mir auf, daß Pauline für
ihre Verhältnisse ziemlich viel trank - genau
wie ein paar Tage vor der OP wegen der Gebärmuttervereiterung
im März 2009.
Ansonsten kannte ich das Zeit ihres Lebens überhaupt
nicht von ihr
- sie hatte immer eher zu wenig getrunken - für
mein Empfinden.
Wir ließen beim Tierarzt eine Urinprobe testen
- Diabetes konnte man so gut wie ausschließen.
Also ließ ich auf Empfehlung des Tierarztes
ein großes Blutbild machen.
Die Werte waren eher unauffällig.
Erythrozyten, Hämatokrit und Hämoglobin
waren an der unteren Grenze des Normbereiches,
was zunächstmal den Schluß auf eine Anämie
zuließ, die Leberwerte waren bis auf den GLDH-Wert
in Ordnung,
alle anderen Werte auch.
Ich habe mir zu diesem Befundbericht des Labors
3 Tierarztmeinungen angehört
- 2 aus der hiesigen Praxis und eine aus einer anderen
Praxis von dem Arzt, der Pauline im März operiert
hatte.
Ihm hatte ich den Befund zugefaxt und um seine Meinung
dazu gebeten.
Eine Tierärztin - die, die Pauline auch erlöst
hat - stimmte mit mir überein darin,
daß der doppelt so hohe GLDH-Wert
einen Abbau von gesundem Gewebe aufgrund degenerativer
Prozesse bedeutete.
Ich sah eigentlich das bestätigt, was ich von
der Bioresonanztestung im Juni bereits wußte:
Entartete Zellen in der Leber.
Die anderen beiden Tierärzte sahen das nicht
so, da die anderen Leberwerte in Ordnung waren.
Das war am 20.10.2009.
Zum
Thema Krebs und Laborwerte werde ich noch etwas
separat schreiben unter "Krankheiten beim Leonberger",
deshalb hier nur das, was unmittelbar zum Verlauf
von Paulines Krankheit gehört.
Ich
war ziemlich fertig, zumal ich meinen alten Hund
wegen eines Lebertumors einschläfern lassen
mußte und weiß,
was Leberkrebs bedeutet.
Durch diesen Laborbefund war es nach meinem Empfinden
nun "amtlich".
Obwohl die Leber sich gut wieder aufbaut, ist eine
OP beim Hund recht kompliziert und risikoreich
wegen der Lage der Leber und weil sie stark durchblutet
ist.
Eine weitere OP wäre in Paulines Fall sowieso
nicht in Frage gekommen, da sie ja im März
erst eine überstanden hatte.
Außerdem hätte eine solche OP in einer
Klinik gemacht werden müssen, wo sie auch hätte
bleiben müssen - ohne mich - undenkbar - ist
sie doch im März nach der OP frischoperiert
fast von der Trage gesprungen, als sie mich beim
Hinaustragen aus dem OP nicht gleich sah. Sie war
eine halbe Minute früher aufgewacht als geplant.
Ich bin mir sicher, daß sie eingegangen wäre,
wenn sie ohne mich irgendwo hätte bleiben müssen.
Das
Abhorchen des Herzens bei Pauline ergab keine Auffälligkeiten
- keine Herzrhythmusstörungen, keine Klappengeräusche
- nur ein altersgemäß etwas verlangsamter
Puls.
Auf
Vorschlag der Tierärzte gab ich ihr zunächstmal
ein pflanzliches leberstärkendes und - unterstützendes
Präparat und Eisensaft, um die Anämie
zu substituieren und zu gucken, ob Erythrozyten
& Co. dann wieder im Normbereich wären.
Es wäre möglich gewesen, daß der
Wert im unteren Normbereich zurückzuführen
war auf die OP im März bei der sie sehr viel
Blut verloren hatte.
Es sollte dann in 4-6 Wochen eine Kontrolluntersuchung
der Blutwerte stattfinden.
Die Präparate vertrug sie leider nicht.
Sie begann schlecht zu fressen - Trockenfutter -
sodaß ich begann, Rindfleisch zuzufüttern
- das Einzige, was sie vertrug und natürlich
klasse fand.
Auf alles Andere, was ich bisher bei ihr und ihrer
Schwester ausprobiert hatte,
haben die beiden nach 14 Tagen mit Durchfall reagiert
- Rindermix, Pansen, Hühnchen - alles dasselbe.
Also gab es feinstes rohes Rindergullasch.
Am
12.11.2009 ist Pauline auf einem kurzen Gang zum
Nachbardorf beinahe zusammengebrochen
und hat sich mit letzter Kraft nach Hause geschleppt.
Ich habe gesehen, wie sie gekämpft hat, es
war furchtbar.
Ich bin sofort mit ihr zum Tierarzt.
Röntgen und Ultraschalluntersuchungen ergaben
einen riesigen Milztumor, der ca. ein Viertel oder
ein Drittel der Milz einnahm, eine Lunge voller
Metastasen, eine vergrößerte Leber und
ein vergrößertes Herz,
das nicht mehr in der Lage war, den Körper
ausreichend zu versorgen - Therapie ausgeschlossen.
Wie
schon in der Regenbogenbrücke geschrieben,
nahm ich Pauline auf ihren ausdrücklichen und
klar zum Ausdruck gebrachten Wunsch mit nach Hause
und sah sie dort 4 Wochen lang immer ein Stückchen
mehr sterben.
In diesen 4 Wochen stand ich unter Daueranspannung
und habe oft die Grenzen meiner Belastbarkeit überschritten.
Zunächsteinmal
erholte sie sich in der nächsten Woche wieder
etwas und signalisierte, daß sie spazierengehen
wollte.
Ich tat ihr den Gefallen und machte jeden Tag ganz
langsam in ihrem Tempo einen winzigen Gang mit ihr,
bei dem ich versuchte, ihre Konstitution einzuschätzen,
sodaß wir es auch noch wieder nach Hause schaffen
würden.
Mit Molly machte ich separate längere Runden.
Die
bereits in einem früheren Beitrag in diesem
Thread beschriebene Anfälligkeit der Beiden
ist Pauline in der darauffolgenden Woche fast zum
Verhängnis geworden, denn Molly fing sich bei
einem ihrer Spaziergänge wieder durchfallauslösende
pathogene Keime ein und steckte Pauline damit an,
die dadurch so geschwächt war,
daß ich das Ende erwartete, denn sie stellte
kurzfristig das Fressen ganz ein und Molly hatte
Angst,
mit ihr in einem Raum zu sein.
Aber Pauline war eine Kämpferin und erholte
sich sogar davon wieder.
Die Spaziergänge strich ich für beide
- für Pauline, weil sie sie nicht mehr schaffte
und für Molly, damit sie uns nicht wieder etwas
Neues einschleppen konnte.
Ich war der Meinung, daß sie sich für
eine Zeitlang auch mit 2000 qm Garten begnügen
konnte in so einer Krisensituation.
Pauline
erholte sich zumindest soweit, daß ich sie
nicht mehr auf ihren Pinkelgängen in den Garten
begleiten mußte,
weil ich Angst haben mußte, daß sie
sich dort hinlegt, weil sie nicht mehr konnte.
Sie war zwar schlapp und alles andere als leistungsfähig,
aber sie nahm teil an allem,
half Molly, die Leute zu verbellen - wenn nicht
draußen, dann halt von drinnen aus -
und zeigte sich nach wie vor an allem interessiert
- nur viel rumlaufen wollte sie nicht mehr.
In
den 4 Wochen nach dieser schrecklichen Diagnose
ging es ständig auf und ab
- phasenweise schwebte der Tod ständig über
unseren Köpfen,
aber wir erreichten nie den Punkt, wo es an der
Zeit gewesen wäre, dem ein Ende zu bereiten.
Ich hatte immer den Eindruck, sie hat keine Schmerzen
und möchte weiter an allem teilhaben.
Sie wurde - in Wellenlinien abwärtsgehend -
immer ein bißchen schwächer.
Pauline hatte eine unheimliche Gabe, das Beste aus
dem zu machen, was möglich war und sie konnte
gut abschätzen,
was sie sich zutrauen konnte und bestand darauf,
es zu tun.
Sie wollte weder Hilfe noch Mitleid, das war unter
ihrer Würde - bis zum Schluß.
Gott sei Dank war es mir möglich, zu Hause
zu bleiben, sodaß ich mit wenigen Ausnahmen
4 Wochen lang zu Hause bei ihr und Molly war.
Sie
stellte das Fressen von Trockenfutter völlig
ein, also ernährte ich sie ausschließlich
von Rindfleisch und Kartoffeln, Äpfeln, Bananen
und Möhren.
Nach Äpfeln, Möhren und Bananen war sie
schon immer verrückt.
Oft fraß sie etwas mehr, weil ich sie teilweise
mit der Hand fütterte,
die Stückchen mußte ich zunehmend kleiner
schneiden.
Mehr als 2 Hände voll pro Tag fraß sie
sowieso nicht mehr und nahm natürlich entsprechend
ab.
Kartoffeln mochte sie irgendwann nicht mehr und
ca. 1 Woche lang fraß sie nur das Fleisch
und Obst.
3
Tage vor ihrem Tod fraß sie kein Fleisch mehr
und begann wieder ein wenig Trockenfutter zu fressen
- weiterhin auch Obst.
2
Tage vor ihrem Tod mochte sie ihren heißgeliebten
Apfel auch nicht mehr so gerne - bei ihr Alarmstufe
Rot.
In
den letzten 3 Tagen vor ihrem Tod stand sie manchmal
da, als ob sie die Orientierung verloren hätte.
Wenn ich sie rief und sie mich sah, folgte sie mir.
Zwei
Tage vor ihrem Tod hatte ich den Eindruck, daß
sie Wasser im Bauch hatte
und daß es ihr auf Grund dessen zunehmend
schwerer fiel, sich hinzulegen und daß sie
begann, sich zu quälen.
Deshalb rief ich in der Tierarztpraxis an und bat
darum, daß die Tierärztin sie sich ansehen
kommt.
Man sagte mir einen Besuch für den nächsten
Morgen zu.
In
der Nacht vor ihrem Tod habe ich noch lange neben
Pauline auf ihrer Decke gesessen.
Sie lag auf dem Bauch, und hob immer wieder den
Kopf von den Pfoten,
blickte sich zu mir um, war unruhig und schien Angst
zu haben
- ich nehme an, vom Herzen her - sie hatte Herzrasen
und ihr Pulsschlag war die letzte Zeit recht schnell
und stark.
Ich streichelte sie und sagte ihr "ich bin
hier, bei Dir", woraufhin sie den Kopf beruhigt
wieder auf die Pfoten legte.
Dieser Vorgang wiederholte sich einige Male bis
sie schließlich zur Ruhe kam
und ich war wieder einmal tief beeindruckt und erschüttert
zugleich, wieviel Vertrauen sie zu mir hatte,
daß sie sich beruhigen ließ, weil ich
da war und daß sie das Vertrauen hatte, daß
dann alles in Ordnung ist.
Während dieses ganzen Vorgangs war es mir,
als ob sie zu mir sagen würde: "Du mußt
mich gehen lassen."
Ich
hoffe, daß ich dieses große Vertrauen,
daß sie in mich hatte, verdient und es richtig
gemacht habe.
Ich habe mir die größte Mühe gegeben,
den Zeitpunkt herauszufinden, an dem sie begann,
sich zu quälen und es Zeit wird, Abschied zu
nehmen - aus ihrer Sicht.
Das war nicht so einfach, denn Pauline war eine,
die sich nichts anmerken ließ und die Zähne
zusammenbiß.
Sie
ist hier zu Hause geblieben bis zu ihrem Tod, so
wie sie es wollte
und als wir sie erlösen mußten, ist sie
ganz friedlich eingeschlafen
- mit demselben Vertrauen - den Kopf zu mir gewandt
und in meine Arme gelegt.
Enne-Pauline vom Bergischen Löwen
geb.: 17.04.2000
gest.: 10.12.2009 - im Alter von 9 Jahren und fast
8 Monaten.
Der Hund war immer sehr freundlich und liebevoll
und wurde im Altersheim als Besuchshund eingesetzt,
vermutlich war ein schnellwachsender Hirntumor Auslöser
für das Agressionsverhalten.
Haben wir nach 2 Angriffen auf den Hundeführer
und eines völlig unauffälligen Passanten
aber nicht mehr abschließend untersuchen lassen.
Wir werden keinen Leonberger mehr adoptieren!
Der
erste ist 1988 eingezogen und 7 Jahre
alt geworden.
Der
zweite wurde mit 1 ½ Jahren adopitert und
verstarb nach langer Krankheit mit 5 Jahren
im Mai 1999.
Nach
langer Pause dann Geronimo der nur 2 Jahre
8 Monate da sein durfte.
Unsere
persönliche Statistik sieht noch schlechter
aus als Ihre ermittelten Werte.
Gruß
an die Leoranch
Cxxxx
v. ..... nicht ganz ein Jahr - Herzversagen
auch wir hatten vorher schon eine Leohündin,
unsere Lea, aber nur sehr kurz.
Sie hieß eigentlich Cxxxx v. ... , wurde geboren
am xx.xx. 2005 und starb am xx.xx.2006.
Ihr Herz blieb plötzlich stehen, sie fiel mitten
im Spiel auf unserer Wiese tot um.
Der Tierarzt hatte vorher nie etwas bemerkt.
Eltern waren Vxxx v. .... und Fxxxx. v. ........ Der
Vater lebt übrigens auch schon nicht mehr, starb
an Knochenkrebs, aber das wäre ja Sache seiner
Besitzer.
Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg bei
der Recherche.
S.
Axxxx
v. ... 8,5 Jahre
Größe: 63 cm
Gewicht: 40 kg
kleine Hündin, sehr freundlich und selbstsicher,
mit Mensch und Tier verträglich
Gesundheitsprobleme: Parvoviroseinfektion im Welpenalter,
wäre fast gestorben und blieb daher in ihrer
Entwicklung zurück, sonst bis auf eine leicht
Athrose im Alter gesund, starb an einer Magendrehung,
HD-A
Fxxx
v. ...(Rufname Grizzly) 8,5 Jahre
Größe: 76 cm
Gewicht: 53 kg
sehr hochbeiniger schlanker Rüde, äußerst
freundlicher Charakter, sehr kinderfreundlich und
verträglich mit allen Zwei- und Vierbeinern
Gesundheitsprobleme: Kryptorchismus und
Spondylose, HD-frei
Exxxxx
v. ....
Größe: 75 cm
Gewicht: 65 kg
kompakter, starkknochiger Rüde, extrem wesensschwach,
sehr scheu in allen Alltagssituationen, trotzdem
verträglich und nicht aggressiv
Gesunheitsprobleme: Osteosarkom im Alter
von 6 Jahren, bis dahin gesund
Finde
es sehr gut, dass sich jemand die Mühe macht
die Daten der Hund zu sammeln und wünsche Ihnen
noch viel Beteiligung.
Mit
freundlichen Grüßen
K.
Lyssa
Kalaika vom Welland
gerade mal 7 Jahre geworden
- perianale Fisteln
Dass
sie schön und trotzdem nicht doof war bewies
sie auf diversen Ausstellungen. Hervorzuheben der
Jugendsiegertitel in Cloppenburg 1996, und der Titel:
Landesgruppensiegerin der LG Nord im Jahr 1998.
Im
Oktober 2001 erkrankte Lyssa an den, so wurde zuerst
vermutet, Analdrüsen. Eine erste OP schlug
fehl. In der Tierklinik in Greven wurde letztendlich
festgestellt das Lyssa an "perianalen Fisteln"
litt.
Danach
begann das Leiden, die Eingaben von diversen Medikamenten
usw,usw,usw. Zwischenzeitlich schien Besserung einzutreten,
um jedoch nach einiger Zeit in eine massive Verschlechterung
umzuschlagen. Ob althergebrachte Schulmedizin (Ciclosporine/Sandimmun),
ob Homöopathie, es wurde nicht besser.
Es
war unglaublich traurig mit anzusehen, wie bei Lyssa
unterhalb der Rute das Gewebe immer mehr in Auflösung
begriffen war. Beim Kotabsatz (6-8x täglich)
hatte sie höllische Schmerzen. Ihr Wehklagen
war laut und eindringlich.
Es
musste eine Entscheidung getroffen werden. So starb
Lyssa am 25.11.2002. Nein, Lyssa wollte nicht gehen
und hätte es eine reelle Chance gegeben hätte
ich sie liebend gern weiterhin um mich gehabt.
Anmerkung:
Ihren Gesichtsausdruck, ihren Blick, als sie starb
werde ich nie, niemals vergessen.
Erst
jetzt. Im Rahmen der kognitiven Ethologie beginne
ich zu verstehen.
Bxxxx
v. .... nicht ganz 8 Jahre - Streukrebs
Carlos war aus dem Tierschutz. Er war mit 2 1/2 Jahren
in einer Pension abgegeben und nicht mehr abgeholt
worden. Im Alter von 6 Jahren kam er zu uns und war
nahezu blind. Wir haben beide Augen mit Erfolg operieren
lassen. Carlos konnte wieder sehend. Das dankte er
uns täglich. Eines Tages wollte er nicht mehr
fressen. Auch sonst ließ die Kondition nach.
In der Tierklinik wurde eine Röntgenaufnahme
des Bauches gemacht. Sie zeigte, daß die Lunge
voller Methastasen war. Wo der eigentliche Krebsherd
saß, wissen wir nicht. Wir vermuten Magen /
Darm, da Carlos regelmäßig geradezu anfallsweise
Gras fraß in Mengen, die weit über das
übliche Maß hinausgingen. Der Tierarzt
maß dem jedoch keine besondere Bedeutung bei.
Parallel zu den Krebssymphtomen zeigte Carlos auch
grosse Schwierigkeiten beim Absetzen von Kot. Die
Röntgenaufnahme hatte ihn so geschwächt
und aufgeregt, dass der Kreislauf zusammenbrach. Noch
während wir das weitere Vorgehen mit dem TA besprochen,
versagte das Herz. Es setzte eine Schnappatmung ein
und Carlos musste an Ort und Stelle eingeschläfert
werden.
Axxxx
v. ..... 8 Jahre Krebs Milz - Mammatumore
Axxxxx hatte Krebs an der Milz. Bei einer erfolgreichen
Operation wurde die Milz entfernt. Der Krebs hatte
aber anscheinend schon andere Organe befallen so das
August knapp drei Monate nach der OP eingeschläfert
werden musste.
Bella
v. .... 7,5 Jahre Osteosarkom (Knochenkrebs)
Mammatumore
Der Zuchtverband hat kein Interesse an statistischen
Erhebungen zu Tumorerkrankungen. Es steht jedoch fest,
daß besonders bei Mammatumoren ein sehr großes
Vererbungsrisiko besteht.
Wenn nicht so sehr auf Kassemachen gesehen würde,
könnte den Hunden und den Besitzern viel Elend
und Kummer erspart werden!
- Beim Verband wollte ich wissen, ob über Häufigkeit
von Tumoren in einzelnen Blutlinien Statistiken geführt
werden. Eisiges Schweigen! Sture Funktionäre,
die evtl. einer Züchterin Deckung geben wollen.
A propos Züchterin: nicht ein Wort des Bedauerns
hatte sie für uns übrig!
Gruß E.
Tscheska
Ghana v. Löwengarten
nicht ganz 8 Jahre geworden - Dilatative Kardiomyopathie (DCM)
…zog
sie sich immer mehr zurück. Ihre Atmung wurde
schwer, sie fraß nicht mehr, wurde sehr ruhig.
Es
ging ihr nicht gut. Tsches litt gleichsam Aljoscha
und Maik an der dilatativen Kardiomyopathie. Eine
Herzerkrankung welche für diesen merkwürdigen,
sogenannten, Club der Leonberger wohl reichlich
fremdländisch erscheint. Erscheint, denn natürlich
wissen sie von den mannigfaltigen Problemen beim
Leonberger.
Alles
nur Einzelfälle, oder Modeerkrankungen aus
den Vereinigten Staaten v. Amerika. Müssen
sie natürlich in dieser Art darlegen denn der
Verkauf, welcher steuerfrei viel Geld einbringt,
darf nicht gestört werden.
Zu
leiden haben die Hunde. Natürlich völlig
egal, denn um so eher sie verbuddelt werden, um
so eher lässt sich Nachwuchs verkaufen. Genau
das weckt das Interesse, nichts Anderes. Selbstredend
problemlos nachweisbar.
Die
Erkrankung bei Tsches war weit fortgeschritten,
ihr Allgemeinbefinden sehr schlecht. Am 15.02.02
ist sie dann zu Ronja, und alle die vor ihr starben,
in den Hundehimmel gegangen. Ich hoffe sehr dass
sie Ronja trifft.
Zurück
bleiben Erinnerungen und Gedanken an eine sehr freundliche
Hündin, eingepackt in dichtem Hundefell
Exxxx
v.d. ..... 8,5 Jahre - Herzversagen
Unser Familienmittelpunkt ist leider viel zu früh
von uns gegangen. Er durfte in den Armen seines Herrchens
friedlich die Augen schließen.
Exxxx.
v.d. .... 8 Jahre Magendrehung - Osteosarkom (Knochenkrebs)
Unser Rüde war stets gesund , brauchte in seinem
Leben nie ein Antibiotikum und lediglich 1 x jährlich
die Impfung. Alle Gelenke waren bis zum Tod einwandfrei.
( Hüfte, Schulter, Ellbogen, Knie, etc. ) Er
erkrankte leider an einem Tumor an der Halswirbelsäule
der auf das Rückenmark drückte und dadurch
massive Schmerzen verursachte, ebenso wie Ausfallerscheinungen
der vorderen und hinteren Extremitäten.Tumor
war inoperabel. 3 Monate nach Diagnosestellung wurde
er wegen einer Magendrehung dann erlöst ( OP
wäre möglich gewesen, wir wollten ihm aber
weitere Schmerzen ersparen ) , wobei er 4x am Tag
gefüttert wurde, nie spielte( nach dem Fressen
), immer langsam frass und stets sehr schlank war...
Nizza
v. Kleinen Dörfchen 4,5 Jahre Osteosarkom (Knochenkrebs)
Die ersten Symptome traten Anfang Januar auf. Krebs-Diagnose
war Mitte Januar. Das Geschwür entwickelte sich
so rasant, dass Nizza 4 Wochen später eingeschläfert
werden musste. Schade!!!
MfG
J.
Maik
Grizzly v. Löwengarten
3
Jahre geworden - Dilatative Kardiomyopathie (DCM)
Das
Ende seines Lebens..
Aljoscha
hatte zu diesem Zeitpunkt - Juli 97 - schon Probleme
mit seiner Herzerkrankung. Nun baute auch Maik ab.
Hierbei im Gegensatz zu Aljoscha recht dramatisch.
Maik entwickelte Fieber, Apathie. Er fraß
nicht mehr, war regelrecht abwesend, kaum ansprechbar.
In der Tierklinik Greven wurde er intensiv untersucht.
Trotz entsprechender Medikamente stellte sich keine
Besserung ein. Am 8. Juli 1997 musste ich ihn einschläfern
lassen. Er litt gleichfalls wie Aljoscha unter einer
Herzerkrankung mit Namen "dilatative Kardiomyopathie".
Des Weiteren unter einer Nierenfunktionsstörung,
Wasser in der Lunge, vergrößerte Milz.
Maik
hatten wir von seiner Halterin in Stuttgart übernommen.
Ein sensibles Kerlchen.
Joschel
Aljoscha v. Löwengarten
nicht ganz 8 Jahre geworden
- Dilatative Kardiomyopathie (DCM)
Aljoscha
war bis zu seinem Tode gesund. Es gab keine dauernden
Sprechstunden beim Tierarzt. Das änderte sich
im Sommer 1997. Er entwickelte eine sogenannte Bauchhöhlenwassersucht.
Nach intensiven Untersuchungen wurde letztendlich
eine Herzerkrankung mit Namen "dilatative Kardiomyopathie"
diagnostiziert. Trotz Medikamentation wurde es letztendlich
nicht besser. Joschel zeigte "Gott sei Dank"
nicht so dramatische Symptome wie Maik. Es ging
ihm den Umständen entsprechend noch gut. Bedingt
dadurch, dass letztendlich Punktionen im Zeitraum
von jeweils 3 Tagen notwendig geworden wären,
ließ ich den Rüden in Ruhe einschlafen.
Die Punktionen wären zur Quälerei geworden.
Mit ihm verlor ich einen wundervollen Freund. Er
liegt nun neben Maik.
Wxxxx
v. .... 6,5 Jahre Krebs
... auf dem Weg in die Tierklinik ist ein Tumor aufgegangen
oder so etwas ähnliches. Jedenfalls kamen noch
im Auto liegend ca. 2 - 3 Liter Blut hinten raus und
unsere Wendi war tot. Mit 6 Jahren und 5 Monaten viel
zu zeitig. Das war schon unser zweiter Leo der mit
6 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen
mußte.
Bxxx
v. ....- 7 Jahre Epilepsie, Wasser im Gehirn
Nach 2 3/4 Jahren schwerer Anfällen haben wir
ihn dann erlöst ...
Buddy
....
nicht ganz 8 Jahre - Osteosarkom (Knochenkrebs)
Nach
dem „Schade…“ hatte ich die letzten
Monate des Hundes (Krankengeschichte) beschrieben,
dieses aber erstmal wieder rausgenommen, da es mir
doch recht viel und vllt nicht ganz passend für
ein Gästebuch schien. Hätte ich zu Beginn
der Symptome gewusst, dass Leonberger häufig
an Knochenkrebs und Kreislaufbeschwerden vor Ablauf
der normalen Lebensfrist sterben, wäre die
Behandlung möglicherweise anders gelaufen.
Da ich mich vor Anschaffung und auch während
seines Lebens immer wieder durch Bücher und
auch Webseiten über Leonberger informierte,
dort aber nirgends etwas davon stand, war ich doch
überrascht über die Häufigkeit der
Todesart Knochenkrebs. Meines Wissens nach stand
dort meist nur was von Problemen mit dem Bewegungsapperat.
Desweiteren Probleme mit Ohren und Augen. Von häufigen
Nerven-Genschäden und Knochenkrebs war keine
Rede.
Der
Knochenkrebs bei meinem Hund begann mit einem leichten
Humpeln dieses Frühjahr. Eine leichte Schwellung
am linken Vorderlauf war zu sehen. Das Humpeln war
am nächsten Tag weg und die Schwellung ging
innerhalb weniger Tage zurück. Nach ca. 3 Monaten
trat das nochmal auf. Da der Hund bis dahin noch
nie irgendeine Krankheit hatte, ging man davon aus,
dass er halt alt wurde. Und da er, so er wollte,
nachts draussen blieb, um das Grundstück zu
bewachen, er möglicherweise gestolpert wäre.
Wie gesagt, die Beschwerden gingen innerhalb von
2-3 Tagen ohne weitere Behandlung zurück. Zurück
blieb nur eine kleine Schwellung, so dass man davon
ausging, dass es jetzt wohl chronisch werden würde.
Nach ein paar weiteren Monaten ohne sichtbare Beschwerden
ging es recht schnell. Die Schwellung wurde fast
über Nacht recht gross und die Pfote schwoll
an. Nach der Diagnose Knochenkrebs mit Metastasen
in der Lunge waren es noch knapp 8 Wochen bis sein
Leiden zu stark wurde und ich ihn einschläfern
lassen musste. Hätte ich damals das mit dem
Knochenkrebs gewusst, hätte ich sicherlich
anders auf die Schwellung reagiert. Ob der Krankheitsverlauf
anders gewesen wäre, kann ich natürlich
nicht sagen.
H.K.
Dxxxx
v. ....- 9 Jahre Anämie, Herzinsuffizienz
Dxxxx war unser bisher tollster und nettester Hund,
aber auch der, der die meisten Tierarztbesuche und
Operationen erforderte. Seit Mitte März verschlechterte
sich ihr Gesundheitszustand stetig, so dass wir sie
am o.g. Datum einschläfern lassen mussten. Diese
Rasse wird es leider für uns nicht mehr geben,
so sehr ich das auch bedauere.
Liza
v. ....- 1 Jahr schwerste Ellenbogen Dysplasie
(Liza) hat sehr schweren ED (Ellenbogen Dysplasie)der
Tierartz konnen nicht mehr für Liza tun,
wir haben so lange als moglicht war ein gute leben
für Liza gemacht, aber sie hat mit 1 Jahre
soviel Schmerz, das wir habe mussen entscheiden
um Liza zu lassen schlafen. Auch Liza stehen al
in Ihre database aber nicht die Todesursache.
Sorry für mein schlechte Deutsch, aber ich
hoffe dus sie es verstanden was ich geschreiben
hast.
Herzliche grusse A.
Axxxx
v. ..... - 6,5 Jahre - DCM
SCHADE um diese tolle Rasse!!
Er war ein SPUPER Hund!!!!!
Wir bekommen keinen Leonberger mehr !!
An die Züchter: Tut etwas !!!!!!!!!!!!
P. S.
Axxxx
v. .....- 8 Jahre Spondyliose, Arthrosw, DCM ...
Axxxx, von uns liebevoll Möpschen genannt, stammte
aus einer Hobbyzucht und kam im Alter von 8 Wochen
zu uns. Von da an war unsere Familie komplett.
Seine
Mutter musste mit 11 Jahren eingeschläfert werden.
Sie hatte ein Hüftleiden?! Und starke Schmerzen.
Konnte am Ende nicht mehr aufstehen.
Die
Schwester seiner Mutter ist nur 9 Jahre alt geworden.
Vom Vater haben wir leider keine Informationen außer
dass er ein angeblich bekannter und mehrfach angekörter
Deckrüde war.
Mehrere
Tage nach der Geburt sind schon zwei Geschwister
von Axxxx gestorben. Zwei noch lebende Geschwister
haben Zahnfehler.
Im
Alter von ca. 2,5 Jahren fing Möpschen an auf
der rechten Hinterhand zu lahmen und hatte starke
Schmerzen beim Aufstehen, die aber mit zunehmender
Bewegung nachließen. Unsere Tierärztin
diagnostizierte: Kreuzbandriss! Er wurde operiert.
Kurze Zeit später noch einmal. Die Kniescheibe
musste befestigt werden. Ganz zufällig erfuhren
wir aber danach: das Kreuzband war gar nicht gerissen,
es war angeblich der Länge nach aufgesplissen?????
Nach einem Hautdefekt kurze Zeit später, haben
wir dann den Tierarzt gewechselt. Wir wollten nicht
mehr hinnehmen, dass sie ihre vielen, teuren Apparate
an unserem Axxxx alle ausprobieren musste.
Der
neue Tierarzt, eine Homöopathin, hat den Hautdefekt
geheilt, festgestellt, dass Axxx unter Spondylosis
leidet und Arthrose hat. Die Spondylosisschübe
wurden immer heftiger. Axxxx hat manchmal im stehen
geschlafen aus Angst sich zu bewegen. Ich habe manche
Nacht bei ihm gesessen. Wir haben dann manchmal
schon prophylaktisch Schmerzmittel verabreicht,
um ihm großes Leiden zu ersparen, wir kannten
ja die Vorzeichen.
Vor
ca. 1,5 bis 2 Jahren fing Axxx an lauter zu atmen.
Ein vergrößertes Herz wurde diagnostiziert.
Das laute Hecheln war nun sein ständiger Begleiter.
Am
10. August ging es Axxx ausgesprochen gut. Er konnte
sogar mal wieder seinen Kopf schütteln (war
lange wegen der Spondylosis nicht möglich).
Er hat sogar unsere Schäferhündin zum
Spielen animiert. Wir sind die Hunderunde gelaufen.
Axxxx hat unterwegs getrunken. Unmittelbar nach
dem letzten Schluck fing er an keine Luft zu bekommen
und zu husten. Er wurde ganz unruhig, fast panisch
(so sehen manchmal Menschen aus mit einer beginnenden
Lingenembolie). Mein Mann hat uns mit dem Auto abgeholt
und zum Tierarzt gefahren. Wir haben nacheinander
zwei Tierärzte nicht angetroffen. Axxxx war,
als wir dann endlich den dritten Tierarzt (nach
ca. 2 Stunden) angetroffen hatten, schon komatös
und total überhitzt. Seine Körpertemperatur
war nicht mehr messbar. Sie konnte auch trotz aller
Bemühungen nur langsam gesenkt werden. Für
Arko war es allerdings schon zu spät. Die Tierärztin
(leider die mit den teuren Apparaten) hat von Anfang
an nur die Überhitzung behandelt. Das Herz
wurde erstmals nach über 3 Stunden abgehört.
Ich war die ganze Zeit über bei ihm, obwohl
man mich nach Hause schicken wollte. Es war ganz,
ganz schlimm. Aber ich bin froh, dass ich da war.
Arko wäre sonst ganz allein gewesen.
Als
wir dann drei Stunden später uns zur Einschläferung
entscheiden sollten, hat uns Axxx die Entscheidung
abgenommen und ist eingeschlafen.
Sicher
haben wir in unserer Panik alles falsch gemacht,
was falsch zu machen ging. Mein Mann und ich haben
uns zwei lange Tage mit Vorwürfen gequält.
Wir haben dann im Internet nachgeforscht und sind
dabei auf Ihre Seiten gestoßen. Das hat uns
sehr geholfen. Wir hören ihn zwar immer noch
hecheln und denken ganz oft, er müsste jeden
Augenblick um die Ecke kommen. Unsere Hündin
hat nach einer gewissen Trauerzeit sogar einige
Marotten von Arko angenommen, fast so als seien
gewisse Seelenanteile auf sie übergegangen.
Wir
können noch nicht alle Wege gehen, die wir
mit im gegangen sind. Aber wir können schon
wieder zwar mit viel Traurigkeit aber auch mit viel
Freude und Dankbarkeit über ihn reden und seine
Bilder ansehen. In meinem Mann (er ist 60 Jahre)
reift auch schon der Wunsch, noch einmal ein Möpschen
aufzuziehen.
Sollte
es uns noch einmal vergönnt sein mit einem
Leonberger das Leben zu teilen, werden wir auf alle
Fälle kritischer, unbequemer und zänkischer
gegenüber Tierärzten sein und uns vor
allem vorher die Züchter genauer ansehen, möglicher
Weise uns fachlichen Rat von Ihnen erbitten.
Herzliche
Grüße und danke für Ihre hilfreichen
Internet Seiten
R.
und I.
Jandra
Löwe v. Osning
nur 6,5 Jahre geworden
Osteosarkom (Knochenkrebs)
Janni
starb am 9.11.93. Vierzehn Tage vor ihrem Tode begann
sie auf der rechten Vorhand zu "lahmen".
Solche "Erscheinungen" sind beim Leonberger
gar nicht einmal selten. Wahrscheinlich eine Geschichte
mit den Bändern. Ab zum Tierarzt. Spritze,
Tabletten..... es schien besser zu werden. Eine
Woche lang war ihr nichts mehr anzumerken.
Dann
begann es erneut. Am 9.11. gegen 18.00Uhr fuhr ich
mit ihr nochmals zum Tierarzt. Versprach ihr, nach
Rückkehr, ein paar Leckerchen. Janni wurde
während der nun anstehenden Behandlung narkotisiert.
Sie sollte geröntgt werden. Zwei Aufnahmen
wurden gemacht. Der Arzt wurde unruhig. Er meinte,
dass es Sinn machen würde, eine dritte Aufnahme
anzufertigen. Originalton:".....wir wollen
hier keinen Fehler machen".
Ich
wurde nervös, als er mit der dritten Aufnahme
zurückkam. Diagnose: "Knochenkrebs im
Endstadium". Keine Chance mehr. Jandra ließ
ich daraufhin einschläfern. Wer mit seinen
Hunden lebt, diese als Familienmitglieder ansieht,
wird wissen, dass danach viele Tränen flossen.
Alizee-Floreal
des Neiges de Chantelouve nicht
ganz 4,5 Jahre - Embolie nach Kastration
Liebe
Alizee, Du wurdest das Opfer vieler – leider
- viel zu spät gestellter Fragen. Hätte
ich gewusst, welche Schwierigkeiten schon Deine Mutter
und Großmutter mit Babies hatten, ich hätte
nie versucht mit Dir zu züchten und Du wärst
noch unter uns.
Betty
v. xxxxxx - nicht ganz 8 Jahre jung
- Perianale Fisteln
Zwei
Jahre hat der Kampf um Betty gedauert. Wir konnten
sie lange schmerzfrei halten da sie 2-3 mal pro
Woche mit einem Laser behandelt wurde.
Die letzten Wochen sahen ähnlich aus wie bei
Kalinka v Welland, 6-8 mal tägl. Kotabsatz
unter Schmerzen. Nachdem am letzten Tag auch noch
frisches Blut aus dem After lief haben wir dem ein
Ende bereitet. Betty fehlt uns sehr, wir hatten
sie erst 2008 übernommen und hätten ihr
noch viele schöne Jahre gewünscht.
J.B.
Bella
v. Schraps
nicht ganz 6 Jahre geworden
Osteosarkom (Knochenkrebs)
Sie
hiess Bella von Schraps. Mutter war aus der Frankfurter
Gegend und Vater kam aus Thüringen. Er hatte
einen Bernhardinerartigen Kopf und war sehr gross.
Ein dt. Ehepaar, Schneider, hatte sie mit nach Chile
gebracht. Sie haben 2 mal gekreuzt, insgesammt 11
Welpen, die leider alle schon verstorben sind. Bella
hatte einen sehr aggressiven Krebs. Sie fing leicht
an zu hinken und 3 Monate später stellten wir
bei Röntgenaufnahmen fest, das der linke Oberschenkelknochen
komplett weggefressen war. Musste sie erlösen,
da sie nicht mehr laufen konnte und mir über
Essverweigerung klar machte, das sie nicht mehr
wollte.
Interessant fand ich, das sie am Anfang nur ab und
zu humpelte, aber dann immer im Garten, zum Grab
unseres Rottweilers ging und sich dort niederlegte.
Das hatte sie vorher nicht getan und dadurch wurden
wir stutzig. Tierarztversorgung ist hier schlecht
und bin dann immer 520 km in die Haupstadt gefahren.
Hat leider nicht geholfen.
Am Anfang war sie auch ängstlich, was sich
aber mit 3 Jahren gelegt hat. Sie hatte sich vorher
unseren Rüden untergeordnet und sich später,
zu einer sehr wachsamen, ruhigen Rudelführerin
(6 Hunde) entwickelt.
Ich hatte 6 Rottweiler, die meine Vorzugsrasse sind,
einen Bernhardiner und jetzt eine Mastino Hündin,
sowie etliche Strassenhunde.
In der Summe ihrer Gesamteigenschaften und des heutigen
Kampfhundewahns, kann ich nur bestätigen, das
der Leonberger, bei mir eine besondere Stellung
einnimmt und ich gerne wieder einen hätte.
Leider sind fast alle Rassehunde heute krankgezüchtet,
schön das sie einen Anfang machen und das umkehren
wollen. Wünsche ihnen viel Erfolg.
Gruss
Jörg
(Emma)
Esther v. Hambacher Schloß 8,5 Jahre
Osteosarkom (Knochenkrebs)
Vor
ziemlich genau drei Monaten musste ich von meinem
Seelenhund Emma Abschied nehmen. Selbst jetzt, wo
ich diese Worte schwarz auf weiß lese ist
es immer noch unvorstellbar.
Mein Mädchen kam im Alter von 10 Wochen zu
mir und war von Anfang an sehr anfällig für
alle möglichen Krankheiten. Sie hatte Darmprobleme,
keine guten Hüften, Probleme mit dem Rücken,
dem Knie, den Ellenbögen. Aber was auch kam,
alles bekamen wir gemeinsam in den Griff und machten
das beste aus jeder Situation. Emma war eine richtige
Kämpferin, sie war einfach immer gut drauf
und brachte ihr Frauchen zum lachen, selbst in den
schlimmsten Stunden. Sie war für mich der beste
und tollste Hund den man sich wünschen konnte.
Sie liebte ihre Menschen und Ihre Hundefreunde.
Wen sie einmal ins Herz geschlossen hatte, den behielt
sie dort für ewig. Sie war freundlich und genoss
ihr Leben, auch wenn es nicht immer einfach war.
Dann kam der November 2009. Von jetzt auf gleich
zeigte Emma eine starke Lahmheit hinten rechts.
Sie bekam erstmal Schmerzmittel und ich machte einen
Termin bei unserem Knochenspezialist. Als die Schmerzmittel
aber nach drei Tagen plötzlich nicht mehr wirkten
war mir klar, diesmal ist es etwas schlimmes. Haltet
mich für verrückt, aber ich wusste irgendwie
das es Knochenkrebs ist, warum auch immer. Der Tierarzt
bestätigte meine Diagnose und für mich
brach eine Welt zusammen. Ich konnte keinen klaren
Gedanken fassen, von jetzt auf gleich war alles
unwichtig, nur die verbleibenden Tage mit Emma zählten.
Die ersten drei Wochen nach der Diagnose ging es
ganz gut, dann wurde es schlechter. Zwei Tage vor
Weihnachten kam die Bestätigung, der Krebs
schritt leider sehr schnell voran. Ich wusste die
Tage sind gezählt und wir würden bald
eine Entscheidung treffen müssen. Also genossen
mein Seelenhund und ich unser letztes Weihnachten
und Silvester, verbrachten jede Minute miteinander.
Am 5. Januar war dann der Tag wo ich merkte jetzt
ist es wirklich bald soweit, ich muss den Tierarzt
anrufen. Dieser Moment war der Horror pur, ich musste
festlegen wann Emma gehen sollte. Am 9. Januar war
dann der schlimmste Tag meines Lebens. Der Tierarzt
kam, Emma lag friedlich in meinem Arm und bekam
erstmal eine Beruhigungsspritze. Sie entspannte
sich sofort, gab einen letzten tiefen Seufzer von
sich und wurde sehr, sehr müde. In diesem Moment
wusste ich, meine Entscheidung war die richtige,
sie war bereit über die Regenbogenbrücke
zu gehen. Die alles entscheidende Spritze bekam
sie schon nicht mehr wirklich mit. Ihr Herzchen
hörte sehr schnell auf zu schlagen.
Ich habe entschieden das Emma verbrannt wird. Eine
Woche nach ihrem Gang über die Regenbogenbrücke
war sie wieder zu Hause. Der Schmerz wurde dadurch
nicht weniger, aber etwas erträglicher.
Auch heute noch tut es jeden Tag unendlich weh an
Emma zu denken und manchmal fließen auch noch
Tränen, denn mein Emmchen fehlt einfach an
allen Ecken und Enden. Keine nasse Hundenase morgens
im Gesicht, keine gemeinsamen Spaziergänge
mehr, kein Schmusen, kein quietschen mehr wenn sie
ihr Spieli „quälte“, keine gemeinsamen
Urlaube, kein Lachen über sie wenn sie mal
wieder irgendeinen Quatsch machte, einfach nichts
ist mehr wie früher…
Für mich ist der Leonberger immer noch mein
Traumhund, ABER ich werde in naher Zukunft keinen
Vertreter dieser Rasse mehr als Begleiter wählen.
Die Krankheiten die diese Rasse in sich trägt
schrecken mich einfach zu sehr ab und solange die
Zucht sich nicht ändert, sehe ich auch keine
Zukunft für diese traumhafte Rasse. Denn wer
einmal seinen Hund an den Knochenkrebs verloren
hat, der braucht das sicher kein zweites Mal!!!
Emma Du fehlst mir, ich hoffe Du bist glücklich
wo immer Du jetzt auch bist. Dein Frauchen wird
Dich niemals vergessen!!!!
Caspar
von der Leyen ca. 7,5 Jahre Darmkrebs
Hallo.
Caspar, von uns zeitlebends "Ben" genannt
war ein ganz außergewöhnlicher Hund.
Er war unglaublich sanftmütig und sensibel
und sehr auf uns bezogen. Im nachhinein habe ich
oft gedacht , dass Casper eigentlich besser zu ihm
passt. Er war ein Schelm und konnte richtig lachen
- und uns zum lachen bringen.
Bis letztes Jahr im Frühjahr hatte er auch
keine gesundheitlichen Probleme. Ab da fing er an
morgens manchmal zu erbrechen, was den Tierarzt
auf eine Gastritis schließen ließ. Mit
Tabletten für den Magen und einer Futterumstellung
konnten wir das Problem auch beheben und Ben ging
es wieder richtig gut. Im Januar 2010 ließen
wir noch einmal einen großen Laborcheck (
geriatrisches Profil) machen und auch hier waren
alle Werte im Normbereich. Ben war nach Aussage
der Tierärzte völlig gesund.
Im Februar fing Ben wieder damit an morgens zeitweise
nüchtern gallig zu erbrechen, was mir zu diesem
Zeitpunkt noch keinen Anlass zu allzugroßer
Sorge gab, da er sonst nicht beeinträchtigt
war und auch guten Appetit hatte. Er erhielt wieder
seine Magentabletten, nur diesmal wirkten sie nicht
und das Erbrechen setzte sich weiter fort. Wir stellten
uns erneut beim Tierarzt vor, wo Ben intensiv untersucht
wurde. Im Röntgen und im Ultraschall fiel auf,
dass er sehr viel Luft im Magen und im Darm hatte.
Wir behandelten ihn mit einem anderen Magenmedikament
und Antibiotika wegen des Verdachts auf Helicobakter.
Durch die Antibiotika verstärkte sich sein
Erbrechen dermaßen, dass er 7-8 mal am Tag
erbrach. Auch kam nun Appetitlosigkeit dazu, er
stellte das Fressen vollkommen ein. Wir fuhren sofort
wieder in die Tierklinik und es wurde eine Gastroskopie
(Magenspiegelung) gemacht und Gewebeproben entnommen,
die beim Pathologen untersucht wurden. Die Spiegelung
ergab kein Anhalt auf ein tumoröses Geschehen,
es war nur auffällig, dass der Mageneingang
nicht schließt, er eine sogenannte Refluxösophagitis
hat. Da Ben nichts mehr zu sich nahm, stellten wir
die Medikamente auf intravenös um, er erhielt
eine Braunüle und ich versorgte ihn zu Hause
mit Infusionen. Er bekam nun Cortison, MCP, Pantozol
und diverse andere Medikamente mehrmals am Tag gespritzt.
Wir waren rund um die Uhr mit seiner Versorgung
beschäftigt, doch er erbrach weiter und nahm
immer weiter ab. Zum Glück erbrach er nicht
mehr so häufig, meist nur noch ein oder zweimal
am Tag, aber dafür war jetzt auch Blut im Erbrochenen.
Er wollte gerne fressen, doch die ständige
Übelkeit hielt ihn immer wieder davon ab. Oft
speichelte er sehr stark und er wurde immer schwächer.
Wir kochten ihm seine Lieblingsspeisen (Hühnchen
und Rindfleisch) und freuten uns, wenn er ein paar
Bissen zu sich nahm. Nach Rücksprache mit dem
Tierarzt erhielt er nun ein neues Antiemetikum (
Cerenia) was auch gut anschlug. Er hörte auf
zu Brechen und fing wieder an Appetit zu bekommen.
Wir dachten, wir wären auf einem guten Weg
und würden nun seine Krankheit in den Griff
bekommen. Die Freude hielt jedoch nur wenige Tage
an, nach einer Woche erbrach er erneut und diesmal
massiv mit Blut. Dies war am Ostermontag, den 05.04.2010,
der auch sein letzter Tag werden sollte. Wir fuhren
sofort wieder in die Tierklinik mit ihm, dort war
man sehr erschrocken, wie er die letzten Tage abgebaut
hatte. Er blutete innerlich, und wir waren machtlos,
dagegen etwas zu tun. Eine erneute Gastroskopie,
verbunden mit einer Vollnarkose, hätte er nicht
überlebt. Sein Zustand war schon zu schlecht
dafür. Uns wurde klar, dass wir ihn verloren
hatten. Wir konnten ihn nur noch von seinem Leiden
erlösen - er schlief ruhig in meinen Armen
ein, im Wissen, dass wir ihn nie vergessen werden,
und er uns hoffentlich auch nicht.
Ben war ein Kämpfer, er wollte leben, bis zu
seinem letzten Tag. Als er am Ostermontag erneut
erbrach, gab er sich auf - er wollte nicht mehr,
er zeigte uns dies ganz deutlich und es blieb uns
keine andere Wahl als ihn gehen zu lassen.
Ben wog an seinem letzten Tag nur noch 43,6 kg,
er hatte in den letzten vier Wochen 9 kg abgenommen,
insgesamt seit ca 1 Jahr 19 kg.. Es war erschreckend,
er war solch ein wunderschöner stattlicher
Leo.
Die letzten Wochen haben uns sehr viel Kraft gekostet,
der Kampf um sein Leben und die Ängste ihn
zu verlieren ließen uns durch die Hölle
gehen. Wir haben den Kampf verloren und hoffen,
dass er am anderen Ende der Regenbogenbrücke
glücklich ist und seine Freunde wiedertrifft,
die vor ihm gehen mussten.
Seine letzte Ruhestätte nach seiner Einäscherung
findet Ben hier bei uns, in seinem geliebten Garten.
Wir können immer noch nicht begreifen, dass
er nicht mehr hier ist, er reisst solch eine Lücke
in unser Leben. Es wird lange dauern, bis wir unsere
Trauer verarbeitet haben. Trotz allem möchte
ich mich für die schöne Zeit, die wir
mit ihm auf der Erde verbringen durften, bedanken
- in meinem Herzen bleibt er für immer.
Omar
v. Weinstock ca. 8 Jahre Krebs
Unser erster Leo hieß Omar v. Weinstock
genannt "Sammy"
geb. 30.07.1994
gest. Sept. 2002
Todesursache: innerlich verblutet, wahrscheinlich
durch einen geplatzten Milz-oder Lebertumor
Sammy war ebenfalls von seiner Art ein typischer
Leo, aber viel selbstbewusster als Ben. Er war immer
"Hans Dampf in allen Gassen" , unglaublich
verspielt und sehr temperamentvoll.
Sein Tod kam sehr plötzlich, am Nachmittag
tobte er noch mit seiner Freundin auf der Wiese,
danach lag er im Garten und hechelte sehr stark.
Nachdem es mit dem Hecheln nicht besser wurde rief
ich beim Tierarzt an, der meinte, er könnte
sich vielleicht etwas übernommen haben und
wir sollten ihm etwas Honig geben( evtl. Unterzuckerung).
Nachdem alles nichts nutzte und er auch schlecht
aufstehen konnte, luden wir ihn ins Auto um zur
Tierklinik zu fahren. Sein Zustand verschlechterte
sich zusehends und er starb noch im Auto. Beim Tierarzt
angekommen, meinte er, dass die Schleimhäute
ganz blass sind und er punktierte den Bauchraum.
Es kam Blut. Deswegen wird angenommen, dass Sammy
an einem gerissenen Milz- oder Lebertumor verstorben
ist.
Beide meine Leo's haben leider keine sehr lange
Zeit auf dieser Erde verbringen dürfen, und
ich möchte an dieser Stelle an alle Züchter
appelieren, endlich Konsequenzen zu ziehen und mehr
wert auf die Gesundheit dieser Tiere zulegen.
Balou
Nico v. Kleinen Dörfchen ca. 5 Jahre Pachymeningitis Ossificans/ degenerative
Myelopathie
Im März 2008 fiel uns auf daß unser Hund
Balou ( Nico vom kleinen Dörfchen ) auf Fliesen
und glatten Böden unsicher und schlecht lief.
Da wir aber in unserer Wohnung haupsächlich
Auslegware haben, wurde es uns erst später
wieder bewußt, als er über seine eigenen
Gliedmaßen stolperte , und oft wie ein betrunkener
wirkte. Das war ein schleichender Prozeß,
welcher uns dann aber doch zum Tierarzt führte.
Aus heutiger Sicht sicherlich nicht nachvollziehbar
-weshalb so spät, aber auch früher hätte
es meinem Hund nicht geholfen.
Ich beschrieb die Symptomatik und mein Tierarzt
war der Meinung entweder Wobbler oder was neurologisches.
Eine Borreliose wurde mittels Laboruntersuchung
ausgeschlossen.
Also zum CT nach Düppel.Das Ergebnis war leider
niederschmetternd. Es handelte sich um eine Pachymeningitis
ossificans, mit Verdacht auf degenerative Myelopathie.
(Verknöcherung der harten Rückenmarkhaut
). Das bedeutet für den Hund daß er seine
Gliedmaßen immer weniger spürt,und in
absehbarer Zeit nicht mehr aufstehen kann . Diese
Diagnose war im August 2008 gesichert, im Mai 2009
mußten wir ihn einschläfern lassen. Diese
Zeit war schrecklich, wir versuchten alles ihm das
Leben erträglich zu machen. Aber als er dann
in der letzten Zeit sich nicht solange auf den Beinen
halten,um sein Geschäft zu verrichten, und
in seine Haufen reinfiel, dann kurze Zeit später
die 2 Stufen zu unserem Haus nicht mehr laufen konnte,
baten wir den Tierarzt zu uns. Wir erlösten
ihn dann.
Ich glaube sicherlich daß die Veranlagung
dazu genetischen Ursprungs sein könnte. Glaube
aber nicht daß diese Information der Erkrankung
die Züchter, oder die mit der Schwester meines
Hundes züchtende Familie von weiteren Nachzüchtungen
abgehalten hätte. Diese Schwester starb ebenfalls
6 Monate später ( nach eigenen Angaben - nach
einem Unfall ) Meine Gedanken dazu möchte ich
nicht weiter äußern. Noch ein Hund dieses
Wurfes starb an Knochenkrebs (auch mit ca 5 Jahren
).
Meine Hoffnung ist , daß irgendwann nicht
mehr so wichtig ist, wie der Hund die Rute trägt,
sondern wie gesund seine Vorfahren bzw Geschwister
waren. Es ist sehr schade daß diese Kriterien
scheinbar nicht berücksichtigt werden.
Clarence
v. d. xxxxxxxx
6 Jahre
Osteosarkom, Gelenk hinten links
Hallo
liebe Menschen von der Leoranch,
unser Clarence durfte nur gerade mal sechs Jahre
werden.Ein Osteosarkom im Gelenk der linken Hinterhand
hat ihm sein Leben genommen. Eigentlich lautete
die vorläufige Diagnose Bänderriss. Für
eine entsprechende Operation hatten wir auch schon
einen Termin....
Clarence war von klein auf eher tolpatschig und
etwas grobmotorisch. Eine Seele von Hund,von der
angeblichen Eleganz dieser Rasse aber weit entfernt.
Er war ein sehr geliebter Hund mit einem riesengroßen
liebevollen Herzen. Die erschütternde Diagnose
bekamen wir am Op-Tag. Das Gelenk des Hundes war
angeschwollen.Es sollte aber sowieso wegen der bevorstehenden
Operation geröngt werden. Eine gute Stunde
nachdem ich Clarence bei unserem Tierarzt, friedlich
schlafend, gelassen hatte, bekamen wir die Nachricht:
Schlechte Nachrichten-Osetosarkom-. Das Gelenk sah
aus wie ein höckeriger Schweizerkäse.
Dick, aufgequollen und gleichzeitig porös.
Vielleicht hätte er noch ein halbes Jahr. Er
bekam starke Medikamente. Da er auf seinen vier
Beinen zu relativ gesunden Zeiten schon des Öfteren
stolperte und fiel, war es ihm nun fast unmöglich
eine vernünftige Koordination hinzubekommen.
Er fiel die Treppe zur Strasse hin hinunter und
krachte auf seinen Brustkorb, er rutschte mit den
Vorderläufen aus, weil er sich nicht mehr halten
konnte. Er war sehr schnell erschöpft und wirkliche
Besserung brachte das Medikament nicht, zumindest
sollte er keine allzu grossen Schmerzen haben. Fünf
Tage bevor wir ihn gehen lassen mußten und
einem langen Gespräch mit unserem Tierarzt,
waren selbst kleinste Spaziergänge eine Qual:
Er konnte einfach nicht mehr. Er legte sich einfach
hin, stand nicht mehr auf, bleib stehen, weil es
einfach nicht mehr ging. Diese Augen, die mich ansahen,
was wollten sie mir sagen. Die grausame Gewißheit,
Du wirst Deinen Hund gehen lassen müssen. Wirst
mutwillig sein schmerzhaftes, viel zu kurzes Leben
beenden müssen.
Es waren sicherlich die schlimmsten zwei einhalb
Wochen -für uns Alle-.
Das "Beste" war jedoch, dass "unsere"
Züchter auf einmal zugaben, dass es in den
ersten drei Würfen wohl schon einmal zu diesem
Krebs gekommen war. Angeblich hätte man (natürlich)
fürchterlich betroffen herausgefunden, das
Clarencens Vater und auch Großvater dieses
vererbt(?) haben könnten. Ich kenne mich mit
diesen Dingen nicht aus. Muß ich auch nicht,
denn ich züchte nicht und betrüge wunderbare
Lebewesen um die ohnehin viel zu kurze Lebenszeit.
Diese Menschen nennen uns ihre Freunde. Ich empfinde
für solche Menschen keine guten Gefühle,
meine anfängliche hilflose Wut ist umgeschlagen
in tiefe Verachtung und Mitleid vor soviel Selbstbeweihräucherung.
Sollte ich die Zücher jetzt noch bedauern oder
auf die Schulter klopfen? Mich bedanken, dass sie
so "ehrlich" waren.
Nicht nur die Schmerzen und den Tod mußte
Clarence ertragen. Er kämpfte sich, für
mein Gefühl, grausam langsam aus seinem viel
zu kurzen Leben.
Er durfte bei uns bleiben, hat ein schönes
schattiges Plätzchen in unserer Nähe,
wo wir ihn jederzeit besuchen können und auch
werden.
Niemand kann ermessen, was man in solchen Momenten
erleiden muß. Es zerreißt einem das
Herz, am liebsten möchte man mitgehen...
Ich hoffe, dass es Clarence , wo immer er sein mag,
gut geht. Und ich hoffe, für alle jetzigen
und zukünftigen Leonberger, dass sie irgendwann
ein langes und schönes Leben haben werden.
Wir werden nie wieder einen dieser wunderbaren Hunde
unser Eigen nennen. Sehen wir in jedem Leonberger
unseren Clarence und vor allem die Angst bleibt.
So etwas übersteht man kein zweites Mal.
Heike R.
Golo
Löwe von Thüringen
6 Jahre
Dilatative
Kardiomyopathie (DCM)
Schicksal
unseres Leonbergers Golo, gestorben am 14.06.2010
mit 6 Jahren und 3 Monate für Leonbergerschicksale
Diese
Geschichte schreibe ich auf, damit der Tod unseres
Leonberger-Rüden Golo nicht ganz umsonst war.
Damit Liebhaber und Freunde dieser liebenswerten
Hunderasse vorsichtiger handeln beim Kauf eines
Welpen. Mein Herz hat seit Kindheit für diese
wunderschönen Hunde geschlagen. Es hatte aber
ein halbes Leben gedauert, bis die Lebensumstände
und Wohnverhältnisse es zuließen, einen
solch stattlichen Hund in unsere Familie aufzunehmen.
Dann war es 2004 so weit und wir holten Golo beim
Züchter in Thüringen ab. Es waren 11 Welpen,
die Hundemutter starb schon nach den ersten vier
Wochen nach der Geburt. Wir wurden nicht hellhörig.
Unser Golochen hat uns nur noch mehr leid getan,
noch schneller wollten wir das Hundchen zu uns holen.
Das Glück war dann riesengroß, als Golo
gesund und munter zu einem prächtigen Rüden
heranwuchs. Lieb und klug war er, freundschaftlich
zu unseren Katzen, Schafen und Ziegen. Golo hat
einmal ein verwaistes Kamerunböckchen geholfen
aufzuziehen und sozusagen seine Mutter ersetzt.
Golo war ein Freund, ein Kamerad, ein verständnisvolles
Familienmitglied, für mich war er mein Traumhund
schlechthin. Die gemeinsamen Jahren waren geprägt
durch unendlich viel Liebe und Zuneigung zwischen
Hund und Mensch. War er im Haus oder Hof strahlte
er stets Friede und Ruhe aus. Sein größtes
Glück war bis zum letzten Tag der Kontakt mit
Menschen und Tiere. Nie wurde er aggressiv, nie
launisch oder böse. Er war in all den Jahren
nicht einen Tag getrennt von uns. Immer dabei (
Autofahren war sein Hobby ). Sein Leben drehte sich
um unser Leben und unser Leben drehte sich um ihn.
Leider hat Golo von seinem ersten Lebensjahr sobald
die warme Jahreszeit angebrochen ist, an Pfoten
und Flanken "Hot spot "bekommen. Große
wund geleckte offenen Hautstellen. Vieles haben
wir versucht, alle möglichen Fachärzte
aufgesucht, es gab anscheinend kein Mittel außer
Kortison, das half. Kortison wollten wir nicht geben,
da dies den gesamten Hund zu sehr belastete. Bei
den Züchtern nachgefragt, wurde nur Verwunderung
signalisiert. Das hätten sie noch nie erlebt.
Dieses Jahr im April trat also wieder der Hot Spot
an den Vorderbeinen auf. Wir gaben auf Rat des Tierarztes
zwei geringe Dosen Kortison. Dann bekam Golo plötzlich
Husten. Der Tierarzt vermutete sofort Herzprobleme.
Da unser Sohn an der Uni Gießen Tiermedizin
im letzten Semester studiert, kam Golo sogleich
in die Behandlung von Fachärzten in der Uniklinik.
Diagnose DCM und starke Herzrythmusstörungen.
22 Tabletten sollte Golo jetzt täglich einnehmen
( sein Gewicht war 75 kg ). Auch dies hat er mit
Würde über sich ergehen lassen. Wir gingen
noch unsere kleinen Spaziergänge, er fraß
noch gut und freute sich seines Lebens, nur etwas
gedämpfter, eingeschränkter. Alle unsere
Sorgen und Gedanken galten nun unserem liebsten,
schwer kranken Freund. Natürlich hofften wir
auf ein Wunder ! Am 14.06.2010, ca. zwei Wochen
nach Diagnose der Krankheit lag er morgends still
eingeschlafen in unserem Hof. Den Abend zuvor hat
er noch spät im Büro meines Mannes,ihm
Hände und Gesicht abgeschleckt, als wolle er
sich von seinem Herrn verabschieden.
Der
Tod hat ihn still und leise zu sich geholt, bevor
er ein langes Siechtum ertragen hätte müssen.
er lag da in Würde und Schönheit ! All
unser Hundeglück ist nun mit ihm gegangen.
Kein Tag vergeht ohne Trauer und Tränen. Nachts
habe ich schon einige Mal geträumt, er würde
neben mir sitzen....Gerne würden wir irgendwann
einmal wieder einen Leonberger in Haus und Hof holen,
aber die Sorge und Angst ist zu groß, dass
wieder das Leben unseres Freundes nur wenige Jahrt
währt-der Schmerz darüber sitzt sehr tief.
Warum muß ausgerechnet diese herrliche, friedfertige
Hunderasse unter der Geldgier, der Unwissenheit
und Dummheit der Menschen so sehr leiden?
Es
sollte doch allen schwer zu denken geben, wenn die
durchschnittliche Lebenserwartung quasi jährlich
nach unten sinkt. Früher waren es noch 10-12
Jahre, heute 7,4 Jahre. Das ist nicht natürlich.
Dies ist von Menschenhand geschaffen, ohne Einsicht
und Weitsicht und ohne Verantwortungsgefühl
gegenüber Tier und Mensch.
Golo
bleibt immer in unseren Herzen als der liebevolle
Kamerad in sechs wundervollen Jahren. Spaziergänge
mit ihm durch Feld und Flur waren wertvolle Stunden,
die nie mehr zurückkommen werden, aber im Herzen
nachklingen. Im Frühjahr wenn die ersten zarten
Blätter den Wald erhellen, im Sommer wenn die
Kornblumen die Feldränder schmücken, im
Herbst, wenn die letzten Sonnentage die herrlichen
Farben in der Natur glühen lassen. Im Winter,
wenn wir die Hasen-und Rehspuren im Schnee betrachtet
haben......Vielleicht treffen wir uns im Himmel
wieder, ich hoffe dies so sehr, denn seine Seele
war und ist mit den unsrigen so sehr verbunden.
***
Mein Freund wurde abgeholt
Zum letzten Spaziergang
Der Tod nahm ihn am Halsband
Und führte ihn ganz leise von uns weg
Früh morgens als die ersten Vögel sangen
Blieb nur eine fellfarbene Hülle zurück
im Hof
Seine Seele hat ihren Weg genommen
Weit übers freie Feld
Hoch in den Wolken
Wartet sie auf mich
Zeit gibt es dort nicht mehr denn
Du bist mein Hund für alle Ewigkeit
***
Christiane,
Karl und Moritz
Tonga
Tary-Tindra v. Schardscha
12 Jahre
Osteosarkom
(Knochenkrebs)
Tonga
- alles ist endlich...
Am Montag, 16.08.2010 um 13:40 ist meine über
alles geliebte Tonga im stolzen Alter von fast
12,5 Jahren in den Hundehimmel umgezogen. Sie
ist ruhig, friedlich, ohne Stress oder Angst in
meinen Armen eingeschlafen.
Für
Dich Tonga, Bohne, Chlini, Meite, Krawallo-Biene,
Spinner, Töngu-Möngu:
Nach
der Diagnose Knochenkrebs Anfang Juli war klar,
dass es sich nur noch um eine kurze Zeit handeln
wird, die wir noch zusammen verbringen werden.
So gut es ging, haben wir uns gemeinsam auf den
Abschied vorbereitet. Du warst so tapfer und hast
mich immer wieder getröstet, dafür danke
ich Dir von ganzem Herzen!
Die
verbleibende Zeit haben wir intensiv genutzt.
Wir waren an manchem Deiner Lieblingsplätze,
sind schwimmen gegangen und haben noch so einiges
schönes zusammen unternommen. Immer im Rahmen
Deiner Kräfte und Möglichkeiten. Etliche
Leute und Hunde die Du sehr gerne hattest, besuchten
wir oder haben sie noch getroffen in dieser Zeit.
Angefangen haben wir in der Schwändimatt,
Dein zweites Zuhause. Es hat uns zwar übelst
verregnet da aber es war trotzdem ein sehr gelungener
Nachmittag. Dann der Tanzboden, da warst Du irrsinnig
gerne. Klar, wenn man immer mit Blut – Eiswürfeln
verwöhnt wurde und das grosse Privileg hatte,
als fast einziger Hund dort Einlass zu erhalten.
Wir waren auch in der Hundeschule, wo damals vieles
begann. Leider war an diesem Tag niemand da aber
wir sind trotzdem auf den Übungsplätzen
rumgestreunert. Dazu kommen noch einige andere
Orte, Plätze und eben Hunde wie zb Ira, Django,
Benny und wie sie alle heissen. Die beiden letzten
Tage durftest Du Dich noch von Deinen allerwichtigsten
Personen verabschieden (gäu Mam u Küsu!),
meist ohne deren Wissen wie es wirklich um Dich
steht. Ich bin sicher, Du hast dies bewusst getan.
Du wusstest lange vor allen anderen was kommt.
Ich
weiss noch gut, wie das Schicksal Dich Ende 2001
zu mir geführt hat. Du warst bis dahin in
einer Familie, als das dritte Kind kam auf einmal
überzählig, unerwünscht oder was
auch immer. Ich habe es nie verstanden aber zum
Glück ist es so gekommen damals.
Deine
Züchter, die M&M‘s, mussten Dich
zurück holen. Die beiden sind Freunde von
mir, wiederum zum Glück. Da sie etwas weiter
weg wohnen, hat Manfred mich damals gefragt, ob
er bei mir übernachten könne. Du warst
ja bis dahin quasi im Nachbardorf beheimatet.
Kein Problem, wir hatten immer genügend Gesprächsstoff.
Zusammen mit einer Schwester von Dir seid ihr
dann bei uns eingetroffen. Du bist den ganzen
Abend um mich herum getänzelt und hast Deinen
ganzen Charme spielen lassen. Ich habe es genossen,
nach über zwei Jahren endlich wieder Leos
um mich zu haben. Manfreds Andeutungen von wegen
Du müsstest umplatziert werden etc. habe
ich versucht zu überhören.
Tja,
am anderen Morgen war es halt doch um mich geschehen.
Du warst nicht etwa bei ihm im Gästezimmer,
nein! Zufrieden und leise schnarchend lagst Du
neben meinem Bett. Da war der Fall dann klar..
Einige
Wochen später, am 3. November ‘01 war
dann der grosse Tag und ich habe Dich bei den
M&M‘s abholen dürfen. Fast den
ganzen Tag war ich dort und Du bist nicht mehr
von meiner Seite gewichen! Abends dann auf dem
Parkplatz vor dem Haus bist Du direkt hinter das
richtige Auto gestanden, obwohl noch einige andere
dort parkiert waren. Heckklappe auf, Du rein,
niedergelegt als wie Du das schon Jahre so kennen
würdest. Zufrieden und auch etwas stolz sind
wir dann nach Hause gefahren.
Zuhause angekommen hast Du Dich problemlos zurecht
gefunden und Dich sofort heimisch gefühlt,
so dass Du schon am ersten Abend die Katzen belagern
konntest. Die hat das aber nicht sonderlich gestört.
Du warst ja ein Leo, die kannten sie von früher
und somit aus ihrer Sicht absolut ungefährlich.
Deine besondere Beziehung zu Katzen werde ich
nie vergessen und immer wieder darüber schmunzeln
müssen. Eigentlich hast Du sie ja geliebt,
jedoch genau so gerne hast Du sie auch durch oder
ums Haus gescheucht.
An
jenem Abend im November wussten wir alle, dass
Du nun endlich in Deinem eigentlichen Zuhause
angekommen bist..
Ja Tonga, Du warst ein ganz spezieller Hund! Grundsätzlich
zwar ein typischer Leonberger aber doch mit ein
paar ungewöhnlichen Eigenheiten. Dein überaus
ausgeprägter Bewachungs- und Schutztrieb
beispielsweise, egal was, wann, wer oder wo. Für
diese Aufgabe hättest du jedes Futter stehen
lassen. Deswegen konnten wir einige tolle Jobs
zusammen ausführen. Die Leute haben jeweils
nicht schlecht gestaunt und Dich teilweise sogar
belächelt. Wenn es dann aber wirklich Ernst
galt, hätte sich mancher sogenannte Schutzhund,
besser gesagt dessen Besitzer, Deinen Mut und
Deine Unerschrockenheit gewünscht. Es war
für mich nicht immer einfach damit umzugehen
aber das warst einfach Du..
Im Hundesport haben wir auch einiges ausprobiert
zusammen. Die Lawinenhunde-Kurse waren eine lustige
Sache. Zumindest am Anfang. Als ich mich dann
eingraben liess und Du mich befreien solltest,
hörte der Spass aber auf,zumindest für
die Helfer. Du hast Dich vors Loch gesetzt und
wolltest partout niemanden ran lassen! Zum Glück
war Thomi dabei, der Dich davon überzeugen
konnte nun endlich zu graben und nicht zu verteidigen..
Sanitätshund
haben wir noch angefangen, das war auch eine gute
Sache. Du hast zwar im Revier nie zu den schnellsten
gehört, warst aber sehr zielstrebig und hast
jeden Figuranten auf Anhieb gefunden. Leider mussten
wir das dann aus beruflichen Gründen aufgeben,
das Training fand damals unter der Woche tagsüber
statt.
Deine
liebsten Liegeplätze waren irgendwo auf dem
kalten Steinboden oder im kühlen Gras am
Schatten. Wasser und Schnee waren Deine bevorzugten
Elemente. Auch bei Minustemperaturen musstest
du in die Emme steigen. Stundenlang warst Du im
Schnee beschäftigt und hast Dich liebend
gerne einschneien lassen. Einmal habe ich Dich
nicht mehr gesehen, so bedeckt warst Du vom Schnee.
Ein Ruf und da löste sich fast eine Lawine
Der Sommer war weniger nach Deinem Geschmack.
Zumindest tagsüber hast Du Dich oft in den
Keller verzogen. Im klimatisierten Büro war
es Dir auch wohl.
Die
letzten Jahre warst Du bis auf ein paar wenige
Tage immer mit zur Arbeit. Auto gefahren bist
Du auch fürs Leben gern, dort konntest Du
sogar stundenlang auf einen warten wenn es sein
musste. Nicht mitkommen zu dürfen war für
Dich eine absolute Strafe. Zuhause allein zu bleiben
ging gar nicht, das hast Du mir auch ein paar
Mal eindrücklich bewiesen. Zwei Mal hattest
Du eine Katzentüre als Halsschmuck um als
ich wieder nach Hause kam. Ein Fenster oder eine
Türe waren für Dich kein Hindernis,
sie wurden aus dem Weg geräumt, sprich aufgebrochen.
Immer und überall dabei sein war Dein Lebensmotto.
Du warst halt ein ausgesprochener Papa-Hund
Sehr interessant an Dir zu beobachten war auch
deine Art Depots für schlechtere Zeiten anzulegen.
Rund ums Haus hattest Du welche, die Du täglich
kontrolliert hast. Wehe es hat sich eine Katze
dran zu schaffen gemacht, da hörte der Spass
auf.. Weniger lustig war, dass Du Deine Notvorräte
manchmal erst nach Monaten wieder hervor geholt
hast. Dann kamst Du ganz stolz wie mit einer Trophäe
damit an, meistens hat es fürchterlich gestunken
und war bereits halb verwest. Geschadet hat es
Dir nie, im Gegenteil! Ich bin überzeugt,
das war auch ein Grund dass wir die Tierarzt -
Praxis eigentlich nur zum Impfen sahen.
Du
warst ein wirklich starker Hund. Niemals hätte
es Dir Dein sturer Kopf zugegeben, Schwäche
zu zeigen. Noch eine Stunde bevor Du gegangen
bist, hast Du den Mann von der Post verbellt und
sein Auto vom Hof gejagt.
Obwohl
Dein Körper so stark geschwächt war,
dass Deine Atmung nach kurzem, zufriedenen Schnarchen
bereits bei der Narkose ausgesetzt hat. Einige
Sekunden später hat auch Dein Herz aufgehört
zu schlagen. Darüber sind wir doch ziemlich
erschrocken und es hat gezeigt, dass es höchste
Zeit war Dich zu erlösen.
Liebe
Tonga, ich danke Dir für die Zeit die wir
miteinander verbringen durften. Ich hoffe, Du
hast die vergangenen Jahre genauso genossen wie
ich. Vergessen werde ich Dich nie, Du hast einen
bleibenden Eindruck hinterlassen. Eines Tages
werden wir uns wiedersehen, das weiss ich ganz
genau. Vielleicht schaust Du ja bis dahin ab und
zu mal hier bei uns vorbei, falls Du Zeit dazu
findest. Machs gut, meine Kleine..
Dein
Spielverderber
An
dieser Stelle möchte ich Marianne und Manfred
für das mir entgegengebrachte Vertrauen danken,
dass ich von Euch für Tonga auserwählt
wurde. Ich bin wirklich froh, mit ihr den grössten
Teil ihres Lebens verbracht haben zu dürfen.
Danke dafür!
Mein
Dank geht auch an Dr. med. vet. Susanne Krähenbühl,
für Ihre Rücksicht und Anteilnahme beim
schweren Abschied. Aufgrund ihrer ruhigen und
besonnenen Art, durfte Tonga ihren letzten Gang
in Ruhe und grosser Würde antreten.
Last
but not least, Merci Sandra für Deinen beruhigenden
Blick ins Regenbogenland und Deine gut getroffenen
Worte an jenem Abend.
Linchen
Galina v. Veldensteiner Forst
7,5 Jahre
geplatzter
Milztumor + Metastasen
Eigentlich
weis ich gar nicht wie ich das Erlebte und meine
Gefühle hier beschreiben soll.
Es
sollten ein paar schöne Urlaubstage an einem
See werden und unser Linchen konnte es gar nicht
mehr abwarten bis es endlich los ging. Beim Packen
unserer Angelsachen stand und hüpfte sie
uns ständig im Weg herum, sie musste ja alles
kontrollieren was wir einpackten. Für Lina
war jeder Angeltag das Höchste. Den ganzen
Tag rumflitzen, baden gehen, Stöckchen sammeln
am schönsten waren die „Stöckchen“
besser gesagt die Baumstämme die schon schön
eingewachsen waren, die wurden dann aus ihrem
Versteck gezerrt und zernagt. Nachts ging sie
dann ganz stolz mit Fraule ins „Mädelszelt“
um in der frühe dann das Herrle stürmisch
in seinem Zeltmit feuchten Küssen zu wecken,
egal ob sie da mal dabei ein paar Zelthäringe
zog oder nicht. Herrle und Fraule hatten ja Zeit
das Zelt wieder aufzubauen.
Unsere
Vorfreude war riesig. Lina war dann auch die erste
die im Auto saß. Am See angekommen hat sie
dann erst mal alles gründlich unter die Lupe
genommen bis wir alles ausgepackt und aufgebaut
hatten. Ich bin dann mit ihr ein Stück gelaufen
und habe dann etwas geangelt. Unsere Maus hat
meinen Angelplatz weiträumig kontrolliert
und sich dann zufrieden hinter mich au fihren
Wachposten gelegt. Ihrer Meinung nach musste sie
uns am Wasser ja Tag undNacht beschützen.
Kurze Zeit später fing Lina an zu fiepen
und hüpfte um mich herum. So packte ich meine
Sachen zusammen und wir gingen wieder zum Herrle.
Aus dem „Schweinsgalopp“ heraus wurde
dann das Herrle wieder begrüßt und
im Anschluss legte sie sich neben das Zelt um
ein paar Minuten später wieder aufzustehen
und zwei Schritte zu machen und dann einfach in
einen Busch zufallen. Ich hab auf sie eingeredet
da wieder heraus zu kommen aber sie war völlig
apathisch und blieb liegen. Wir haben sie aus
dem Busch tragen müssen. Der Tierarzt hat
irgendetwas von Schockzustand und Kreislaufzusammenbruch
gefaselt und ihr eine Infusion und nach abtasten
des Bauches ein Schmerzmittel gegeben. Während
die Infusion lief haben meine Maus und ich uns
gegenseitig getröstet. Wenn ich zu sehr weinte
hat sie mir ihre Pfote auf den Unterarm und ihr
Köpfchen in meine Armbeuge gelegt. Sie wollte
anscheinend nicht dass ich so weinte. Wir haben
gekuschelt bis die Infusion durch war. Der Tierarzt
meinte wir müssen unbedingt in eine Tierklinik,
meiner Maus ging es gar nicht gut. In der Klinik
hat man Röntgenaufnahmen gemacht und die
Blutwerte kontrolliert.
Das
Ergebnis war schrecklich. Es war ein Milzriss
und sie blutete in ihren Bauchraum. Die Ärztin
meinte nach dem Röntgenbild und den Blutwerten
zu beurteilen handelt es sich um einen Milztumor
und wir hätten zwei Möglichkeiten. Einschläfern
oder einen Notoperation sonst würde Lina
innerlich verbluten. Wobei sie meinte Lina wäre
sonst in einem sehr guten Zustand was sie auf
den Röntgenbildern erkennen könne und
sie würde sagen Lina hätte eine gute
Chance mit der Notoperation wenn die Milz entfernt
würde. Also war klar dass wir unsere Süße
operieren lassen würden. Sie schlief in meinem
Arm für die Operation ein und wurde in den
OP gebracht. Wir wurden gebeten noch zu warten
bis Lina „offen“war, nicht das sich
doch noch ein anderer Befund zeigen würde.
Dieser Tag mit seinen Ungewissheiten und den Wartereien
waren die Hölle, wir standen mit panischer
Angst um unsern Schatz wie betäubt herum
und warteten bis dieser Alptraum endlich vorüber
war. Aber er begann erst.
Eine Helferin kam zu uns und meinte wir müssten
noch einmal zum Arzt ins Behandlungszimmer. Zwei
Ärzte redeten wie durch einen Schleier auf
uns ein dass unsere Süße keinerlei
Chance mehr hat. Milz, Leber, Nieren waren total
verkrebst. Ohne irgendeine Chance das wir ihr
noch helfen könnten.
Wir
ließen unser Linchen nicht mehr aus der
Narkoseaufwachen. Sie war erst 7,5 Jahre alt.
Molly
Frieda vom Bergischen Löwen
9,5 Jahre
Stenose der oberen Atemwege mit ungeklärter
Ursache
Gekämpft
- gehofft - gerungen - und doch verloren - MOLLY,
endlich im Frieden
Gestern, am 01. November 2010 mußte ich Molly
erlösen lassen, um sie davor zu bewahren, elendiglich
zu ersticken.
Sie hatte eine stark vergrößerte Leber,
eine Schrumpfniere, Schatten auf beiden Nieren,
Schatten auf der Lunge - schulmedizinisch kein eindeutiger
Befund möglich ohne Biopsie. Da diese Molly
jedoch keinerlei Vorteile oder Möglichkeiten
gebracht hätte, habe ich in Absprache mit dem
Tierarzt darauf verzichtet, um ihr diese unnütze
Belastung zu ersparen.
Außerdem hatte sie laut Laborbefund grottenschlechte
Leber- und Nierenwerte.
Laut Bioresonanztestung hatte sie entartete Zellen
in Leber, Milz und Lunge.
Dennoch konnten all diese Dinge keine Erklärung
liefern für die Erstickungsanfälle, die
sie seit ca. einer Woche immer häufiger hatte
und die immer weniger Anstrengung und Aufregung
(meist freudige) brauchten, um ausgelöst zu
werden und die auch immer schlimmer wurden.
Da keins der möglichen Medikamente anschlug,
mußten wir sie gestern erlösen, um ihr
einen qualvollen Tod zu ersparen.
Todesursache - Stenose der oberen Atemwege mit ungeklärter
Ursache.
Über den Krankheitsverlauf werde ich vielleicht
an anderer Stelle berichten.
Wie
bei Pauline, möchte ich auch bei Molly diesen
Beitrag ihrem Leben widmen - zum Abschied.
Dieses
Leonberger-Frettchen, mit zweitem Namen "Satania",
war manchmal eine echte Herausforderung.
Ich habe sie deshalb nicht weniger geliebt - im
Gegenteil.
Bereits als sie erst eine Woche alt war, hatte ich
meine erste "Unterredung" mit ihr.
Sie hatte klare Vorstellungen und sie machte sie
deutlich - bereits bei der Züchterin als kleines
dickes Fellbärchen.
Sie hatte beschlossen, sie will zu mir, was sie
kundtat, indem sie außer mir niemanden freudig
begrüßte.
Wenn ich kam und rief "Hallo Molly", nahm
sie Schwung, setzte ihr dickes Hinterteil in Bewegung,
um auf mich zu zu "rennen".
Mit
8 Wochen zog die kleine Welpenkönigin bei uns
ein - zuerst gar nicht begeistert, daß Pauline
hier wohnte und sie nicht die Alleinherrschaft hatte.
Das hat sich allerdings schnell gegeben, als sie
merkte, wie toll man mit Pauline spielen konnte.
Molly hatte viele Facetten. Einerseits hatte sie
ein kindliches Gemüt.
Ewig zu Späßen aufgelegt, war sie mein
Gutelaune-Hund.
Wenn ich mich aufregte über irgendetwas (Handwerker
oder dergleichen),
stubste sie mich so lange an, schwenkte ihr dickes
Hinterteil und
"redete" mir gut zu ("ist doch gar
nicht so schlimm"),
bis ich schließlich gar nicht mehr ärgerlich
sein konnte
und sie einfach knuddeln mußte.
Molly hatte eine ganz eigene Art - sie konnte mit
den Augen lachen
und oft, wenn sie diesen humorvollen Blick hatte,
zwinkerte sie mir mit einem Auge zu.
Bis ich es bei Molly sah, war mir nicht klar, daß
Hunde das machen.
Vielleicht machen sie es ja auch normalerweise nicht,
vielleicht machte es nur Molly.
Andererseits
hatte sie auch eine vernünftige, fürsorgliche
Art.
Wenn ich mal wieder die Zeit über einem Buch
vergaß und es weit nach Mitternacht war,
kam sie zu mir und stubste mich mit der Nase an,
um mir mitzuteilen,
daß es Zeit sei, ins Bett zu gehen.
Von
klein an erzählte sie mit mir.
Sie war dafür zuständig, mich zu rufen,
wenn ich kommen sollte - auch für Pauline.
Wenn
wir unterwegs waren, war sie eine phantastische
Begleiterin.
Ich mußte kaum etwas sagen, sie machte alles
von selbst
und wenn ich mich unterhielt, hörte sie aufmerksam
zu
und sah mich mit ihren großen braunen Kinderaugen
an.
Sie hielt permanent Blickkontakt zu mir, um zu erfahren,
was als Nächstes geschieht.
Wenn ich zum Telefon ging, legte sie sich bereit,
um zuzuhören.
Sie nahm an allem Anteil, war immer bei mir.
Als sie klein war, brauchte sie nie eine Leine,
da sie sowieso immer bei mir blieb.
Wenn sie auf den Arm wollte, stubste sie mich mit
der Nase an
und wenn sie wieder runter wollte, fing sie an,
zu strampeln.
Pauline
war ein Hund der leisen Töne. Sie hat gebeten,
selten hartnäckig gefordert.
Molly forderte und setzte gnadenlos durch.
Sie arbeitete mit Stimme und Körpereinsatz,
stubste mit der Nase und rempelte.
Sie wußte genau, was sie wollte und sorgte
dafür, daß man es nicht übersehen
konnte
und versuchte, es durchzusetzen.
So weigerte sie sich z.B. als Welpe strikt, im Auto
hinten zu bleiben,
kam immer wieder zu mir nach vorne.
Wir haben schließlich einen Kompromiß
geschlossen:
Sie durfte während der Fahrt auf der Handbremse
liegen,
drückte die Nase an mein Bein, während
ich ab und zu die Hand auf ihr Köpfchen legte,
um sie zu streicheln und sie war glücklich.
Als
ich im ersten Sommer, wenn ich mal schnell reinlief,
um z.B. eine Flasche Wasser zu holen,
ein Holzgitter vor die Hintertreppe stellte, damit
sie nicht die Treppe hoch lief,
hing sie garantiert oben auf dem Gitter oder hatte
dieses bereits überwunden, um mir zu folgen,
wenn ich wieder raus kam.
Ich hab’s nachher weggelassen, weil ich dachte,
die Treppe schadet ihr weniger als wenn sie zusätzlich
noch über das Gitter klettert.
Erst
als sie 1 Jahr alt war, konnte ich ihr beibringen
"jetzt nicht",
ohne daß für sie die Welt zusammenbrach.
Vorher nahm sie es sehr persönlich, verstand
es nicht.
Im ersten Jahr sagte unser Nachbar manchmal:
"Mit der kriegen sie noch richtig Spaß,
ich bin gespannt."
Auch ich war mir sicher, daß Molly, wenn sie
geschlechtsreif würde,
die Führung übernehmen würde, was
zu meiner Überraschung nie geschehen ist.
Trotz ihrer Eigenarten hörte sie ausgezeichnet,
wenn auch manchmal leonbergermäßig erst
beim dritten Mal.
Ich hab’s meist mit Humor gesehen.
Mit
Pauline verstand sie sich wunderbar und spielte
viel mit ihr.
Die
beiden waren ständig zusammen, verständigten
sich durch Blickkontakt und Körpersprache.
Molly war eine starke eigenwillige Hündin.
Leider hat sie das im Laufe der Jahre anscheinend
immer mehr vergessen und es so empfunden,
als sei sie nur durch Pauline stark.
Als
Pauline im Dezember letztes Jahr starb, war Molly
sehr traurig und hat ohne Pauline irgendwie den
Boden unter den Füßen verloren.
All
die Dinge, die dieses ehemals so freche Tier vorher
gemacht hat
- Katzen aus dem Garten jagen, im parkenden Auto
die Leute verbellen, daß das Auto wackelte,
etc. -
all das hat sie nicht mehr gemacht, als Pauline
nicht mehr da war.
Sie hat es sich nicht mehr zugetraut.
Ich
habe versucht, ihr ihre Lebensfreude zurückzugeben,
neue Sachen mit ihr gemacht, ihr neue Freiräume
geschenkt,
z.B., daß sie mit in die obere Etage durfte,
schöne Unternehmungen mit ihr gemacht,
die ihr Spaß gemacht haben.
Kurzfristig hat es geklappt, doch es gab immer wieder
Einbrüche.
Sie konnte einfach nicht sehen, daß all das,
was sie vorher gemacht hat,
ihre eigenen Wesenszüge, ihre Eigenarten waren,
die nicht durch Pauline entstanden sind.
Ich habe es nicht geschafft, ihr das zu vermitteln.
Letztendlich habe ich 1 Jahr lang um ihr Leben gekämpft,
welches sie Stück für Stück aufgegeben
hat.
Ein anderer Hund wäre keine Lösung gewesen,
weil Molly sich beiseite gedrängt gefühlt
hätte.
Es hätte Pauline sein müssen.
Es hat mir in der Seele weh getan, das mit ansehen
zu müssen und ihr letztendlich doch nicht helfen
zu können, obwohl ich alles versucht habe.
Ohne Pauline wollte Molly nicht mehr.
Nun
ist sie wieder bei ihrer geliebten Pauline, die
sie abgeholt hat zum Gang über die Regenbogenbrücke.
Molly
und ich haben unser Zusammenleben beendet, wie wir
es begonnen haben:
Sie mit dem Kopf auf meinem Bein, die Nase an mein
Bein gedrückt
und ich hatte die Hand auf ihrem Kopf, um sie zu
streicheln.
Nun
ist sie befreit von ihren Ängsten, Unsicherheiten
und körperlichen Leiden.
Sie hat ihren Frieden gefunden und ist glücklich.
Ich hoffe, ihre Seele findet ihren Weg - das wünsche
ich ihr von ganzem Herzen.
Traurige Grüße
Elfi, Pauline-Seele und Molly-Seele
Damon
v.d. Kaisereiche
7,0 Jahre
unbekannt
Damon wurde am 11.07.2003 geboren und war unser
erster Leonberger. Er wurde von uns in erster Linie
als Familienhund und Unterhalter für unsere
im Wachkoma liegende Tochter angeschafft.
Durch
seine Anwesenheit und sein freundliches Wesen konnten
wir durch ihn die täglichen Belastungen besser
verkraften und bei den Spaziergängen mit ihm
richtig abschalten. Andererseits war unsere Tochter
nie mehr alleine, da er sich sehr oft an das Pflegebett
unserer Tochter legte und auf sie aufpasste. Nachts
schlief er vor ihrer Zimmertür und weckte uns,
wenn es Zeit war , das erste Wasser an Kirstens
Magensonde anzuschließen oder wenn sie im
Bett umgelagert werden musste.
Da
von einem Nachfolgewurf des gleichen Vaters mit
einer anderen Hündin zwei Hunde im Alter von
10 Monaten tot umgefallen waren, ließen wir
das Herz von Damon im Jahr 2004 zum ersten Mal untersuchen.
Bei der 3. Herzuntersuchung im Jahr 2007, ließen
wir gleichzeitig den Bauchraum untersuchen, da sich
Damon in dieser Zeit öfters erbrach. Hierbei
wurde ein hühnereigroßes Krebsgeschwür
in der Milz entdeckt und die Milz wurde entfernt.
Der Arzt der Tierklinik meinte später, wir
hätten aber Glück gehabt, denn diese Geschwüre
in der Milz würden meistens erst entdeckt wenn
es bereits zu spät wäre.
Im
gleichen Jahr begann Damon mit den Hinterläufen
zu zittern. Es wurde bei keiner Untersuchung eine
konkrete Diagnose gestellt bzw., wurden wir auf
die Möglichkeit einer genbedingten Erbkrankheit
hingewiesen.
Im
Jahr 2009 wurde bei unserem Dicken eine leichte
Herzvergrößerung festgestellt.
Wegen
ständiger Augenprobleme (tränende Augen)
wurde unser Bester im März 2010 operiert. Da
das Zittern der Hinterläufe weiter zu nahm
wurde das Becken erneut, diesmal im CT, untersucht.
Auch dieses Mal wurde keine konkrete Diagnose erstellt.
Der
11.07.2010, sein 7. Geburtstag, war der Tag der
unser Leben schlagartig veränderte. Die Betonung
liegt wirklich auf dem Wort schlagartig.
Bei
unserem morgendlichen Spaziergang fing Damon plötzlich
an zu husten. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte
wollte wir ihm Wasser geben, was er jedoch verweigerte.
Im weiteren Verlauf unserer Runde, legte er sich,
was für ihn absolut untypisch war, bei jeder
sich ergebenden Möglichkeit hin. Als der Husten
erneut und schlimmer auftrat brachen wir unseren
Gang ab und Susanne holte unser Auto um Damon abzuholen.
Bis zur Rückkunft von hier übergab sich
Damon mehrfach und es trat ein extremes Hecheln
auf, ins Auto wurde er von uns gelegt. Auf der Fahrt
nach Hause - ca. 2 Minuten- wurde seine Atmung schwerer
und die Zunge wurde bereits blau. Auf Anfrage riet
uns eine angehende Tierärztin, da es an diesem
Tag auch noch heiß war, Damon zuerst einmal
mit kühlen Umschlägen zu behandeln. Nachdem
sich sein Zustand nicht gebessert hatte, entschlossen
wir uns trotz der hohen Temperaturen in die nächste
45 Minuten entfernte Tierklinik zu fahren. Während
der Fahrt dorthin wurde er weiterhin mit kühlen
Tüchern bedeckt um seine Temperatur zu senken.
Dort angekommen wurde sofort mit seiner Untersuchung
begonnen. Unter anderem sollte ein Zugang gelegt
und ihm Flüssigkeit zugeführt werden.
Aber dazu kam es nicht mehr.
Als
der behandelnde Arzt uns die traurige Mitteilung
überbrachte sagte er u. a. das Damons Körpertemperatur
über 40° lag und er eine genau Todesursache
zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen könne.
Unser
zweiter Leo (geb. 2006) war nach unser Rückkunft
ohne Damon für längere Zeit absolut "durch
den Wind". Nach heftigen Überlegungen
entschlossen wir uns einen neuen Leo als Spielkamerad
für Cazal zu kaufen.
Da
wir im Zusammenhang mit Damons Tod auf Ihre Internetseite
gestoßen waren, erfuhren wir von dieser genetischbedingten
Erbkrankheit und der Möglichkeit einer Blutuntersuchung
von der Uni Bern. Aufgeschreckt durch den viel zu
frühen Tod unseres Dicken und unserem jetzigen
Wissenstand haben wir diese Untersuchung zwischenzeitlich
bei Cazal und Bongo vornehmen lassen. Das beruhigende
Ergebnis haben wir in den letzten Tagen erhalten
und freuen uns darüber, dass unsere beiden
zum jetzigen Zeitpunkt den LPN1 Genotyp N/N haben.
Erfreulicherweise haben auch die Besitzer der Elterntiere
von Bongo diesen Test machen lassen und Mutter und
Vater sind ebenfalls frei.
Nachdem
diesem, für uns beruhigenden Testergebnis,
hoffen wir, das unseren beiden Leos ein längeres
Leben wie Damon vergönnt ist.
Abschließend
möchten wir noch anmerken, dass wir es nicht
verstehen können, dass der DCLH lediglich bittet
nur LPN1 freie Tiere für die Zucht einzusetzen
anstatt es verbindlich anordnet. Außerdem
verwundert es uns, das wie in der neuen Hundezeitung
stolz veröffentlicht, dass bei der großen
Ausstellung in Leonberg (bis zu 300 Leos) lediglich
bei 48 Tieren von der Möglichkeit der Blutentnahme
gebrauch gemacht worden ist. Besonders bemerkenswert
scheint es uns das bei den 48 getesteten Leos 25
Tiere aus dem Ausland zur Clubschau angereist waren.
Wir
hoffen, dass es in der nahen Zukunft endlich ein
umdenken bei der Zucht dieser tollen Tiere geben
wird und nicht der Profit sondern die Gesundheit
dieser tollen Rasse im Vordergrund stehen wird.
Es bleibt nun hoffen, dass sich die neuen Hundehalter
vor der Anschaffung ein genaues Bild über die
Tiere machen und Leos nur bei Züchtern erwerben
die Ihre Leos auf Hüfte, Ellbogen und LPN1
getestet haben.
Alle
diese Hoffnungen helfen unserem Damon nicht mehr.
Wir werden unseren Dicken nie vergessen und vielleicht
trifft man sich an der Regenbogenbrücke wieder.
Es
grüßen Stefan und Susanne
Nala
Wisla v. Haus Voigt nicht ganz 4 Jahre - DCM?
Noch immer sind wir so traurig dass wir unsere Nala
so früh haben gehen lassen müssen. Morgens
ging ich aus dem Haus und habe ihr noch einen Kuß
zugeworfen und mittags lag sie tot auf ihrem Platz
an dem sie uns immer erwartete. Am Vortag hatte
sie noch mit den Kindern gespielt. Im Nachhinein
haben wir sicher Symptome einer Herzschwäche
übersehen, aber wer denkt schon bei einem 3
jährigen Hund an Abschied. Wir ab jetzt leider
jeden Tag. Sie war unser erster Leonberger und wir
würden wieder so einen liebevollen, starken
und perfekten Familienhund aufnehmen aber die Angst
ist groß vor der Trauer. Wir wünschen
allen Leo Besitzern viele Jahre Freude mit einem
Partner, der sich so vollkommen in eine Familie
einfügt wie es wohl nur wenige andere Hunde
tun können.
Darcy
Leslie vom Oldenburger Moor
(non
FCI
Kalle v. Roten Schopf + Kathy v. Haus Voigt)
7,5 Jahre
Osteosarkom (Knochenkrebs)
Auch
unsere Darcy war eine Leonberger Hündin wie
aus dem Bilderbuch, sie war einmalig sie war lustig
und sehr schlau und sie wusste genau wie sie uns
um den Finger wickeln konnte. Sie fehlt uns sehr.
Auch sie musste in ihren kurzen Leben erfahren was
Schmerzen sind.
1.Kreuzbandriss hinten links mit 5,5 Jahren, dann
2.Kreuzbandriss hinten rechts mit 6,5 Jahren.
Beide male OP kam gut damit klar.
Jetzt 7,5 Jahren das Ende, Knochenkrebs hinten rechts.
Warum??
In der Cronik der verstorbenen habe ich viele Verwandte
von Darcy gesehnen. Auch ihr Vater Kalle vom Roten
Schopf hatte knochenkrebs mit nicht mal 6 Jahren.
Wir vergessen sie nie, aber wir kriegen auch kein
Leonberger wieder,
das kann ich nicht nochmal mit ansehen.
LG Helga P.
Dana
(Non FCI, Heros Cavis Leonis + Dama Cavis Leonis)
24.12.06 - 04.02.11 4 Jahre
Ein schlichter Name aber es steckte ein
gigantisch liebes Geschöpf dahinter. Sie war
ein Freund, ein Seelentröster, ein Licht an
traurigen Tagen, ein Sonnenschein auf unseren Wegen,
ja sie war ein Hund geboren am 24. 12. 2006 –
kein Mensch der oft enttäuscht.
Seelische Probleme meinerseits ließen in mir
die Überlegung reifen einen treuen Gefährten
zu suchen.
Stefanie meine Frau stimmte zu da sie schon in der
Pension war. Nach langen Überlegungen fiel
die Wahl auf einen Leo. Wir verliebten uns in einen
Welpen aus Polen da Bekannte von uns schon einen
Leo-Rüden von diesem Züchter aus Polen
hatten und liebten. Bei uns zu Hause angekommen
eroberte er sofort unsere Herzen, mir ging es besser
hatte ich ja neben meiner Arbeit eine wunderschöne
Aufgabe mit unserer Dana.
Dana begleitete uns nach Kroatien, Lüneburger
Heide usw.. Drei Jahre sollte die sorgenfreie Zeit
dauern. Anfang 2010 fing Danas Leidensweg mit einer
sehr starken Allergie an, tägliche Besuche
bei der Tierärztin um die Ohren sauber auszuputzen.
Nach Umstellung auf totales Allergikerfutter meisterte
unsere Perle ihr Schicksal. Doch Dana wurde immer
müder und müder. Nach einem Urlaub in
Sorge um unser Mäderl in Kroatien sofort den
Tierarzt aufgesucht kam dann die Diagnose Toxoplasmose
(Katzenkrankheit) in einem nicht mehr messbaren
Wert und noch ein anderer Virus mit hohem Wert.
Antibiotika musste wochenlang eingenommen werden,
diese Krankheit besserte sich auch und war beim
Bluttest im Dezember 2010 nicht mehr nachweisbar.
Doch parallel zog es ihr auch einmal nach links,
einmal nach rechts das Hinterteil weg.
Anfangs hin und wieder aber bis zum Abschied immer
mehr bis oft bis auch schließlich die Vorderpfoten
nach vorne wegkippten. Dafür verantwortlich
war der andere Virus mit hohen Wert, Myasthenia
gravis wurde festgestellt, eine schmerzlose Krankheit
wo Antikörper die Nerven blockieren die für
die Übertragung des Gehirnbefehls auf die Muskulatur
verantwortlich sind. Die ganze Behandlung mit Mestinon
und Cortison war erfolglos. Diese Zeit war die schlimmste
unseres Lebens. Hunderte Seiten im Internet wurden
gelesen, eine Energetikerin wurde zu Rate gezogen,
wir beteten, bangten, hofften und erlagen einem
Wechselbad der Gefühle, der Schmerz riss uns
schier das Herz aus dem Laib als wir zusehen musste
wie unser bester Freund immer mehr und mehr seiner
Krankheit verfiel. Wir begannen uns von ihr zu verabschieden.
Bestens vorbereitet, ja man könnte meinen das
sie uns dankbar war das wir sie für den Gang
über die Regenbogenbrücke losgelassen
haben, ging sie am 4. 2. 2011 für immer von
uns.
Ja von uns gegangen ist nur der Körper –
der Tempel ihrer Seele die uns einmal entgegenkommen
wird wenn auch wir einmal diesen Weg gehen müssen.
Ihre Urne wird auf unserem Grundstück in einem
kleinen Grab ihre letzte Ruhe finden.
Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke
des Regenbogens. Auf einer Seite der Brücke
liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem
grünen Gras.
Wenn ein geliebtes
Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt
es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes
schönes Frühlingswetter. Die alten und
kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen
den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur
eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit
ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so
geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag
zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von
ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt,
die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden
ganz groß! Plötzlich rennt es aus der
Gruppe heraus und fliegt über das grüne
Gras. Die Füße tragen es schneller und
schneller.
Es hat Dich
gesehen. Und wenn Du und Dein spezieller Freund
sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst
ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder
und wieder, und Du schaust endlich wieder in die
Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus
Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem
Herzen.
Dann überschreitet
Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und
Ihr werdet nie wieder getrennt sein...
Frauchen
Stefanie und Herrl Johann danken dir für Alles
was du uns gegeben hast!
Fridel seine Geschichte könnte man in 2 bis
3 Sätzen zusammen fassen:
Er war ein lebenslustiger, super lieber aufgeweckter
Rüde und verstarb plötzlich, über
Nacht, mit 15.....an akutem Herz.- Lungenversagen.
Er schlief friedlich ein und wachte nie mehr auf.
NUR....es
waren leider keine 15 Jahre sondern gerade mal 15
Monate.
Und
somit hat Fridel für uns eine ganz besondere
Geschicht.
Wie
alles begann...
Im
Sommer 2008 verstarb nach langer Krankheit unser
Altdeutscher Schäferhund. Zu diesem Zeitpunkt
sah mein Mann zum erstenmal einen Leonberger. Dieser
bärenähnliche Hund beeindruckte meinen
Mann durch seine ruhige Souveränität,
seine Größe und Schönheit. Es war
schnell klar ( für die ganze Familie...Vater,
Mutter Kind und Katze)...wenn wieder ein Hund,
dann ein Leo.
Wir
informierten uns per Internet über die Rasse
und Züchter. Stießen bei unseren Recherchen
auf die Homepage des DCLH und fanden dann auch schnell
einen seriösen Züchter in unserer Nähe.
Wir riefen den Züchter an, machten einen Termin,
fuhren am nächsten Nachmittag hin und suchten
uns von den 5 Wochen alten Welpen unseren Fridel
aus.
Die
Freude war riesig.
Da
wir ja noch gut 3 Wochen warten mussten, Sommerferien
waren, es nur 70km bis zum Züchter entfernt
war, fuhren wir Fridel häufig besuchen. Wir
hatten viele nette Gespräche mit den Züchtern,
nie über Erkrankungen, und sahen unseren Fridel
gut behütet wachsen und gedeihen. Freitags
sollte dann der Zuchtwart kommen und den Wurf abnehmen
und Samstags sollte Fridel dann bei uns einziehen...aber
er und weitere Geschwister hatten noch nicht das
Abgabegewicht von 8kg ( pro Woche ein Kilo ergeben
bei 8 Wochen 8 Kilo ). Übers Wochenende
wurden Fridel und die anderen dann gut gefüttert
um Montags quer durch Deutschland ( hier hab
ich wohl übertrieben ) zu fahren um einmal
beim Zuchtwart vorzstellig zu werden.
Dann
war es endlich soweit...es war Dienstag...wir konnten
unseren Fridel nach Hause holen.
Am
Mittwoch fuhren wir mit unserem kleinen Kerl Auto,
er lag neben mir, und ich entdeckte komische Tierchen
in seinem Fell. wir fuhren gleich zu unserem Tierarzt
und stellten dort unseren Fridel vor. Was war das...diese
kleinen Tierchen? Unterm Mikroskop stellte sich
schnell heraus, das der Kleine voller Läuse
war. (Läuse saugen zumeist Blut. Der Befall
mit Tierläusen kann daher bei Hunden und Katzen
neben Juckreiz auch einen vor allem bei Jungtieren
beträchtlichen Blutverlust zur Folge haben.)
Am Abend rief ich gleich den Züchter an und
berichtete von den Läusen , damit dieser seine
2 Hündinnen behandeln und die neuen Besitzer
über den Läusebefall informieren kann.
Der Züchter stritt lange Zeit ab, dass ein
Läusebefall vorlag und meinte diese fressen
ja auch nur Hautschüppchen. Was für eine
Funktion hat eigentlich ein Zuchtwart???
Fridel
musste dann irgend wann zum Impfen und Chippen.
Ob zu diesem Termin oder zu einem anderen Zeitpunkt
stellten wir fest, dass Fridel keine Hoden hatte,
Kryptorchismus beidseitig, ein Hoden befand sich
in der Leiste und einer im Bauchraum. Unser Tierarzt
meinte, wenn wir Glück haben steigen diese
noch ab, eine vom Züchter angeratene Hormonbehandlung
durch eine ihm bekannte Tierärztin lehnte mein
Tierarzt ab. ( die Hoden waren unter anderem
bei der Zuchtabnahme durch den Zuchtwart vorhanden?!?!?!
Hmmmm.... ). Da wir sowieso nicht züchten
wollten, war jetzt trotzdem klar, dass wir mit Fridel
nicht hätten züchten dürfen / können...nicht
zuchttauglich.
So
nun kam dann der Zahnwechsel. Die Milchzähne
fielen aus, die bleibenden Zähne kamen und
siehe da... Zahnfehlstellung, Zahnengstand bzw.
Steilstand der Unterkiefer Fangzähne. Wir besuchten
mit Fridel zu diesem Zeitpunkt die Welpenschule
in einer Landesgruppe des DCLH ( den Züchter
trafen wir auch dort ) und man empfahl uns
die Massage des Unterkiefers in der Hoffnung, dass
der Zahnsteilstand auf diesem Wege behoben werden
kann. Auch hier...nicht zuchttauglich
Da Fidel sich bis dato noch keine Vertiefungen oder
Löcher in den Gaumen gebissen hatte, lag hier
noch kein Handlungsbedarf vor.
So
...inzwischen haben wir Frühjahr, Sommer 2009.
Bei einem Zusammentreffen mit einer Dogge wurde
Fridel unglücklich an einem Fangzahn im Oberkiefer
verletzt, dieser war gespalten und musste unter
Narkose operativ entfernt werden. Alles gut überstanden.
Die nächste Impfung stand an...also auch eine
Routineuntersuchung. Alles TOP.
Fridel
und uns ging es super. Der " Kasper "
machte uns und allen die wir kannten, ob Zwei.-
oder Vierbeinern nur Freude.
Dann
wurde es Herbst, inzwischen war Fridel 15 Monate
und 18 Tage alt. Also ein quitschlebendiger Jungspunt.
Es war Donnerstag der 15. Oktober 2009. Das Wetter
war klasse, wir genossen den schönen Tag, trafen
auf unserem abendlichen Spaziergang noch eine nette
kleine Hundedame, mit der er ausgiebig spielte,
ich machte mal wieder reichlich Foto´s und
alles war wie immer ...einfach nur TOLL...Ein TRAUMHUND
Wir
gingen schlafen und am nächsten morgen lag
Fridel tot vor unserem Bett.
Schock,
Trauer, Wut, Angst...man kann es nicht beschreiben.
Fridel
ist in der Nacht einfach von uns geschlichen...ganz
ruhig und friedlich.
Was
nun????
Es war Freitag, wir telefonierten mit unserem Tierarzt
und es war schnell klar, wir wollten wissen woran
Fridel gestorben ist.
Wir brachten Fridel ins staatliche Veterinäruntersuchungsamt
nach Arnsberg.
Die Sektion ergab, dass Fridel an akutem Herz.-
Lungenversagen verstarb, vermutlich durch eine angeborene
Herzschwäche ( laut Aussage der Amtstierärztin
bzw. später laut Tierarzt) .
Der
einzige Trost ist...er musste nicht leiden.
Inzwischen
ist über 1 Jahr vergangen, über unseren
Entschluss...nie wieder ein Rassehund...sind wir
inzwischen weg. ABER...
Wir lieben nach wie vor den LEONBERGER. Fridel hat
uns gezeigt was für ein toller Hund ein Leo
ist. Nur wenn ich mir das gesammte Club.- Vereinsgeschehen
, die Züchter, Zuchtwarte, Ausstellungen und
die Zuchtlinien anschaue, frag ich mich wo finde
ich heute noch einen gesunden Leo.
Meine
Suche wird hoffentlich irgendwann erfolgreich sein.
Fridel...wir
vermissen Dich
Unsere
Moral von der Geschichte: Augen und Ohren auf beim
Welpenkauf.
An Alle die dies lesen...bitte bitte verachtet diese
Rasse nicht, kämpf um deren Gesundheit und
um den Erhalt diesen tollen Hundes.
Es lohnt sich.
Stella
vom Mühlenberg
4,5
Jahre – Osteosarkom (Knochenkrebs)
S wie
Superhund
T
wie total schöne Jahre mit ihr gehabt
E
wie Engelsgeduld mit Kindern
L
wie Leonberger-typisch
L
wie Liebling der ganzen Familie
A
wie absoluter Wahnsinn, dass du uns so früh
verlassen musstest
Stella
war ein gesunder und munterer Hund, bis bei ihr
ein Osteosarkom diagnostiziert wurde. Wir brachten
sie am 22.12. in die Tierklinik, weil sie aus heiterem
Himmel so stark gehinkt hat, dass sie rechts vorne
nicht mehr auftreten konnte. Wir hatten gehofft,
sie über die Weihnachtsfeiertag schmerzfrei
halten zu können, was ihr und uns leider nicht
vergönnt war. So sind wir am 23.12. wieder
in die Klinik, wo sie in meinen Armen eingeschlafen
ist.
Wir sind
dankbar für die Zeit, die sie bei uns war.
Stella war ein toller Leonberger: immer lieb zu
meinem Sohn und all seinen Freunden, ruhig und freundlich
zu fremden Menschen, lustig und munter bis zum Schluss,
wachsam im Garten, verträglich mit anderen
Hunden. Nie werde ich unsere Spaziergänge vergessen,
meist ohne Leine, immer in einem guten Abstand zu
mir trotz der vielen Hasen und Fasane hier bei uns.
Stella,
du fehlst uns sehr und wir vermissen dich schmerzlich!
Hoffen, du hast es nun gut im Hundehimmel!
Ein dickes
Knuddelbussi von
Frauchen
Gabi + Valentin (11 Jahre) + Familie
Leider
werden wir diese Rubrik weiterführen müssen
:(